#Wiesnwache

Polizei sorgt mit Bairisch-Deutsch-Übersetzungen für Lacher: Was „Saupreiß“ wirklich bedeutet

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Sorgen nicht nur auf der Wiesn für Sicherheit, sondern auch im Internet für Lacher. 

Gut aufgelegt zur Wiesn-Zeit ist auch die Münchner Polizei. Das beweisen die Beamten unter anderem mit nicht ganz ernst gemeinten Übersetzungshilfen für Touristen. 

München - Zur Wiesn-Zeit mutiert die Landeshauptstadt zum Schmelztiegel für sämtliche Dialekte, Sprachen und Kulturen der Welt. Dabei fällt es Besuchern des Oktoberfests mit einem längeren Anreiseweg oft schwer, die Einheimischen zu verstehen. Schade eigentlich, dabei ist bairisch doch so ein schöner und klangvoller Dialekt.

Oktoberfest 2019: Polizei München hilft nicht-bayerischen Wiesn-Gästen

Ein Gedankengang, den so oder so ähnlich wohl auch die Polizei München hatte. Unter dem #Wiesnwache twittert das Social-Media-Team täglich fleißig zu Kuriosem oder Ernstem von der Theresienwiese. Am Freitag hat sich die Wiesnwache aber vor allem der Völkerverständigung verschrieben und eine kleine Hilfe für alle, die des Bairischen nicht mächtig sind, angeboten.

Mit etwas wohlmeinenden Übersetzungen sorgt die Münchner Polizei aber auch dafür, dass die Touristen die Aussagen der typisch bayerischen Grantler nicht ganz so schroff aufnehmen, wie sie in Wirklichkeit wohl gemeint sind. Kostprobe gefällig? „Wo wuist du Zipfi?“, ist der Polizei zufolge nicht etwa eine unfreundliche Frage danach, ob man ein Problem hat, sondern lediglich die nette Erkundigung: „Wie kann ich dir weiterhelfen?“. 

Auch der Begriff „Saupreiß“, auf den man als nicht-bayerischer Wiesn-Besucher wohl ähnlich oft trifft, wie auf Italiener am zweiten Wochenende, ist der Polizei München nach keine Beleidigung, sondern eine einfache Grußfloskel. „Sei gegrüßt, Fremder“, wird als Übersetzung angegeben. 

Oktoberfest 2019: Münchner Polizei sorgt auf Twitter für Belustigung

Zu den weiteren gut gemeinten Übersetzungs-Ratschlägen gehören „Bitte entferne dich umgehend“, für „Schleich di Spezi, sonst fangst oane“ oder auch „Fass mich nicht an“, für „Halt deine Brazn bei dia!“ Gerade letztere Aufforderung sollte der eine oder andere kontaktfreudige Bierzeltgast aber so oder so deutlichst zu Herzen nehmen.

Ob die Übersetzungen der Münchner Polizei wirklich einem Wiesn-Besucher weiterhelfen werden, sei dahingestellt. Den bayerischen Twitter-User scheinen die Postings aber zu gefallen. Da kann man bei einer sehr freien Übersetzung auch schon mal ein Auge zudrücken.

Einen ganz besonderen Heimweg von der Wiesn hatte dieser Mann, der sich mit einer Rolltreppe anlegte.

fd

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