Körperverletzung, Hetze, Drogen

Trotz Bedenken: Verdächtige Ordner auf der Wiesn

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Wiesn-Ordner haben’s schwer, so wie diese hier am Eingang eines Festzelts. Manche Sicherheitskraft hat darüber hinaus eine zweifelhafte Vergangenheit.

München - Auf dem Oktoberfest sind zahlreiche Ordnungskräfte beschäftigt worden, die der Polizei zuvor wegen möglicher Straftaten aufgefallen waren. Die Stadt ließ sie trotz der Bedenken zu.

Im Abschlussbericht des Polizeipräsidiums München zur Wiesn 2014, der dem Münchner Merkur vorliegt, wird Kritik an der Zulassungspraxis des Kreisverwaltungsreferats (KVR) geübt. Zwar werden die Sicherheitsleute, die unter anderem in den Zelten eingesetzt werden, von der Polizei überprüft, für die Zulassung ist aber das KVR zuständig.

Man habe festgestellt, „dass nur jede fünfte vom Polizeipräsidium München gemeldete“ Person auch „tatsächlich abgelehnt wurde“, heißt es im Bericht. Das bedeutet, dass 80 Prozent der von der Polizei beanstandeten Mitarbeiter trotzdem auf der Wiesn arbeiten durften. Da die Überprüfung „einen nicht unerheblichen Aufwand“ verursache, bitte man das KVR um „eine konsequentere Prüfung der Ablehnungsmöglichkeiten für entsprechende Personen“, schreibt die Polizei.

Die ganze Geschichte und die Reaktion von Wiesn-Stadtrat Georg Schlagbauer (CSU) lesen Sie hier auf merkur-online.de.

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