Mit Langmut ins Schwarze

Wiesn-Volltreffer: Prinz Poldi & Co. üben an der Armbrust

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Leopold Prinz von Bayern (li.) und Gastgeber Dr. Stephan Heller landen gern einen Volltreffer.

München - Beim traditionellen Armbrustschießen zeigte sich, wie viel Zielwasser die Masskrüge der Promis enthielt. Ganz vorn dabei: Prinz Poldi. Wer Schützenkönig wurde:

Menschen zusammenführen, Kontakte schaffen und nicht zuletzt mit Freunden feiern – das ist das Konzept der Münchner Werbeagentur Heller & Partner, die am Dienstagabend zu ihrem traditionellen Armbrustschießen geladen hatte.

Hans-Reiner Schröder (BMW Berlin) mit Ehefrau Katerina und Tochter Karolina.

Prof. Dr. Stephan Heller und seine Gattin Dr. Susanne Heller begrüßten als Gastgeber rund 200 hochkarätige Gäste im Armbrustschützenzelt der Familie Inselkammer. Und als einer der eifrigsten Schützen an der Armbrust übte Leopold Prinz von Bayern so lange, bis er ins Schwarze traf: „Es ist eine Riesengaudi! Schließlich habe ich schon mal eine goldene Armbrust für die meisten Treffer bekommen, außerdem darf man ab 60 ja auch den Arm auflegen“, lachte der Bayern-Prinz, der ansonsten als BMW-Markenbotschafter weltweit unterwegs ist. „Bei den DTM-Rennen fungiere ich als Renn-Taxi – ich kutschiere prominente Gäste im Renntempo über die Strecke“, erklärte er.

Aber nicht jeder traute sich an das Geschütz, wie Hoteliere Innegrit Volkhardt (Bayerischer Hof): „Dazu braucht man vor allem eine ruhige Hand, und die habe ich leider nicht“, gestand sie. Ein Faible für die Wiesn hat Münchens neue US-Generalkonsulin Jennifer D. Gavito entwickelt: „Ich war bereits elfmal auf dem Oktoberfest. Es macht so viel Spaß, und es ist eine gute Gelegenheit, Leute kennenzulernen“.

Schützenkönige gab es natürlich auch: Bei den Damen ließ sich die Gattin des ersten Bürgermeisters von Taufkirchen, Ruth Sander, feiern, und der Erdinger Landrat Martin ­Baierstorfer war bei den Herren der Beste.

Europa­ministerin Dr. Beate Merk und Charlotte ­Knobloch (Israelitische Kultus­gemeinde).

Es amüsierten sich u. a. ADAC-Präsident August Markl, die Münchner Filmfest-Chefin Diana Iljine, Unternehmer Alexander Fackelmann, Flughafen-Boss Dr. Michael Kerkloh, Nespresso-Manager Richard Schlager, Wiesn-Wirt ­Christian Schottenhamel, den der ganze Hick-Hack um den Franziskaner und seinen Löwenbräukeller kalt lässt („Ich weiß nichts Genaues, aber wenn das alles stimmt, suche ich mir eben etwas anderes. Die Brauereien kontakten schon mit mir.“); Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid, der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Theo Zellner, sowie Schloss-Neubeuern-Internatschef Jörg Müller und Gattin Sonja, der seine Schule zum modernsten Lernort in Deuschland gemacht hat – ohne Hefte und ohne Ordner; mit 170 Internatsschülern aus 20 Ländern; Orthopädie-Prof. Wolfgang Pförringer sowie Rudi Gröger mit Gattin Angelika.

Linda von Beck

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