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Zur Wiesn mit Wünschen überhäuft - Beauty-Doc verrät: Der skurrilste kam von einem Italiener

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Von: Lukas Schierlinger

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Werner Mang auf der Wiesn
Schönheitschirurg Werner Mang (Mi.) auf dem Oktoberfest (Archivbild). © imago stock&people

Zum Oktoberfest wenden sich Kunden immer wieder mit exotischen Anfragen an Werner Mang. So reagiert der Schönheitschirurg auf den Wiesn-Wahnsinn.

München - Ein „echter Mang“ gilt in Society-Kreisen als anerkanntes Qualitätssiegel. Doch ist das Kunstwerk nicht an den Wänden international renommierter Galerien zu bestaunen. Käufer präsentieren es direkt am eigenen Körper. Werner Mang verändert als Schönheitschirurg das Aussehen seiner Kunden - und war in den Wochen vor der Wiesn ein viel beschäftiger Mann.

Oktoberfest: Schönheitschirurg ist gefragt - Last-Minute-Sprechstunde in München

„Was ich stark bemerkt habe ist, dass für viele neben viel Trank und gutem Gemüt vor allem eines für ein schönes Fest nicht fehlen darf: das perfekte Aussehen in der Tracht“, erklärte der 73-Jährige gegenüber bunte.de. Bereits Monate vor dem Anstich seien sogenannte „Wiesn-Make-over“ stark nachgefragt, gab Mang zu Protokoll. Bei den Frauen „eine straffere Brust, vollere Lippen und ein faltenfreies Gesicht“, bei den Herren eher „ein glattes Auftreten und stramme Waden“.

Noch einen Tag vor dem Anstich habe er in München eine „Sondersprechstunde“ angeboten, sagt der Beauty-Doc. Unter den Last-Minute-Patienten seien auch einige Mitglieder der hiesigen Society gewesen. Dabei kam es laut Mang vor allem zu Eingriffen gegen Falten im Gesicht mit Botox und Hyaluronsäure. Ob dies nicht zu spontan war? Der Münchner Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie, Dominik von Lukowicz, weist darauf hin, dass Botox einige Tage brauche, um seine volle Wirkung zu entfalten.  „Es macht also Sinn, nicht am Tag vorher in die Praxis zu gehen, sondern das früher zu planen“, zitiert ihn die Deutsche Presseagentur (dpa).

Beauty-Doc zur Wiesn: Italiener wünschte sich „bayerische Haxen“

Immer wieder wenden sich Patienten mit ebenso spontanen wie exotischen Wiesn-Bitten an Mang, wie er bei bunte.de klarstellte. „Mein skurrilster Wunsch für das Oktoberfest war, dass ein Italiener Wadenimplantate haben wollte, um endlich mal ‚bayerische Haxen‘ zu haben.“ Von einem Eingriff riet der Beauty-Papst allerdings ab: „Ich habe ihm gesagt, dass er sich Wadenstrümpfe kaufen und diese mit Watte ausstopfen soll. Das ist ungefährlich und kostet kein Geld.“

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