Die Wiesn im Live-Ticker

Oktoberfest-Tag 12: Usain Bolt schaut im Zelt lieber Fußball

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Usain Bolt schaut auf dem Handy und mit Kopfhörern Fußball.

Mittwoch, Tag 12 auf dem Oktoberfest 2017. Gestern hat Arnold Schwarzenegger die Gäste des Schützenfestzelts überrascht. Wir hoffen heute wieder auf Promi-Alarm. Alle Wiesn-News im Live-Ticker. 

23:28 Uhr: Das Festgelände auf der Theresienwiese hat sich rasch geleert. Nur ein paar letzte Achterbahn-Fahrer und Abend-Spaziergänger sind noch anzutreffen. Auf das Alle gut und sicher nach Hause kommen.

23:02: Am morgigen Donnerstag nimmt Bürgermeister Josef Schmid im Armbrustschützenzelt an der Sitzung der Oktoberfest-Wurstprüfungskommission teil. Geprüft werden Schweinswürstl, die als Proben in Wurstbratereien und Festzelten entnommen wurden. Die Kommission setzt sich aus Vertretern von Verbraucherorganisationen, Fachorganisationen und Gutachtern zusammen. Bewertet wird die jeweilige Wurstsorte nach Geruch, Geschmack, Aussehen und Konsistenz.

22:42 Uhr: Die Musik ist aus, die Lichter wieder an. In den Bierzelten ist die Party bis morgen vorbei. Bis zuletzt war die Stimmung im Schützen-Festzelt allerdings richtig gut.

22:14 Uhr: Usain Bolt ist inzwischen ins Schützen-Festzelt umgezogen. Die Stimmung scheint den schnellsten Mann der Welt aber eher weniger zu interessieren. Stattdessen sitzt der Jamaikaner lieber vor seinem Smartphone und schaut lieber die Champions League. Kopfhörer inklusive.

21:01 Uhr: Im Käfer sind heute Abend auch einige deutsche Schauspieler unterwegs. So richtig wohl fühlt sich Wolke Hegenbarth (37) aber nicht: „Das Dirndl ist irgendwie wie ein Kostüm", sagt die Schauspielerin und zupft an ihrer Schürze herum. Zum zweiten mal überhaupt ist sie erst hier. Nun extra aus Berlin angereist, um auf Einladung der neuen deutschen Filmgesellschaft (ndF) am Dienstagabend mit Freunden und Kollegen im Käferzelt zu feiern.

Schauspielerin Janina Hartwig (56) ist auch da. „Einmal im Jahr Oktoberfest muss sein, aber dann reicht es auch wieder", erzählt sie. Denn: „Die Wiesn wird immer mehr zum Kostümfest, zum Sauffest." Außerdem habe sie eh keine Zeit dafür. „Ich drehe bis Ende Dezember fast jeden Tag Um Himmels Willen“, sagt sie. Auch wieder mitdabei: Kollege Fritz Wepper (76), der nach einer Not-OP vor einigen Wochen mehrere Tage lang auf der Intensivstation lag und danach auf Reha musste. „Ihm geht es wieder gut. Er dreht wieder und hat sehr viel Spaß", sagt Hartwig.

Direkt vom Dreh kam auch Sebastian Ströbel (40) – ohne Lederhose, ohne Tracht. „Ich habe keine", gibt der Wahlhamburger zu. „Aber beim nächsten Mal ziehe ich eine an", verspricht der Schauspieler. Vor 20 Jahren war er zum ersten Mal hier. „Aber daran kann ich mich nicht mehr so erinnern."

Weißbiergarten zu später Stunde noch gut besucht

20:52: Noch ist das Wetter angenehm draußen, weswegen einige Wiesn-Gänger die Zeit noch nutzen, um noch ein Weißbier zu trinken.

Reges Treiben im Weißbiergarten.

20:27 Uhr: Am Dienstag-Abend geriet eine Gruppe von Männern mehrmals aneinander. Nachdem Sicherheitskräfte die Streithähne trennen konnten, sprühte ein bislang unbekannter Täter einem 26-jährigen Italiener Pfefferspray in die Augen. Der Wiesn-Tourist erlitt dadurch eine Augenreizung und ihm mussten durch den Rettungsdienst die Augen ausgespült werden. Ein Aufenthalt in einer Klinik war aber nicht mehr notwendig. Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen einer gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Eine Personenbeschreibung seitens des Opfers und der Zeugen war nicht möglich. Daher bittet die Polizei um ihre Mithilfe. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

20:00 Uhr: Noch gut drei Stunden wird an Tag 12 des Oktoberfests gefeiert. Sowohl im Winzerer Fähndl, als auch im Schottenhammel ist die Stimmung schon grandios. In letzterem Zelt stehen die Menschen bereits fast ausnahmslos auf den Bänken gestanden. Die hinteren Zelte, näher an der Bavaria sind noch offen.

