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Rettung für betrunkene Besucherin: Wiesn-Fahnder können Übergriff gerade noch verhindern

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Von: Miriam Haberhauer

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Taschendiebfahnder verhinderten einen sexuellen Übergriff in der Nähe des Oktoberfests. Das 27-jährige Opfer war sichtlich alkoholisiert. Der Tatverdächtige ist wieder auf freiem Fuß.

München – Speziell ausgebildete Taschendiebfahnder reisten vergangene Woche zur Münchner Wiesn an. Zu ihren Aufgaben gehört es, Taschendiebe auf frischer Tat zu ertappen und sie in Zusammenarbeit mit der Münchner Polizei in Gewahrsam zu nehmen. Durch ihre Arbeit machen sie das Oktoberfest für Besucher ein Stück sicherer.

Oktoberfest 2022: Taschendiebfahnder verhindern sexuellen Übergriff

Für eine junge Münchnerin waren die Ermittler nun die Retter in der Not. In der Nacht auf den 20. September waren Taschendiebfahner aus Frankfurt und München gegen 00.40 Uhr in der Nähe des Oktoberfestgeländes unterwegs. Dabei beobachteten sie eine männliche Person, die versuchte, an einer 27-Jährigen sexuelle Handlungen vorzunehmen, indem er ihr unter den Rock griff.

Laut Pressemitteilung der Polizei München, war die 27-jährige Münchnerin sichtlich alkoholisiert, als sich der Mann an ihr vergreifen wollte. Der 28-jährige Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen und auf die Wiesn-Wache gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mit Wohnsitz im Landkreis Ebersberg wieder entlassen.

Die Sonderermittler hatten bereits am ersten Wiesn-Wochenende Erfolge verzeichnen können. Taschendiebfahnder verhinderten mehrere Jacken- und Taschendiebstähle - unter den alkoholisierten Wiesn-Besucher hatten die Diebe im gefüllten Festzelt meist leichtes Spiel. Einer der Täter arbeitete zuvor als Reinigungskraft auf der Wiesn. (mlh)

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