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Oktoberfest 2017: Das ist das Schützen-Festzelt

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Das Schützen-Festzelt

München - Wie jedes Jahr findet im Schützenfestzelt die Oktoberfest-Meisterschaft der Schützen statt. Am Ende der Wiesn werden die Gewinner als Schützenkönig und -königin gekürt.

Das mit apenländischen Geranienbalkon geschmückte Schützen Festzelt wurde 2004 neu errichtet und 2015 renoviert. Vom Südbalkon des Festzeltes hat man einen einzigartigen Blick auf das Riesenrad und die Bavaria. Bis 2004 hieß das Schützen-Festzelt auch noch Schützen-Festhalle. Beide Namen spielen auf die Besonderheit des Festzeltes an. Jedes Jahr veranstaltet der Bayerische Sportschützenbund sein traditionelles Oktoberfestschießen, an den im Zelt integrierten Schießständen. Ein Spektakel für alle Gäste. 

Das Schützenfestzelt auf einen Blick:

Festwirte: Bereits seit 1980 führen Eduard Reinbold & Söhne das Schützenfestzelt.

Reservierungen: Tische kann man auf der Website des Festzeltes reservieren. Anfragen für das Oktoberfest 2017 werden noch angenommen. 

Internet: Die offizielle Website ist unter www.schuetzen-festzelt.de erreichbar. 

Sitzplätze gesamt: Im Schützen-Festzelt haben 5100 Leute Platz, während Außen noch 1400 Plätze zur Verfügung stehen.

Brauerei: Im dem Schützen Festzelt wird das Löwenbräu Festbier ausgeschenkt. 

Preise 2017: Die Preise für das Oktoberfest 2017 stehen fest, die Speisekarte kann man auf der Website einsehen. Die Mass Löwenbräu wird 10,90 Euro kosten, das  halbes Hendl 11,20 Euro. Mittagsgerichte von Montag bis Donnerstag von 11 bis 15 Uhr gibt es für 13,90 Euro. Wie viel das Bier und Essen in den anderen Zelten auf dem Oktoberfest kostet, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Atmosphäre: In dem Festzelt herrscht ein familiäres Miteinander. In dem Zelt finden sich die verschiedensten Oktoberfest-Besucher von schick bis lässig, hier fühlt sich jeder wohl. 

Musik: Auf der Bühne sorgen durchgehend Walter Bankhammer für Stimmung. Abends spielen die Niederalmer auf und heizen vorwiegend mit Rock und Pop die Stimmung an.

Regelungen für Raucher: Auf den Balkonen darf geraucht werden, anschließend kommt man wieder zurück ins Zelt.

Besonderheiten: Das Schützenfestzelt hat als erstes Zelt eine eigene App, die unter anderem mitteilt, wann das Zelt voll ist (erhältlich im App-Store).

Unsere wichtigsten und besten Wiesn-Geschichten posten wir auch auf der Facebook-Seite Oktoberfest.