Großartige Stimmung im Schottenhammel.

Überraschung: Micaela Schäfer hat auch mal was an

19:40 Uhr: Eine Überraschung ist Micaela Schäfers Wiesn-Besuch nicht. Die 33-Jährige war schon häufiger auf dem Oktoberfest. Überraschend ist eher, dass sie etwas an hat. Das Model ist dafür bekannt, dass sie in der Öffentlichkeit meist ohne Kleidung auftritt. Die bauchfreie Bluse und die knappe Lederhose sind für Schäfers Verhältnisse geradezu ein stoffreiches Outfit.

Micaela Schäfer trägt gerade zu viel Stoff auf der Haut.

19:29 Uhr: Usain Bolt ist auf der Wiesn. Der Sprintstar lässt es sich in Käfers Wiesnschenke gut gehen. Der Jamaikaner ist aber nicht das erste Mal auf dem Oktoberfest. Bereits in den vergangenen Jahren feierte der 31-Jährige in dem exklusiven Zelt. Bolt ist auch sonst häufig zu Gast in München. Hier lässt er sich oft von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt behandeln.

19:05 Uhr: In Bodos Cafézelt wird heute mal ganz wiesnuntypisch Standard getanzt. Eine schöne Abwechslung zu den vielen Bänketänzern in den Bierzelten.

Impressionen aus Bodos Cafézelt.

18:26 Uhr: So langsam wandert die Sonne Richtung Horizont. Während der Dämmerung und später am Abend zeigt die Wiesn ihr ganzes farbenfrohes Spektrum. In einer Fotostrecke haben wir Ihnen einige tolle Bilder vom beleuchteten Oktoberfest zusammengestellt.

Vom Sonnenuntergang bis in die Nacht: So farbstark ist die Wiesn

17:23 Uhr: Seit über 100 Jahren gibt es auf der Wiesn die Bude „Runter mit dem Zylinder“. Schaustellerin Annemarie Neumeier verrät den Trick, mit dem jeder Wurf gelingt. 

Alle Geschichten rund um das Oktoberfest finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite.

Männer spucken und schimpfen, weil sie Trostpreis gewinnen

15.30 Uhr: Das sind die wohl schlechtesten Verlierer auf dem Oktoberfest 2017: Zwei Männer haben sich mit einem Budenbesitzer auf der Wiesn gestritten, weil sie mit dem Trostpreis unzufrieden waren. Sie schlugen den Schausteller und beschimpften und bespuckten Polizisten. Wir fragen uns: Wie schlecht muss dieser Trostpreis gewesen sein, dass die Burschen deswegen ausflippten? Die ganze Geschichte

14.37 Uhr: Die Gstanzl-Sängerin und bayerische Kabarettistin Liesl Weapon will der Wiesn-Sauferei einen Sinn geben: eine Mass bestellen, einen Euro spenden. Und zwar an die Münchner Tafel. Und so funktioniert‘s. Für jede getrunkene Mass sollen sie einen Euro an die Münchner Tafel spenden. Also: gut merken, am besten eine Strichliste auf dem Bierdeckel führen und eine Notiz ins Smartphone tippen. Danach soll jeder, der spenden mag, online auf die Aktionsseite gehen, die Anzahl der Mass eintragen und pro Mass einen Euro spenden – drei Mass, drei Euro als Spende. Ganz einfach. Einer der Unterstützter dieser Aktion ist der TSV-1860-Abwehrspieler Jan Mauersberger. Mehr Details zum Spendenaufruf „1 Mass, 1 Euro“ lesen Sie hier. Übrigens fehlen noch 8000 Mass beziehungsweise 8000 Euro, um Liesl Weapon und die Münchner Tafel happy zu machen. 

Auch Karussellfahrten gehören zum Wiesn-Job der Feuerwehr. Wirklich wahr. 

Wir freuen uns mit der Feuerwehr München, dass ihr Job auf der Wiesn nicht nur anstrengend ist, sondern auch mal spaßig. 

