Wiesn: Sicherheit lässt Bierpreis steigen

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Der Preis pro Wiesn-Mass dürfte heuer durchgehend über 9 Euro liegen.

München - Der Preis der Wiesn-Mass ist bis zur Bekanntgabe Ende Mai eines der bestgehüteten Geheimnisse der Stadt. Doch eines ist klar: Er dürfte heuer die 9-Euro-Marke durchschlagen.

Denn die Wirte müssen die Kosten für die Sicherheits-Poller übernehmen. Wirtschaftsreferent Dieter Reiter (SPD) ließ die Kosten für den Einbau der Anti-Terror-Poller auf die Wirte mit einer Erhöhung der Pachtkosten für die Zeltgrundstücke umlegen. Doch das ist noch nicht alles.

Die Wiesn-Bierpreise seit 1810

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Die großen Wirte müssen heuer, rechnet ihr Sprecher Toni Roiderer vor, mit 100 000 bis 150 000 Euro Mehrkosten je Zelt rechnen. „Sicherheit kostet Geld“, bereitet der Sprecher der großen Wiesn-Wirte Toni Roiderer die Wiesnfans auf Preissteigerungen vor. Die Poller kosteten jeden Wirt im Schnitt 35 000 Euro, neue Tarifverträge bei den Sicherheitsdiensten ließen die Kosten ebenfalls steigen. Roiderer: „Die bekommen jetzt Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachdienst, das erhöht die Kosten um zehn Prozent oder 30 000 Euro pro Wirt.“ Auch der Aufbaupreis pro Zelt erhöhe sich wegen des erstmaligen Einbaus von Raucherbalkonen um fünf Prozent. Außerdem hätten die Brauereien den Hektoliterpreis für das Bier im Februar um 5 bis 7 Euro verteuert.

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Quelle: Oktoberfest live

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