Alles Gute zum Geburtstag!

Toni Roiderer: 70 Jahre - und kein bisschen leise

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Herzlichen Glückwunsch, Toni Roiderer!

München - Auch wenn man es ihm nicht ansieht: Am heutigen Montag wird Wiesn-Wirt Toni Roiderer 70 Jahre alt! Zu seinem Geburtstag und anlässlich der 25 Wiesn-Jahre hat das tz-Wiesn-Team mit seinen Kollegen seine 25 besten Sprüche zusammengestellt.

Auch wenn man es ihm nicht ansieht: Am heutigen Montag wird Wiesn-Wirt Toni Roiderer 70 Jahre alt! Seit 25 Jahren führt er das Hackerzelt, ist außerdem Sprecher der Wiesn-Wirte. Wer ihn kennt, der weiß: Toni Roiderer hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen – kaum eine Gelegenheit, bei der er nicht einen seiner Witze zum Besten gibt. Die tz dachte sich: Das muss doch mal verewigt werden. Zu seinem Geburtstag und anlässlich der 25 Wiesn-Jahre hat das tz-Wiesn-Team mit seinen Kollegen seine 25 besten Sprüche zusammengestellt. Von Vertretern der Brauerei und der Stadt bis zu den Wirten – alle haben mitgeholfen. Auch OB Dieter Reiter schickt Glückwünsche: „Ich wünsche dir einen schönen Geburtstag und noch viele gute Jahre, vor allem Glück, Gesundheit und persönliches Wohlergehen.“ Die ganze Wiesn wünscht an dieser Stelle alles Liebe zum Geburtstag!

„Desweng hob i a so vui Pfunde: Do kummt vui Schönheit zamm“

(dieses Zitat überlieferte Armbrustschützenzelt-Wirt Peter Inselkammer)

„Würde der Wiesn-Gast Wasser bestellen, wär er wie ein Fisch: Er würde nur so viel trinken, wie er Durst hat.“

„Die, die immer schimpfen, dass es zu voll ist, gehen eh nie auf die Wiesn. Wenn du fragst, wann die das letzte Mal waren, kommt die Antwort: 1978.“

(Roiderer im tz-Interview 2006 um Vorwurf, dass die Wiesn immer voller und lauter wird)

„I versteh ned, warum i koan Orden kriag, wo i doch so a wundervolles Bier so günstig auschenk.“

(daran erinnert sich Ex-Wiesn-Stadtrat Hermann Memmel)

„Der soll daheimbleiben, im Keller sitzen und Wasser trinken.“

(sagte er 2010 über den Intitiator des Anti-Nichtraucher-Volksentscheides Sebastian Frankenberger)

„Die Wiesn ist ein Leistungswettbewerb, kein Schönheitswettbewerb“

(aus einem TV-Beitrag im BR)

„De vom Bund wissn hoid, wos i wert bin. Jetzt miassns nur no alle Bayern erkenna!“ (sagte Roiderer anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 2013)

„Liaba a bisserl a Lump ois a Depp“

(eine Lebensweisheit, die er Ex-Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl näher brachte)

„Warum soit i jetz mit 70 no zum Liang ofanga?“ (freundlicher Dank an Löwenbräuzelt-Wirt Wiggerl Hagn)

„Kennst den scho?“

(sagt Toni Roiderer vor jedem Witz)

„Des is so guad, des kannt von mir sei“ (dieser Satz ist laut Wirte-Anwalt Richard Seifert Ausdruck für Toni Roiderers Selbstbewusstsein)

„Madl“

(so nennt Roiderer gern alle Frauen – auch die jenseits der 20…)

Sogt de Oma zur Enkelin: „I bin zwar oid, aber mia is immer guad ganga. Wenn i a Bauchzwicka hob, trink i oiwei a Bier. Wenn i koan Appetit hob, trink i an Weißwein. Beim niedrign Blutdruck an Rotwein, beim hohen Blutdruck an Cognac. Und wenn i spür, dass i krank werd, trink i an Slibowitz.’ Sogt de Kloa: ,Oma, und wann host amoi a Wasser drunga?’ Drauf de Oma: ,Mei Madl, gottseidank hob i so a schlimme Krankheit no nia ghabt.’“

„Liaba suachd da Gast an Blotz ois wia i an Gast“ (an diesen Spruch erinnert sich Pfarrer Rainer Maria Schießler, ehehemalige Wiesn-Bedienung)

„Einmal Roiderer, immer Roiderer.“

(aus einem TV-Beitrag im BR)

Auf die Frage, was ein Wiesn-Wirt verdient: „Oane links, oane rechts“ (Dieses Zitat lieferte Hacker-Chef Andreas Steinfatt)

„Zehn Kilo dad i vaschenga vo meim Gwicht. Aber i dad ma gern selber raussuacha, wo.“ (sagte er in einem Beitrag von Radio Arabella über sein Gewicht)

Meint der junge Bursch zum Madl: „Du schaust so dermaßen guad aus, der Glanz in deine Aung, der sinnliche Mund …“ Sogt sie: „Hör doch amoi mit dem Obaggern auf, du mechst mi doch nur vanaschn.“ Drauf er: „Und gscheid bist aa no“

„Ich bin Unternehmer, kein Unterlasser.“ (überliefert von Richard Süßmeier, ehemaliger Wiesn-Wirt)

Über seine Speisekarte: „Steht wieder alles drin, was glücklich macht“

(aus einem TV-Beitrag im BR)

„Einem herrlichen Körper muss man zur gegebenen Zeit das geben, was er verlangt“ (von Ex-Wiesn-Stadtrat Hermann Memmel)

„I frog mi oft, warum d’Leid Küchn baun, statt dass’ zu mir zum Essn kumma. Dann brauchadn s’ ned obspuin.“

(aus einem TV-Beitrag im BR)

„Sogt de oane Sau zur andern: ,Wos mechsd denn du amoi wern?’ Drauf de schulterzuckend: ,Wurscht.’

„Du darfst nicht nur reagieren, du musst auch agieren“

(diesen Spruch merkte sich Hofbräuzelt-Wirt Günter Steinberg)

„Da Onkel, der in da Friah a Gschenk bringt, der is oam natürli immer liaba ois wia de Tante, de am Nachmiddog a Klavierstückl spuid.“

(beigesteuert von Ochsenbraterei-Wirtin Antje Schneider)

Als Wirte-Kollege Christian Schottenhamel Toni Roiderer erzählte, er habe ein paar Tage zuvor in seinem Gasthof zum Wildpark gegessen, fragte der Wirt: „Und, hod’s gschmeckt?“ – Schottenhamel antwortete brav: „War wirklich super.“ Roiderer antwortet: „Gell, wenn ma Hunger hod …’

CMY, NBA, BEA

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