13.59 Uhr: Die Feuerwehr München twittert Fotos von Karussellfahrten. Haben die nichts zu tun?, fragen Sie sich vielleicht. Doch, doch. Das ist der Teil ihres Jobs. Wirklich wahr. Die Feuerwehr muss jeden Tag die Fahrgeschäfte überprüfen („Objektkunde“). Sehen Sie Bilder der Testfahrten im 50 Jahre alten Calypso auf der Oidn Wiesn und im Kinderkarussell von Kraus. Schon klar, dass die Wiesn-Wache von diesem Feuerwehr-Cabrio begeistert sind. 

12.55 Uhr: Ein Mann bekommt eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Er hatte den Kopf seiner Ehefrau im Streit auf der Wiesn gegen die heruntergelassene Jalousie eines Standes geschlagen. Die 45-Jährige war bewusstlos zusammengesackt, ein Notarzt kümmerte sich um sie. Die Polizei berichtet, dass das Ehepaar viel Alkohol getrunken hatte.  

Leute, das Oktoberfest ist zu kurz, um es sich mit Beziehungsstress zu verderben. Und trotzdem zoffen sich Paare vor oder nach einem gemeinsamen (oder getrennten) Wiesn-Besuch. Es gibt Liebesbeziehungen, die das Oktoberfest nicht überleben. Misstrauen, Eifersucht, Fremdflirten oder ein One-Night-Stand sind Gründe dafür. Eine Münchner Paartherapeutin gibt Ratschläge, damit eine Liebe die Wiesn überdauert

Oktoberfest 2017: Die Polizei befreit eine Besucherin von angeblichem Bekannten

12.34 Uhr: Polizisten haben gestern spätabends hinter einem Festzelt einen Mann beobachtet, der eine Frau eng umschlang. Die Wiesn-Besucherin war betrunken und unfähig, ohne Hilfe zu gehen. Der 26-jährige Mann stützte sie. Den Polizisten sagte die Frau, sie kennen den Anderen gar nicht. Der Mann widersprach ihr, antwortete aber widersprüchlich. Den Polizisten kam das seltsam vor, sie nahmen die 30-Jährige sicherheitshalber mit zur Wiesnwache, um sie dort zu betreuen.

12.30 Uhr: Schon wieder ein Schwerverletzter nach einem Streit auf dem Heimweg vom Oktoberfest 2017! Zwei Amerikaner schlugen einen Italiener zusammen. Und der erlitt einen Schädelbruch und eine Hirnblutung. Diese Gewaltausbrüche sind erschreckend. Erst am zweiten Wiesn-Sonntag war ein Münchner Gastronom (34 Jahre) auf dem Wiesn-Heimweg fast umgebracht worden.

Der Terminator und der Bergdoktor gehörten zu den Wiesn-Promis vom Dienstag

12.25 Uhr: Wir haben die Promi-Fotos vom Tag elf auf dem Oktoberfest 2017 gesammelt. Absoluter Promi-Alarm: Der Terminator Arnold Schwarzenegger hat gestern die Wiesn besucht und er kam nicht allein: Er brachte Ralf Möller und die Tochter „eines Freundes“ mit. Und im Käferzelt trafen wir den Bergdoktor-Star Hans Sigl.  

Der Terminator und der Bergdoktor gehören zu den Wiesn-Promis vom Dienstag

Aus dem gleichen Bierkrug trinken, schmusen, knutschen: Es besteht Ansteckungsgefahr mit Erkältungsviren. 

11.18 Uhr: Bundesweiten Meldungen ausgewählter Arztpraxen zufolge beginnt das Gehuste im Raum München immer in der 41. und 42. Kalenderwoche im Oktober – während der Rest Deutschlands noch gesund ist. „Dafür gibt es keine andere vernünftige Erklärung als das Oktoberfest“, zitiert die Süddeutsche Zeitung die Chefin des Instituts für Virologie an der Technischen Universität München, Ulrike Protzer. Die „Wiesn-Grippe“? Streng wissenschaftlich erwiesen sei der Zusammenhang nicht, sagte Protzer auf Anfrage der Deutschen Presseagentur. Zudem handele es sich nicht um die Influenza-Grippe, sondern Erkältungskrankheiten. Die Wiesn sei ein optimaler Lebensraum für Viren. Lesen Sie hier die Hintergründe.