Oktoberfest: Der große Zelt-Vergleich

Die einen wollen es wild und laut, die anderen lieber traditionell und gemütlich. Welches Festzelt für Ihren Oktoberfest-Besuch das passende ist, erfahren Sie in unserem großen Vergleich. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Das Armbrustschützenzelt stand schon im Jahr 1895 auf dem Oktoberfest, die Boxen und Balkone sind nach heimischen Tieren benannt: Von A wie Adler bis W wie Wildsau. Hier wird die Schützen- Tradition hochgehalten. In einem Zeltanbau gibt es eine 30 Meter lange Schießbahn, auf der seit 1935 während der Wiesn die Deutschen Armbrust-Meisterschaften stattfinden. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Im Zelt der ältesten Münchner Brauerei feiern vor allem Münchner sich selbst und die bayerische Gemütlichkeit. Nur hier wird das Bier noch aus traditionellen Holzfässern gezapft, den Hirschen. Doch auch im Augustiner tanzt man auf den Bierbänken, die rund 6000 Besuchern Platz bieten. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Das Pschorr-Traditionszelt Bräurosl ist nach der Tochter des früheren Brauereibesitzers Pschorr benannt. Auch dort geht es weitgehend urig und gemütlich zu - mit Ausnahme des ersten Wiesn- Sonntags. Dann feiern hier tausende Homosexuelle den „GaySunday“. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Bei der Fischer Vroni feiern gerne ältere Gäste, aber auch Touristen. In diesem vergleichsweise kleinen Zelt gibt es eine bayerische Spezialität, die sich kein Wiesn-Besucher entgehen lassen sollte: leckeren Steckerlfisch, Fisch am Stock. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Ziemlich jugendlich ist das Publikum im Hacker-Festzelt „Himmel der Bayern“. Mit seiner weiß-blauen Decke und kleinen Wölkchen gilt es als eines der schönsten Zelte auf der Wiesn. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Es ist eins der größten und sicherlich das lauteste Zelt: Im Hofbräu-Festzelt treffen sich vor allem Touristen aus aller Welt, die das Bier schon im Hofbräuhaus kennen und lieben gelernt haben. Hier wird getrunken, getanzt und gesungen. Aus dem Zelt dröhnt schon am frühen Morgen, bevor die Musik anfängt, Grölen über den Festplatz. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Nirgendwo geht es exklusiver zu als in Käfer's Wiesnschänke. Fußballstars vom FC Bayern, Verona Pooth und Ralph Siegel - die Promi-Dichte ist hoch. Im Käfer-Zelt gibt es neben Bier auch Wein und Champagner. © dpa
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Ein großer Löwe über dem Eingang brüllt „Löööööwenbrääääu“ und zieht damit Einheimische und „Zuagroaste“ gleichermaßen an. Mit mehr als 8000 Plätzen gehört die Festhalle zu den größeren Zelten. Hier heißt es: Gaudi für jeden, egal woher, egal wie alt. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Wo jahrzehntelang Promis im Hippodrom feierten, steht nun der Marstall. Vieles ähnelt im Marstall allerdings dem Vorgänger: Champagnerbar, Tischdecken und erlesene Speisekarte - vom Tartar vom Wagyu-Ochsen über Hendl und Backerl vom Milchkalb bis zum veganen Holzfäller-Tofu-Pflanzerl. Ob sich davon auch wieder Promis von Beckenbauer bis Heino anziehen lassen, muss sich erst noch zeigen. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
In der Ochsenbraterei geht es zünftig zu. Seinen Namen hat das Zelt von dem großen Ochsen am Spieß, der nicht nur Dekoration über dem Eingang, sondern auch die wichtigste Attraktion im Innern dieses Festzelts ist. Seit fast 130 Jahren werden hier jedes Jahr ganze Ochsen am Stück gebraten. Auf einer großen Tafel lesen die Gäste den Namen des Ochsen, der sich gerade am Spieß dreht. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Zur Jubiläums-Wiesn 2010 leistete sich die Paulaner-Brauerei einen kompletten Neubau. Als erstes Festzelt bekommt das Winzerer Fähndl eine zentrale Bierversorgung: Eine Ringleitung im Boden garantiert, dass der Bierfluss nicht ins Stocken gerät. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Im Schottenhamel wird das größte Volksfest der Welt traditionell eröffnet. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) stach dort alle Jahre wieder vor den Augen der bayerischen Politprominenz das erste Fass an, in diesem Jahr ist zum ersten Mal sein OB-Nachfolger Dieter Reiter (SPD) dran. In den Tagen nach dem Anstich strömen überwiegend junge, feierfreudige Menschen aus München und Umgebung in das Zelt. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Auch im Schützenzelt werden urbayerische Gemütlichkeit und Feierfreude in Ehren gehalten. Zum Löwenbräu-Bier wird die Spezialität des Hauses serviert: in Malzbier gebratenes Spanferkel. © dpa
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Im Weinzelt liegt der Fokus - wie der Name schon sagt - nicht auf dem Bier. Dort gibt es kein Helles in Maßkrügen, sondern nur Weißbier, Wein und Champagner. Gesungen und gefeiert wird hier trotzdem. „Fesche Madln haben ihren Spaß an den vielen Bars und fesche Burschen an den Madln“, wirbt die Homepage. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Zünftige Blasmusik und Alt-Münchner Schmankerl: Hier kommen traditionsbewusste Gäste auf ihre Kosten, denen Landhaus-Mode und Mini-Dirndl ein Gräuel sind. Trachtler, Schuhplattler und Goaßlschnalzer sorgen für „griabige“ (gemütlich-kernige) Stimmung. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Zum 200-jährigen Jubiläum des Oktoberfestes 2010 wurde das Herzkasperl-Festzelt in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat ins Leben gerufen. Hier gibt es eine Mischung aus Bayerischer Lebensart, Musik, Kabarett, Theater und Literatur. © Westermann

Quelle: oktoberfest.bayern

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