An besucherstarken Tagen

Wiesn: Einlass in diesem Jahr nur noch mit Bändchen

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Ist das Festgelände überfüllt, werden die Eingänge dicht gemacht. Mit den neuen Einlass-Bändchen kommen Sie trotzdem rein.

München - Über Sicherheitsvorkehrungen fürs Oktoberfest ist in den letzten Wochen viel diskutiert worden. An bestimmten Tagen dürfen die Besucher jetzt nur noch mit einem Band aufs Festgelände.

Sind die Wiesn-Zelte erstmal dicht, haben nur noch Gäste Zutritt, die einen Tisch reserviert haben und somit im Besitz eines dieser dann so wertvollen, bunten Bändchen sind. Alle anderen stehen vor verschlossenen Zelttüren. Daran haben sich die Wiesn-Besucher mittlerweile gewöhnt. Zur Wiesn 2016 tritt nun aber eine neue "Bandl"-Regelung in Kraft.

In diesem Jahr gibt es erstmals nicht nur Einlass-Bänder für die jeweiligen Zelte, sondern für das gesamte Festgelände. Wird die Theresienwiese wegen Überfüllung abgeriegelt, kommen nur noch Gäste mit Bändchen rein. Für alle anderen ist der Wiesenbesuch dann schon vorbei, bevor er überhaupt begonnen hat. 

Diese Regelung gilt allerdings nicht über die kompletten zweieinhalb Wiesn-Wochen, sondern betrifft nur die drei erwartungsgemäß besucherstärksten Tage. Geplant sei die Regelung für den 24. September, den 1. Oktober und den 2. Oktober, jeweils von 13 bis 19 Uhr.

Und wie kommt man an ein solches Bandl? Die Festwirte verteilen die Bandl an ihre Gäste, die an den betroffenen Tagen einen Tisch in ihrem Zelt reserviert haben. Wie das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München auf Anfrage mitteilt, verschicken die großen und kleinen Wiesnwirte die Einlassbändchen zusammen mit den Tischreservierungen. Auf diese Maßnahme habe man sich verständigt, um sicherzustellen, dass Gäste mit einer Reservierung bei einer möglichen Sperrung des Festgeländes an ihre Tische gelangen.

Mit den Bändern sollen die Wiesn-Besucher an den sechs Einlass-Kontrollen, die es in diesem Jahr ebenfalls zum ersten Mal in der 216-jährigen Geschichte des größten Volksfest der Welt geben wird, leichter reingelassen werden. Außerdem soll gesonderte Eingänge speziell für Reservierungsgäste eingerichtet werden, damit diese zügig zu ihren reservierten Tischen kommen. Die Sicherheitskontrollen an den Eingängen müssen aber auch sie über sich ergehen lassen.

Offizielle Eingänge, an denen die Besucher beziehungsweise ihre Taschen und Rucksäcke kontrolliert werden, gibt es in diesem Jahr insgesamt sechs. Die Haupteingänge sind am U-Bahn-Eingang Theresienwiese und an der Martin-Greif-Straße.  

Nach wie vor ist unklar, wie genau die Festwiese bei drohender Überfüllung abgeriegelt werden soll. Einen Sicherheitszaun rund um das Festgelände hat der Stadtrat kürzlich erst abgelehnt. An einem neuen Sicherheitskonzept arbeitet die Stadt derzeit. Gesperrt ist die Theresienwiese wegen des Aufbaus schon jetzt, abgesehen von der Matthias-Pschorr-Straße in der Mitte.

Flohflüsterer und Schaukelbursch: skurrile Wiesn-Jobs

Der Job von Flohflüsterer Robert Birk ist echte Präzisionsarbeit. © dpa (Archivbild)
Der Job von Flohflüsterer Robert Birk ist echte Präzisionsarbeit. © dpa (Archivbild)
Toni Schleifer steht im Karussell "Fahrt ins Paradies" am Steuerrad. © dpa
Schiffschaukel-Anschubser Hannes Berndt arbeitet auch in diesem Jahr auf der Wiesn. © dpa

mm/tz

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