Überlebender des Oktoberfestattentats von 1980 schimpft über das Mahnmal

Der Überlebende Robert Höckmayr (li.), der bei dem Attentat zwei Geschwister verlor, stört sich an der Wand, wie er auch OB Dieter Reiter erklärte,

10.10 Uhr: „Ich habe hier an dieser Stelle meine zwei kleinen Geschwister verloren. Meine Eltern und zwei weitere Geschwister wurden schwer verletzt.“ Robert Höckmayr, 49, überlebte vor 37 Jahren den Bombenanschlag am Eingang des Oktoberfests. 13 Menschen starben, mehr als 200 wurden verletzt. Seine Wunden heilten, nie aber die Seele des zwölfjährigen Buben von damals. Seine Familie zerbrach. Heute schimpft er über die rostige Eisenwand am Haupteingang des Oktoberfests. Der Ort lade nicht zum Gedenken ein, sondern erinnere an die Bombe und die Splitter - nicht aber an die Menschen, die das Leid ertragen mussten. Lesen Sie die Details.  

9.22 Uhr: Wir liefern noch die Fotostrecke vom Tag elf im Schützenfestzelt nach. Wer gestern dort gefeiert hat, hat alles richtig gemacht: Denn „der Terminator“ Arnold Schwarzenegger war auch dort!

Partyfotos von Tag 11 im Schützenfestzelt: Und Schwarzenegger feiert mit!

8.44 Uhr: Viele Oktoberfest-Besucher aus München und dem Umland behaupten: „Friara war de Wiesn scheena!“ Wer das sagt, braucht gute Argumente. Wir haben alle aufgeschrieben, zum Beispiel diese: „Die Wiesn gehörte den Münchnern, ned der ganzen Welt. Es war gmiadlich, man konnte in jedes Zelt, Mittagessen, im Biergarten sitzen. Es war alles traditioneller, weniger kommerziell.“  Hier gelangen Sie unserer Zitate-Sammlung, warum das Oktoberfest früher schöner und besser gewesen sein soll. 

Ein Wiesn-Fan hält dagegen: Robert aus dem westlichen Münchner Umland geht seit 40 Jahren hin. In seinem Gastbeitrag hat er eine Botschaft an alle Nostalgiker und Touristen: „Früher war NICHT alles schöner!“ 

Oktoberfest 2017: Das waren die Wiesn-News vom Dienstag

23.36 Uhr: Die Wiesn ist bei Nacht ein noch viel größeres Spektakel als tagsüber, was daran liegt, dass die Fahrgeschäfte und Imbissbuden in verschiedenen Lichtern blinken und damit das Oktoberfest-Gelände in ein wahres Lichtermeer verwandeln. Wir haben für euch die schönsten Bilder der Wiesn bei Nacht zusammengefasst.

Wiesn bei Nacht: So schön sieht das Oktoberfest-Gelände aus

Natacha und Michael Ballack im Käfer-Zelt

22.55 Uhr: Doppelt Grund zum Feiern hat FußballstarMichael Ballack. Er feiert mit seiner Freundin Natacha Tannous im Käfer-Zelt nicht nur die Wiesn sondern auch seinen Geburtstag. 41 Jahre ist er heute geworden.

22.30 Uhr: Wenn man seine geliebten Vierbeiner nicht mit auf die Wiesn nehmen kann, gibt es immerhin noch diese „Ausweichmöglichkeit“ für einen Gassi-Ausflug über das Gelände.

22.14 Uhr: Der Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka feiert mit seiner Frau Nicole auf der Mannschaftswiesn.

21.50 Uhr: Die „Bateria Z“ trommelt mit ihren rund 30 Drummern an den Stufen der Bavaria-Statue. Die Gruppe, die es seit 2005 gibt, schwirren das ganze Jahr über aus, um auf unterschiedlichen Plätzen ihr Bestes zu geben. „Bateria“ bezeichnet in Brasilien eine Gruppe von Trommlern, das Z soll auf das Wort „Zentral“ hindeuten, da die Gruppe ihren Proberaum im Zentrum Münchens haben. Die Mitschauer auf jeden Fall sind sehr angetan von den Klängen und tanzen spontan mit.

21.22 Uhr: Die Feierlaune steigt zu späterer Stunde. Hier ein Bild direkt aus dem Schützenfestzelt - den Mädels scheint es auf der Wiesn gut zu gefallen und winken auch schon den anderen Besuchern zu.

