Wiesn: Poller-Bau auf Hochtouren

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Für die Poller müssen drei Kilometer Stromleitungen verlegt werden – die Bagger reißen die Straßen rund um die Wiesn auf

München - Ein riesiger Berg Asphalt und lange Baugräben an der Straße – jetzt wird’s ernst: Der Bau der Wiesn-Poller geht in die heiße Phase!

Für 3,3 Millio­nen Euro werden 180 Poller aus Stahl installiert, die das größte Volksfest der Welt vor Terrorangriffen schützen sollen. Vor einer Woche rollten die ersten Bagger an, um die Theresienwiese mit dem Schutzgürtel zu rüsten. An der Hans-Fischer-Straße klafft ein riesiges Loch, überall stapelt sich Baustahl und Kies. Entlang des Bavariarings haben Bagger bereits den Gehsteig aufgerissen.

Rund um die Festwiese müssen drei Kilometer Stromleitungen verlegt werden, um die 180 Poller zu versorgen. Für jeden Poller muss das Städtische Bauamt ein Betonfundament gießen – erst dann können die Stehlen „eingepflanzt“ werden. Ein aufwendiges Projekt. Und die Zeit drängt: Schließlich muss rechtzeitig zum Wiesn-Aufbau im Spätsommer alles stehen. Laut Baureferat laufen die Arbeiten für die Hochsicherheitsanlage bis Juli.

Um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, wird immer nur an maximal drei Zufahrten zur Theresienwiese parallel gearbeitet. Am Ende sollen die Poller alle 16 Eingänge zur Wiesn vor rollenden Bomben schützen – sie sind so stabil, dass sie Fahrzeuge sofort zum Stehen bringen. In einem Test rammte ein 7,5-Tonner mit 80 Stundenkilometern eine derartigen Poller. Der Lkw war danach Schrott – der Poller hatte nur ein paar Kratzer.

tz

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Quelle: Oktoberfest live

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