Verrücktes Oktoberfest

Wiesn-Besucher kämpft mit der Rolltreppe - Video wird zum Netz-Hit

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Das Video eines Wiesn-Besuchers wurde zum Internet-Hit.

Dass der Heimweg vom Oktoberfest in der Regel anstrengender ist, als der Weg hin auf die Theresienwiese beweist das Video eines Wiesn-Besuchers eindrucksvoll.

München - Ach ja, die Wiesn. Die fünfte und für viele Leute auch schönste Jahreszeit hat auf eine gewisse Art und Weise doch ihre eigenen Gesetze. So kann es auch unter der Woche schon einmal passieren, dass der eine oder andere feierwütige Bierzeltgast ein wenig zu tief in den Maßkrug schaut. 

Wer möchte es den Wiesn-Besuchern auch verdenken? Die Stimmung im Festzelt ist gut, das Bier auch und ehe man sich versieht, wurden aus einem Maßerl, dann doch eher drei oder vier. Solange man sich anschließend ohne Ärger auf dem Weg nach Hause macht, haben wohl auch die wenigsten Münchner ein Problem damit. 

Oktoberfest 2019: Video von Wiesn-Besucher wird zum Internet-Hit 

Dass der Heimweg vom Oktoberfest aber oft nicht so reibungslos abläuft wie der Weg auf die Theresienwiese, zeigt das Video eines Wiesn-Besuchers, das momentan auf Facebook viral geht. Immerhin wurde das Video schon mehr als eine halbe Million mal gesehen (Stand 26. September). Darauf zusehen ist ein fesch in Tracht gekleideter Herr, der versucht die Rolltreppe an der S-Bahnstation Marienplatz zu besteigen. Aber immerhin: andere Wiesn-Besuche schafften es nicht einmal zum Marienplatz und mussten von der Feuerwehr gerettet werden.

Dabei gibt es jedoch ein gravierendes Problem: der wohl nicht mehr ganz nüchterne Wiesn-Besucher, versucht die Rolltreppe hochzusteigen. Die Rolltreppe fährt allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Die Begleitung des Treppensteigers tut derweil das, was ein guter Freund in einer solchen Situation eben so tut: mit dem Handy draufhalten.

Oktoberfest 2019: Zu tief ins Glas geschaut? Mann legt sich mit Rolltreppe an

Doch damit nicht genug. Immer wieder ermutigt der Kameramann seinen Hauptdarsteller zum Weitermachen. „Gleich hast es geschafft“, lautete das Kommando, während der Wiesn-Freund weiterhin stoisch auf der Stelle tritt. Auch die Vielzahl an Personen, die ihm auf seinem „Aufstieg“ entgegenkommen, scheinen den Mann in der Lederhosen nicht zu irritieren. 

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Gut gemeinte Ratschläge, dass sich doch unweit von hier eine Treppe befinde, die nicht gegen den Treppensteiger ankämpfen würde, werden konsequent ignoriert. Über sieben Minuten lang hält der Kameramann drauf, während sein Freund eisernen Willen beim Kampf mit der Rolltreppe beweist. Wer am Ende gewonnen hat, lässt sich leider in dem Video nicht erkennen. Wir tippen aber mal auf die Treppe. 

Ebenfalls für Lacher auf der Wiesn sorgte Elyas M’Barek, der auf eine Liebes-Frage äußerst amüsant antwortete. Unangenehm wurde es für eine 19-Jährige - ein Mann steckte ungefragt seinen Kopf unter ihren Rock. Für eine witzige Aktion im Fitness-Studio sorgten zwei Oktoberfest-Fans. Sie trainierten für die Wiesn

Eine andere absurde Szene lieferte nun ein weiterer Wiesn-Besucher: Der Oktoberfest-Gast fuhr oben ohne durch eine Masskrug-Waschanlage unter den Augen der Bedienungen.

Auf dem Oktoberfest fließt derzeit das Bier in Strömen. Doch welche Mengen Alkohol nun ein Besucher im Blut hatte, kommt nicht alle Tage vor.