21.15 Uhr: Ein falscher Charlie Chaplin trieb sein Unwesen auf dem Oktoberfest-Gelände. Ein 26-jähriger Rumäne verkleidete sich als der Komiker und ließ sich gemeinsam mit anderen Besuchern abblitzen. Natürlich gab es die Fotos nur gegen Bezahlung. Da das Betteln auf dem Gelände aber verboten ist, wurde er von den Polizeibeamten zur Wiesnwache gebracht. Er musste seine Verkleidung ablegen und das erbeutete Bargeld an das KVR abgeben. Tja, blöd gelaufen.

20.32 Uhr: Auf der Wiesn geht es noch recht gemütlich zu, die meisten sind gerade am Essen oder nutzen die Attraktionen auf dem Gelände, wie der Riesen-Rutsche in bayerischem Blau-Weiß. Die 55 Meter lange Münchner Rutsch‘n gilt nach wie vor als Klassiker und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit.

19.40 Uhr: „Er kommt gleich“ sagen einige Gäste im vollen Schützenfestzelt und können es kaum glauben. Es wird nämlich nicht nur irgendjemand an dem noch freien Tisch erwartet. Die Rede ist hier von dem Terminator, dem Ex-Gouvernator, dem Allroundtalent Arnold Schwarzenegger. Und dann ist der Moment da, Arnie betritt das Zelt. Spontan dirigiert er die Blaskapelle im Schützenfestzelt und zeigt damit, was noch so alles in in seinem Repertoire steckt. Einen Grund zum Feiern hat Arnie auch: Erst kürzlich stellte er den Dokumentarfilm „Wonders of the Sea“ auf dem Filmfestival in San Sebastian vor. Als Umweltschützer eine Ehrensache.

19.07 Uhr: Nicht immer läuft es friedlich ab: Am Montag gegen 22.05 Uhr gerieten gleich mehrere Personen vor einem Fahrgeschäft in Streit. Was der Auslöser des Konflikts war, ist bislang nicht bekannt. Ein 33-jähriger Münchner hatte dabei Glück im Unglück: Ein Streithahn zog ein Messer aus der Tasche und stach mit diesem in Richtung des Münchners. Der konnte aber gerade noch die Hand des Unbekannten ergreifen und so den Messerstich abwehren. Ein anderer Mann trat dem Münchner währenddessen in die Beine. Beide Täter flüchteten Richtung Goetheplatz. Dabei wurde der 33-Jährige leicht verletzt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, die etwas beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen sie unter Tel. 089/2910-0 entgegen.

18.55 Uhr: ZDF-Moderatorin Anne Kraft packt ordentlich an und stemmt acht Maß Bier auf der Wiesn. Die Sportmoderatorin hat aber nicht nur Muckis sondern auch Grips. Im tz-Interview spricht sie mit uns über die deutschen Champions-League-Vertreter und die Sorgen des FC Bayern.

17.46 Uhr: Am Familientag kommen nicht nur die Kleinen auf ihre Kosten. Gerade Fahrgeschäfte kommen bei Jung und Alt gleichermaßen gut an, wie man an den Gesichtern der Mädels erkennen kann.

17.37 Uhr: In München zeigt sich bestes Kaiserwetter. Auch für heute Abend schaut es gut aus: Laut Wettervorhersage gibt es keinen Regen.

17.26 Uhr: Die Wiesn ist gut gefüllt, aber noch nicht überfüllt.

16.39 Uhr: Haben Sie sich auf dem Oktoberfest 2017 schon auf „Feldl’s Teufelsrad“ (zwischen Voodoojumper und Autoscooter an der Schaustellerstraße) getraut? Oder wieder nur schadenfroh auf der Tribüne gestanden und ein Video mit Ihrem Handy gefilmt? Wer sich auf die Drehscheibe setzt, darf nicht empfindlich sein. Auch weil er dann dem gehässigen Moderator Wiggerl Kugler ausgeliefert ist. Kuglers Humor ist bayerisch-deftig. Unsere Online-Praktikantin Lena hat sich mutig aufs Teufelsrad gesetzt. Und zwischendrin fragte Wiggerl: „Ist dir schon schwindelig, tz?“ Lena war tapfer!

15.46 Uhr: Gestern gegen 18.30 Uhr hat ein 27-jähriger Rumäne in einem Festzelt plötzlich in den Trinkgeldteller einer Putzfrau gegriffen. Die 54-Jährige sprach den Mann an und hielt ihn fest. Der 27-Jährige löste sich aus dem Griff der 54-Jährigen, um das Geld zu sichern und zu entkommen. Ein Sicherheitsmitarbeiter bemerkte das und hinzugerufene Polizisten nahmen den Dieb fest.

