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„Wiesnschmankerl“: Münchner Polizei teilt kurioses Oktoberfest-Erlebnis – und löst Geständnis aus

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Von: Franziska Konrad

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Das Oktoberfest hält auch für die Polizei kuriose Erlebnisse bereit. Auf Twitter berichten die Beamten von einem „Wiesnschmankerl“.
Auf dem Oktoberfest erlebt auch die Polizei München den ein oder anderen kuriosen Zwischenfall. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Das Oktoberfest hält auch für die Münchner Polizei kuriose Erlebnisse bereit. Auf Twitter berichten die Beamten nun von ihrem jüngsten „Wiesnschmankerl“.

München - Festzelt, Mass und Tracht soweit das Auge reicht, prägen heuer zur Wiesn wieder die Theresienwiese. Auch für die Münchner Polizei sind diese 17 Tage im Jahr eine besondere Zeit. Eine Zeit, nicht nur verbunden mit hohem Aufwand, sondern auch mit dem ein oder anderen kuriosen Erlebnis. Auf ihrem Twitter-Account teilen die Beamten nun ihr jüngstes „Wiesnschmankerl“ - sehr zum Vergnügen ihrer Follower. Und selbstverständlich auf bairisch, versteht sich.

Oktoberfest in München: Polizei berichtet „Wiesnschmankerl“ - Es geht wohl um „Weghoibe“

„Wiesnschmankerl“, mit diesen Hashtag beginnt besagter Twitter-Post. „Do wars Maß no ned voi! Um seinen Durst zu löschen, hüpfte ein Gast nach Schließung über den Tresen und führte die Selbstbedienung im Schankraum ein. Am Ausgang wurde ihm seine flüssige Beute von uns abgenommen“, berichtet die Polizei. Um den Beitrag gebührend abzurunden, endet er mit dem Hashtag #Weghoibe.

Das Netz reagiert auf den Post mehr als amüsiert - das spiegelt sich auch in den Kommentaren wieder. „Oh, ihr hattet auch Durst? (Nur zur Sicherheit: Ein Scherz)“, schreibt etwa ein User. Die Retourkutsche der Polizei lässt nicht lange auf sich warten: „Zum Feierabend hin wird der Durst bekanntlich größer. (Nur zur Sicherheit: Ein Scherz.)“

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Bei anderen löst der Post die ein oder wilde Spekulation aus: „Ich glaube ja, dass es Diebstahl war“, mutmaßt ein Kommentator. Ganz anders sieht das ein weiterer Twitter-User: „Kein Diebstahl. Das waren wahrscheinlich lebensrettende Sofortmaßnahmen. Ihr könnt den doch nicht verdursten lassen.“ „Das fällt in diesen Tagen noch unter „Mundraub““, ist sich ein Follower sicher. Der nächste bemitleidet den mutmaßlichen Tresenräuber: „Der Arme, wollte doch nur was trinken.“

Zum Oktoberfest: „Wiesnschmankerl“ von Polizei - Twitter-User gespalten

Einzig eine Person äußert sich verärgert über den Post: „Über Straftaten macht man keine Witze. Vor allem zur Wiesn, wo Sexualdelikte zum Alltag gehören. Pietätlos.“

Einen anderen User regt der Bericht dazu an, sein ganz persönliches „Wiesnschmankerl“ zu berichten. „Wir sind mal vor 35 Jahren beim Weinzelt hinten über die Küche eingestiegen bei laufendem Betrieb! Wir wollten nur nei ins Zelt hoffentlich nicht mehr strafbar? Das Küchenpersonal hat uns ja gesehen.“ Reaktion der Beamten: „Das ist wohl bereits verjährt, ihr Schlawiner.“

Zurück zur Weghoibe: Ob die Münchner Polizei durch ihren Eingriff tatsächlich die Heimweg-Pläne des Wiesn-Besuchers durchkreuzt hat, ob es sich um Diebstahl oder Mundraub handelt - das wird wohl ein auf ewig Geheimnis bleiben. Fest steht hingegen: Der Vorfall war sicher nicht das letzte „Wiesnschmankerl“ der Beamten. Die Twitter-User dürfen also weiter gespannt sein. (kof)

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