Oktoberfest

Wiesn-Chef Schmid: Sein Traum vom 17. Tag

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Der Wiesn-Chef und Münchner Bürgermeister Josef Schmid (CSU).

München - Münchens Zweiter Bürgermeister Josef Schmid träumt weiterhin von einer Wiesn-Verlängerung. „Ich halte den Vorschlag nach wie vor für sinnvoll und überlegenswert.“

Seine erste Wiesn als Chef ist vorbei. Ab Montag geht Josef Schmid (45, CSU) im Rathaus wieder seinen Geschäften als Wirtschaftsreferent und 2. Bürgermeister nach. Dabei würde er diesen Montag viel lieber auf der Theresienwiese verbringen. Mit glücklichen Münchnern und freien Plätzen in den Bierzelten. Schmid träumt weiterhin von der Wiesn-Verlängerung. „Ich halte den Vorschlag nach wie vor für sinnvoll und überlegenswert.“

Er hatte bereits für die Jahre 2011, 2012 und 2013 einen 17. Wiesn-Tag gefordert – und war damit jedes Mal im Stadtrat gescheitert. Auch aktuell sieht er dafür keine politische Mehrheit. „SPD und Grüne lehnen das ab“, gibt er zu. Doch er glaubt weiterhin an seinen Plan.

„Münchner könnten sich den Tag freinehmen und wie früher durch die Zelte schlendern“, erklärt Schmid. Denn am Extra-Tag soll es keine Reservierungen geben. Er sieht darin eine Win-Win-Situation: „Die Wirte würden mehr einnehmen und könnten den Bierpreis stabil halten und die Bürger hätten Platz.“

Die Gegner der Wiesn-Verlängerung, darunter auch OB Dieter Reiter, wollen Anwohner und Sicherheitskräfte keinen weiteren Tag zusätzlich belasten. Außerdem würden sich Touristen ebenfalls darauf einstellen. Schmid plant dennoch einen erneuten Anlauf. „Ich verlasse mich auf die Kraft der Argumente“, sagt er.

Wiesn-Rundgang am Samstag

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BEA

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