Daniel Miranda-Fernandez wurde als erster „Wiesn-Gentleman“ ausgezeichnet. 

15.06 Uhr: 2014 hat der Münchner Daniel Miranda-Fernandez einer jungen Amerikanerin geholfen, die auf der Wiesn von mehreren Männern bedrängt wurde. Jetzt ehrt ihn die Stadt München dafür - als ersten „Wiesn-Gentleman“. Lesen Sie hier ganze Geschichte

Heilige Taufe des Wiesn-Babys auf der Oidn Wiesn.

14.18 Uhr: Heute hat Schausteller-Pater Paul Schäfersküpper im Museumszelt auf der Oidn Wiesn die kleine Julia Marie Lindenmaier getauft. Sie war letztes Jahr während der Wiesn, am 1. Oktober 2016 geboren. Die Mutter Silvia Lindenmeier betreibt gemeinsam mit ihrer Mutter, Annemarie Neumeier, die Wurfbude „Runter mit dem Zylinder“ auf der Oidn Wiesn. Vater Manfred, IT-Spezialist, besucht gerne in seiner Freizeit die Wiesn. Wir hatten im vergangenen Jahr über das Wiesn-Baby berichtet

14.07 Uhr: Nach einem Streit auf dem Heimweg von der Wiesn wird ein 34-Jähriger Münchner so schwer verletzt, dass er in Lebensgefahr schwebt und in der Klinik notoperiert werden muss. Die Täter entkommen, die Polizei sucht Zeugen. Hier gelangen Sie zum Polizeibericht

Oktoberfest 2017: Betrunkenes Paar wirft mehrfach den Kinderwagen mit seinem Baby um 

13.48 Uhr: Das ist so verantwortungslos und macht uns wütend! Ein koreanisches Paar (34 und 38 Jahre alt) war auf dem Oktoberfest so stark betrunken, dass es mehrfach den eigenen Kinderwagen umwarf – einmal fiel sogar das einjährige Baby des Pärchens heraus. Und als die Polizei kam, wurde der Vater auch noch aggressiv. Lesen Sie die Details.  

12.57 Uhr: Dümmer als die Polizei erlaubt: Ein 20-jähriger Münchner hat sich am Montagabend einer Wiesn-Streife in den Weg gestellt. Der Münchner beschimpfte die Polizisten als „ACAB“. Die Polizei erteilte ihm einen Platzverweis, den er ignorierte und deshalb in Gewahrsam genommen wurde. Der gleichaltrige Begleiter des Münchners, der den Beamten ebenfalls den Weg versperrte, wurde auch in Gewahrsam genommen.  

Und noch ein Zwischenfall, über den die Polizei München berichtet: Gestern hat ein 29-jähriger Wiesn-Besucher aus dem Landkreis Landshut mehrmals in einem Zelt und draußen ausländerfeindliche und antisemitische Sprüche gegrölt und wiederholt den „Hitler-Gruß“ gemacht. Die Polizei nahm den 29-Jährigen vorläufig fest. Er wird angezeigt. Leider war der Mann nicht der Einzige, der gestern mit dem „Hitler-Gruß“ erwischt wurde: ein 55-jähriger Deutscher machte diese verbotene Geste in einem Zelt. Er bekommt eine Anzeige und hat jetzt ein Betretungsverbot für das Oktoberfest.    

Schauen Sie sich noch schnell die Promifotos von gestern an 

12.32 Uhr: Der Vollständigkeit halber: Das sind die wenigen Promifotos vom zehnten Wiesn-Tag (Montag). Mit dabei: Christian Lell, Johannes B. Kerner mit seiner Schwester und Ralph Siegel.

Christian Lell, Ralph Siegel, Johannes B. Kerner: Die Promi-Fotos vom 10. Wiesn-Tag

12.20 Uhr: Am Dienstag gegen 0.30 Uhr ist eine amerikanische Oktoberfest-Touristin (30 Jahre) sexuell belästigt worden. Ein 32-jähriger Deutscher hatte der Besucherin unters Dirndl gegriffen und ihren Po angefasst. Der Lebensgefährte der Amerikanerin verfolgte den Mann und rief den Sicherheitsdienst des Zeltes dazu. Gleichzeitig wurde die Polizei gerufen, die den Grapscher vorläufig festnahm. Er bekommt eine Anzeige. Gleichzeitig wurde ein Oktoberfest-Verbot für ihn beantragt. 

