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„Die Hälfte war Trinkgeld“

Wiesn-Bedienungen enthüllen, wie viel sie verdienen - eine berichtet von obszöner Klo-Beobachtung

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Wiesn-Bedienungen haben einen Knochenjob. Hier beim Anstich im Schottenhamelzelt. 

Das Feedback unserer Leser zeigt: Sie lieben Geschichten über Wiesn-Bedienungen. Darum fassen wir kurz zusammen, was zwei Bedienungen über ihren Knochenjob berichten. 

München - Die Wiesn-Bedienung hat dem Magazin „Vice“ zehn Fragen beantwortet, darunter die wichtigste nach dem Geld: Die Frau, die anonym bleiben will, weil sie dem Wirt des Zelts per Unterschrift versprochen hat, nichts auszuplaudern, hat auf dem vergangenen Oktoberfest 8000 Euro verdient – „da waren die Steuern schon abgezogen. (...) Bestimmt die Hälfte meines Verdienstes war Trinkgeld.“ Sie erklärt Wiesn-Neulingen noch einmal, dass Bedienungen das Bier selbst beim Wirt kaufen und zehn Prozent teurer an den Gast weiterverkaufen. „Pro Bier verdienen wir so einen Euro. Das heißt, wir sind aufs Trinkgeld angewiesen.“ 

Was sie aber über andere Kollegen berichtet, wird Wiesn-Gäste wütend machen: „Viele Bedienungen hauen die Gäste übers Ohr. Zu mir meinte letztes Jahr oft jemand: Hey, warum ist das Bier bei dir billiger? Bei deiner Kollegin haben wir zwei Euro mehr bezahlt. Mir ist bescheißen zu dumm. Wenn mir jemand mehr Trinkgeld geben möchte, freue ich mich und wenn nicht, dann halt nicht.“

Einer unserer Wiesn-Reporter hat sich mit einer Bedienung in der Bräurosl unterhalten. Sie gab an, bis zum Ende des Oktoberfests 2018 schätzungsweise zwischen 7000 und 7500 Euro verdient zu haben. Sie war es auch, die von wilden Szenen beim sogenannten Schwulen-Sonntag berichtete. Ihrer Beschreibung nach sollen viele Besucher die Hand in die eigene Lederhose oder in die Hose des Nebenmannes gesteckt haben. Auf den Herrentoiletten habe es viele Verabredungen zum Gruppensex gegeben, der gefilmt worden sei. 

Wiesn-Bedienung: Darum werden wir grantig beim Thema Geld

Vor ein paar Jahren hat die Münchner Bloggerin Julia Beckert einen Gastbeitrag über ihre Arbeit als Wiesn-Bedienung geschrieben. Darin erklärte sie, warum die Bedienungen beim Thema Geld so grantig werden. Wiesn-Bedienungen leben vom Bier. Dabei könnte dasAus der Wiesn-Maß bevorstehen.

sah

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