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Großes Wiesn-ABC kurz vorm Anstich: Anreise, Regeln, Hygienekonzept - Alles, was Sie wissen müssen

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Von: Leoni Billina, Phillip Plesch

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Das Oktoberfest steht nach zwei Jahren Pause wieder in den Startlöchern.
Das Oktoberfest steht nach zwei Jahren Pause wieder in den Startlöchern. © Schlaf

Bei einem Besuch auf dem Oktoberfest gibt es viele Dinge zu beachten. Die wichtigsten Hinweise für einen Abstecher auf der Wiesn haben wir hier für Sie zusammengefasst.

München - Nach zwei Jahren Corona-Pause wird am Samstag angezapft. Rund um die Theresienwiese sind die Auswirkungen schon jetzt deutlich sichtbar. Erste Absperrungen stehen, der Verkehr bleibt draußen. Was Sie jetzt alles wissen müssen, erfahren Sie im Wiesn-ABC.

• A wie Anfahrt: Am besten kommen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln. An der Haltestelle Theresienwiese (U4/U5) dürfte es trotz höherer Taktung schnell voll werden. Die MVG rät: Steigen Sie vielleicht lieber an der Schwanthalerhöhe aus oder nutzen Sie U3/U6 mit den Haltestellen Poccistraße oder Goetheplatz. Alternative: die S-Bahn mit dem Halt Hackerbrücke.

• B wie Bodycam: In jeder Einsatzgruppe der Polizei auf der Wiesn ist mindestens ein Beamter mit Kamera an der Weste unterwegs. Die läuft aber nicht durchgehend. Wenn sie an ist, leuchtet ein Licht.

Oktoberfest: Keine Corona-Beschränkungen - Vorsicht bei der Heimfahrt mit E-Scootern

• C wie Corona: Das Virus beschäftigt auch die Polizei. Sie hat ihr eigenes Hygienekonzept. Einsatzkräften und Besuchern der Wiesnwache wird das Tragen einer Maske empfohlen. Beschränkungen für Besucher (Tests, Masken, Impfnachweise) gibt es aber nicht.

• D wie Dreck: Wenn Wiesn-Besucher Schmutz auf privaten Flächen hinterlassen, kann man sich unter www.t1p.de/wiesnreinigung an die Stadt wenden. Ein Reinigungsteam kümmert sich.

• E wie E-Scooter: Ein großes Thema bei der diesjährigen Wiesn: Sie sind im äußeren Sperrring komplett verboten (also innerhalb eines Gebiets, das zum Beispiel durch Paul-Heyse-, Ganghofer- und Schwanthalerstraße begrenzt wird). Die Polizei weist darauf hin, dass die gleiche Promillegrenze wie beim Autofahren gilt. Während der Wiesn gibt’s vermehrt Kontrollen.

Wiesn 2022: Oberste Ordnungshüterin freut sich auf „besondere Zeit“

• F wie Fundbüro: Wer auf der Wiesn etwas verliert, kann hoffen, dass es im Fundbüro wieder auftaucht (Servicezentrum hinterm Schottenhamelzelt). Öffnungszeiten: täglich 13 bis 22 Uhr; zusätzlich am 4. Oktober 10 bis 18 Uhr.

• G wie Gefährdung: „Die Wiesn unterliegt seit Jahren einer abstrakten Gefährdung“, sagt Michael Dibowski, Vizepräsident der Polizei. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung gebe es aber nicht.

• H wie Hanna Sammüller-Gradl: Sie ist seit diesem Jahr KVR-Chefin und damit Münchens oberste Ordnungshüterin. Es ist ihre erste Wiesn in dieser Position. „Es ist eine besondere Zeit“, sagt sie.

Luftraum für Oktoberfest gesperrt - Polizei mit 600 Beamten im Einsatz

• K wie Kommunaler Außendienst: Der KAD ist während der Wiesn rund ums Festgelände bis zur Paul-Heyse-Unterführung im Einsatz. Ordnungshüter, aber keine Polizisten: Die Truppe kann bei Ordnungswidrigkeiten einschreiten, Bußgeldverfahren einleiten und Platzverweise aussprechen.

• L wie Luftraumüberwachung: Der Himmel über München ist für die Zeit der Wiesn bis zu einer Höhe von zehn Kilometern gesperrt. Das gilt auch für Drohnen aller Größen.

• M wie Mobilfunk: Um einer Überlastung der Handy-Netze vorzubeugen, werden rund um die Theresienwiese Extra-Funkstationen errichtet. Zusätzlich gibt es 26 Notrufmelder, die unabhängig von der Mobilfunkversorgung funktionieren.

• P wie Polizisten: Insgesamt sind 600 Beamte im Einsatz, größtenteils aus den Münchner Inspektionen. Unterstützung gibt es aus Frankreich und Italien. Um Taschendieben das Handwerk zu legen, kommen Experten aus Berlin, Frankfurt, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Belgien und Tschechien dazu.

Oktoberfest: Sperrzone um die Theresienwiese - Einlasskontrollen bei Taschen und Rucksäcken

• S wie Sperrzone: Die Straßen um die Theresienwiese sind für die Festzeit dicht. Schon vorab gibt’s Behinderungen wegen des Aufbaus. Im Äußeren Sperrring sind nur Anlieger erlaubt. Autos im Halteverbot werden rigoros abgeschleppt. Mehr Infos im Netz unter www.muenchenunterwegs.de/oktoberfest.

• T wie Taschen: Am Einlass können Taschen und Rucksäcke kontrolliert werden. Taschen und Rucksäcke mit einem Volumen über drei Litern sind ohnehin verboten.

• U wie Umzüge: Zum Einzug der Wiesnwirte am Samstag sowie dem Trachten- und Schützenzug am Sonntag kommt es in der Innenstadt zu erheblichen Behinderungen.

• V wie Videokameras: 54 Überwachungsgeräte sind auf dem Festgelände installiert – fünf mehr als 2019.

• W wie Wiesnwache: Die Polizei hat ihre Räume im Servicezentrum nahe der Bavaria. Ihr Leiter ist heuer zum ersten Mal Polizeioberrat Christian Schäfer.

• Z wie Zaun: Er grenzt auch heuer wieder das komplette Festgelände ein – rein kommt man nur an gekennzeichneten Eingängen.

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