Es war nicht die einzige sexuelle Belästigung: Ein anderer Mann (22 Jahre), der sehr betrunken war, hat gestern auf der Theresienwiese wild mit den Armen gerudert und einer vorbeilaufenden Besucherin unters Dirndl gegriffen. Eine Polizeistreife nahm ihn vorläufig fest. Ihn erwartet eine Anzeige.   

Oktoberfest 2017: 84 Fotos beweisen, wie gut die Stimmung am Tag 10 im Schützenfestzelt war

12.02 Uhr: Gestern Abend war wieder super Stimmung im Schützenfestzelt. Unser Wiesn-Fotograf Stefan Thalhamer hat 84 Beweisfotos geliefert. Nutzen Sie Ihre Mittagspause also sinnvoll: mit Durchklicken der Fotostrecke. 

Tag 10 im Schützenfestzelt: Wieder super Stimmung!

11.30 Uhr: Auf dem Oktoberfest kann man bestens netzwerken: Darum haben die Macher der Gründermesse „Bits & Pretzels“ für ihren letzten Tag Tische im Schottenhamelzelt gebucht. Angemeldete Teilnehmer können sich zum Beispiel zu Vertretern von Rocket Internet, Telekom und Twitter setzen. 

„Bits & Pretzels“ im Schottenhamelzelt. 
Familientag am zweiten Wiesn-Dienstag. 

11.02 Uhr: Den Familientag nutzen viele Eltern mit ihren Kindern aus, meldet unsere Wiesn-Reporterin Ramona Weise. Sie ist für Sie wieder auf der Theresienwiese unterwegs, um alle News und allen Klatsch und Tratsch aufzuschnappen und aufzuschreiben.  

Das macht dem Münchner Comedian Simon Pearce auf dem Oktoberfest Angst

10.28 Uhr: Der Münchner Schauspieler und Comedian Simon Pearce hat tz.de ein Interview gegeben, in dem er auch über das Oktoberfest sprach. Auf die Frage, ob er eigentlich zu den Münchnern gehört, die behaupten „Früher war die Wiesn schöner“, antwortete der 35-Jährige: „Das sagen viele Nostalgiker. Das ist aber auch manchmal ein bisschen altklug. Als ich wirklich aktiv auf die Wiesn gegangen bin, ging das ja schon los, dass das in wurde. Deswegen sind wir auch gegangen.“ Es sei früher weniger los gewesen. Heute sei es sehr überlaufen. „Aber das ist halt so. Alles ist überlaufen. Mich stört das nicht.“ Er sei immer noch gern auf der Wiesn. „Ich gehe halt nicht am Wochenende. Es gibt ja Leute wie den Harry G zum Beispiel, der mit Fleiß am Wochenende geht. Ich mache das nicht, wenn's überfüllt ist, aber dann gehe ich halt am Montagnachmittag, ist mir wurscht.“

Doch es gibt eine Sache, die Pearce auf dem Oktoberfest Angst macht: die Gewalt. „Früher hat jemand einem aufs Maul gehauen. Und da war nicht mehr. Heute wird auf Menschen eingeprügelt, bis sich nichts mehr regt.“ Er habe eh nie gekämpft, sei viel zu schwach dafür. Doch ihm sei aufgefallen, dass im Kampf der „Ehrenkodex“ verloren gegangen sei: „Streiterei, kriegst a Fotzn (Bairisch für Ohrfeige), dann war's das – das gibt es nicht mehr. Auf der Wiesn hauen die Leute mit Masskrügen auf sich ein, bis alles zu spät ist. Und das macht mir tatsächlich Angst. Diese Unberechenbarkeit.“ Er versuche aber, seine Angst zu unterdrücken, „weil Angst kein gutes Mittel ist, um glücklich zu leben.“ Lesen Sie hier das ganze Interview mit Simon Pearce

Harry G. im Interview: „Das Nervigste auf der Wiesn ist das Bieseln“

München erinnert an das Oktoberfestattentat heute vor 37 Jahren

8.50 Uhr: München wird den schrecklichen Abend vor genau 37 Jahren nie vergessen: das Oktoberfestattentat am 26. September 1980. Zwölf Wiesn-Besucher und der Attentäter, der 21-jährige Stundet Gundolf Köhler, starben bei dem Bombenanschlag; 211 Menschen wurden verletzt. Obwohl viele Akten- und Beweisstücke inzwischen vernichtet sind, wird seit Dezember 2014 wieder ermittelt. Um 9.30 Uhr legt Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zum Gedenken an die Opfer einen Kranz am am Haupteingang zum Festgelände nieder.     

