Oide Wiesn: Neuer Wirt für Theaterzelt

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Unter dem Namen Herzkasperl war das Festzelt 2010 ein Riesenerfolg.

München - Wieder ist ein Geheimnis um die Oide Wiesn gelüftet: Am Dienstag beschloss der Stadtrat in nicht­öffentlicher Sitzung, dass das Theaterzelt an einen neuen Wirt vergeben wird.

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Die Reichert Gastronomie GmbH aus Bad Tölz hat den Zuschlag bekommen. Vier Bewerber gab es für die Einrichtung, die bei der Jubiläumswiesn 2010 von Fraunhofer-Wirt Beppi Bachmaier betrieben und von ihm „Herzkasperlzelt“ genannt wurde. Peter Reichert und Sissi Taubert hätten sich sehr viel Mühe mit ihrem Konzept gemacht, berichtet Reicherts Ehefrau Gerda – und das hat die Entscheider im Kultureferat und im Wirtschaftsreferat überzeugt. Das Unterhaltungsprogramm für das knapp 1000 Personen fassende Zelt sei bestens angekommen.

Eröffnung der historischen Wiesn 2010

Eröffnung der historischen Wiesn

Verantwortlich dafür ist Sissi Taubert, die auch den reichhaltigen Kleinkunst- und Volksmusikkalender für die Reichert-Gaststätten Starnbräu in Bad Tölz und Seehof in Herrsching zusammenstellt. Auch beim Erdinger Volksfest konnte das Duo einschlägige Erfahrungen sammeln.

In Sachen Essensangebot punkteten die beiden mit der Selbstverpflichtung, täglich mindestens ein Bio-Hauptgericht und Familienpreise anzubieten. Wie das Bierzelt für die Oide Wiesn, das der Festring für 2011 bereits an die Ratskeller-Wirte Toni Winkelhofer und Peter Wieser vergeben hat, wird auch das ­Ex-Herzkasperl-Zelt jährlich neu ausgeschrieben.

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Für 2012 kann dieses Verfahren höchstwahrscheinlich ausfallen, denn im nächsten Jahr findet im Südteil der Theresienwiese das Zentrale Landwirtschaftsfest (ZLF) statt. Wirtschaftsreferent Dieter Reiter und Wiesn­stadtrat Helmut Schmid (beide SPD) haben prüfen lassen, ob genug Platz für ZLF und Oide Wiesn ist. Ergebnis: Die ­Flächen überschneiden sich zu 80 Prozent. Folglich wird die Oide Wiesn alle vier Jahre eine Pause einlegen müssen. „Da freut man sich im Jahr drauf umso mehr“, meinen die zwei Oktoberfestexperten.

Kein regelmäßiger Zusatztag

Was auch nicht geht, ist der von der CSU beantragte regelmäßige Zusatztag Montag. Den gebe es wie bisher nur, wenn es sich um den Feiertag, 3. Oktober, handelt. Dass man damit den Bierpreis beeinflussen kann, glauben Reiter und Schmid ohnehin nicht. Diese beiden Punkte werden Ende April/Anfang Mai im Stadtrat behandelt.

BW

Quelle: Oktoberfest live

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