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fd

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Kommentare

Marwen
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Opfer, alles Opfer. Aktuell gut an den Faschingskostümen zu erkennen.

Nachdenken über Deutschland
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Solche Rolltreppenbenutzer gibt es jedes Jahr in München, sogar abseits des Oktoberfstes.

Andreas Karatassios-PeiosAntwort
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Ab ca. 2 Promille und mehr (4 Maß Märzen Bier mit 6 % in 3 Stunden = 2,44 Promille beim Verlassen des Bierzelts) ist alles möglich. Gut, dass SIE ihn gefilmt hat, weil erinnern kann sich ER, mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit, nicht mehr daran WIE ER überhaupt "NACH HAUSE GEKOMMEN" ist. Der 'Filmriss' ist da fast unvermeidbar, wenn man 'Starkbier' so schnell in sich reinkippt. Aber die Bedienungen auf dem Oktoberfest werden eben gerade nur nach UMSATZ bezahlt - und bei stark Betrunkenen tut man dann eben auch mal ein 'bischen Alkoholfreies in den nächsten Krug, damit der Gast dann halt auch wieder geht und nicht EINFACH LIEGEN BLEIBT, oder schlimmer: Anfängt zu randalieren - ICH WILL NOCH 'NE MASS!!! - Bewußtseinseintrübung, Kontrollverlust, Emotionales Überschießen, Gewalttätikeit, Sexuelle Enthemmung - Aber auch Geld-Ausgeben bis zum LETZTEN Cent. Ob das ein sog. Notstand im Sinne des Strafrechts ist, darf massiv bezweifelt werden, denn wenn ich jemanden erst so betrunken mache, dass ich dann 'Die Kuh vom Eis kriegen' MUSS, dann greift § 34 StGB [Rechtfertigender Notstand] nicht, weil auch § 35 StGB [Entschuldigender Notstand] zur Rechtsauslegung zu beachten ist, und dort heißt es: "Dies gilt nicht, soweit dem Täter nach den Umständen, NAMENTLICH WEIL ER DIE GEFAHR SEBST VERURSACHT HAT oder weil er in einem BESONDEREN RECHTSVERHÄLTNIS stand, zugemutet werden konnte, die Gefahr hinzunehmen; ..." ! Wenn ich einen selbst besinnungslos betrunken mache, dabei verdiene, die Verantwortung trage usw. kann ich nicht sagen "Sorry ich mußte halt". Polizei und Staatsanwaltschaft München 1 schauen halt seit Jahrzehnten weg - Aus Tradition?!. Die sind m.E. zusammenmit dem KVR (Kommunale Aufsichts und Sicherheitsbehörde) MIT-TÄTER im Sinne des § 13 StGB [Begehen durch Unterlassen]: 'WER ES UNTERLÄSST, einen Erfolg abzuwenden, der zum Tatbestand eines Strafgesetzes gehört, ist nach diesem Gesetz NUR DANN STRAFBAR, wenn er RECHTLICH DAFÜR EINZUSTEHEN hat, daß der Erfolg NICHT EINTRITT, und wenn das UNTERLASSEN der Verwirklichung des gesetzlichen Tatbestandes durch ein TUN entspricht. Ingerenz oder Garantenhaftung tritt nämlich dann, und NUR DANN ein, wenn Kontroll- und Aufsichts-PFLICHTEN einfach vollständig und bewusst ignoriert werden. Zeigen Sie doch bitte massenhaft Herrn ltd. Oberstaatsanwalt Kornprobst bei ihm selbst an, der bearbeitet das dann 'in Akkord' gleich 'Im Hause' und stellt es einfach immer ein, weil er kein strafbares Verhalten erkennen kann. Brille? -> 'Fielmann'!. Fälle wie: Tschäpe, Max Strauss um nur zwei der Bekanntesten zu nennen, deuten hier die Richtung. Politisch beiinflusste Straf-NICHT-Verfolgung und 'seltsame' Unaufkärbarkeiten ... (Es sind Tausende von Fällen bei der Staatsanwaltschaft München 1).