Übrigens ist das Oktoberfestattentat der Grund, warum Wiesn-Besucher ihre Pappschalen und fetttriefenden Taschentücher auf den Boden werfen sollen. Mülleimer hat die Stadt auf dem Festgelände aus Sicherheitsgründen abgeschafft, weil die Bombe vor 37 Jahren in einem Mülleimer lag. Nur Imbissstände mit Extra-Genehmigungen dürfen Abfalleimer aufstellen, die sie allerdings abends wieder wegsperren müssen (sehen Sie hier ein Video zu diesem Thema). 

8.23 Uhr: Mit dem Kettenkarussell fahren, Schokofrüchte und Zuckerwatte essen und mit Papa in den Autoscooter steigen: Eltern werden auf dem Oktoberfest 2017 viel Geld los. Unsere Wiesn-Reporterin Janina Ventker hat Familie Viaplana aus Sendling beim Wiesn-Bummel begleitet:  Mutter Maite (39, Designerin) und Vater Marc (40, Journalist) und die zwei Buben Jan (9) und Mio (6). Die Eltern setzen ein Limit von rund 50 Euro. „Bei den Großeltern ist das Budget höher“, sagt Maite Viaplana und lacht.  

Für die rasante Achterbahn Wilde Maus kann sich die ganze Familie begeistern.

In einem Zelt zu essen, ist den Viaplanas zu teuer. Verständlich. Stattdessen nehmen sie Getränke von daheim mit und kaufen Leberkässemmel am Imbissstand. Wir haben ausgerechnet, wie viel Familien am heutigen Dienstag auf der Wiesn sparen. Denn heute ist Familientag und das bedeutet ermäßigte Fahrt-, Imbiss- und Eintrittspreise.  

Ein Beispiel, wie viel Geld Eltern und Kinder am Familientag sparen können

normal

Familientag

Ersparnis

Zuckerwatte

2 x 2 = 4 Euro

2 x 1 = 2 Euro

2 Euro

Pfeilwerfen

13 Pfeile = 5 Euro

15 Pfeile = 5 Euro

2 Pfeile

Wilde Maus

2 x 6 Euro (Erwachsen)

2 x 4 Euro (Kinder)

= 20 Euro

2 x 4 Euro (Erwachsen)

2 x 3 Euro (Kinder)

= 14 Euro

6 Euro

Hexenschaukel

2 x 2,50 = 5 Euro

2 x 2 = 4 Euro

1 Euro

Flipper

2 x 5 = 10 Euro

2 x 3,50 = 7 Euro

3 Euro

Insgesamt

44 Euro

32 Euro

12 Euro

Falsche 50-Euro-Scheine im Hofbräuzelt aufgetaucht – schauen Sie sich genau Ihr Wechelgeld an

7.50 Uhr: Beim Zählen der Einnahmen hat eine Mitarbeiterin im Hofbräuzelt bemerkt, dass unter den Geldscheinen mehrere gefälschte waren – ein 100er und sieben 50er. Die Maschine schlug an. Die Mitarbeiterin, die die Abrechnungen macht, vermutet eine Bande hinter den falschen Fünfzigern. „Die bestellen ein Radler mit dem Schein, nippen einmal am Getränk und ziehen weiter.“ Tatzeitraum: Samstag zwischen 19 Uhr und 22 Uhr. Laut Polizei handelt es sich um den ersten angezeigten Fall von Falschgeld auf der Wiesn 2017. Auf dem Schaden bleiben die Wirte sitzen.

7.12 Uhr: Sehen Sie 84 Bilder der After-Wiesn-Party im „Neuraum“ vom zehnten Wiesn-Tag (25-September).

Oktoberfest 2017: Bierpreise, TV-Sendung und Festzelte

Dass die Bierpreise schon wieder horrend ausfallen, dürfte wohl die wenigsten Wiesn-Besucher stören. Wir verraten, wie Sie das Oktoberfest 2017 live im TV und Live-Stream sehen können. Zudem bieten wir den Live-Stream von münchen.tv.

Alle Infos zu den Festzelten auf dem Oktoberfest finden Sie unter diesem Link.

sah

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