1. tz
  2. München
  3. Wiesn

„Unreflektiertes Zelebrieren längst überholter Traditionen“: Aktivisten blockieren Einzug der Wiesn-Wirte

Erstellt:

Von: Marius Epp

Kommentare

Polizisten nehmen Aktivisten in Gewahrsam, die versucht hatten, die Wiesn-Eröffnung zu stören.
Polizisten nehmen Aktivisten in Gewahrsam, die versucht hatten, die Wiesn-Eröffnung zu stören. © vifogra/Haubner

Beim traditionellen Einzug der Wiesn-Wirte gab es einen Zwischenfall. Aktivisten protestierten für das Tierwohl.

München - Ein Vorfall dieser Art war fast zu erwarten: Bei der Eröffnung des Wiesn haben Tierwohl-Aktivisten nach Polizeiangaben versucht, den Einzug der Wiesn-Wirte in München zu stören. Andere News rund um den Wiesn-Anstichtag finden Sie in unserem Live-Ticker.

Sieben Menschen wollten sich demnach auf die Straße setzen, auf der die Wirte traditionell mit den Brauerei-Rössern aufs Festgelände fahren, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Die Aktivisten seien zur Seite getragen und hinter eine Absperrung gebracht worden. Es habe keine großen Behinderungen gegeben.

Ein Aktivist wird von der Straße beseitigt.
Ein Aktivist wird von der Straße beseitigt. © vifogra / Bauernfeind

Wiesn-Eröffnung durch Aktivisten gestört - „Oktoberfest = Tierleid“

Die Gruppe „Animal Rebellion“ bekannte sich zu der Aktion und erklärte, das „unreflektierte Zelebrieren längst überholter Traditionen“ trage dazu bei, „schädliche Ernährungsgewohnheiten aufrecht zu erhalten und die Zerstörung und Gewalt dahinter zu bagatellisieren“.

Unter anderem „Oktoberfest = Tierleid“ und „Tierhaltung = Klimakollaps“ war auf den Plakaten der Aktivisten zu lesen. Derartige Zwischenfälle häufen sich in letzter Zeit. Am Dienstag standen Klima-Aktivisten der „Letzten Generation“ in München vor Gericht. Zuletzt seilten sich Protestierende über einer Autobahn ab. (epp/dpa)

Auch interessant

Kommentare