Oktoberfest

Das ist das Winzerer Fähndl

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München - Der 25 Meter hohe Paulanerturm mit seinem sechs Meter hohen Masskrug ist schon von weitem zu sehen. Im Festzelt Winzerer Fähndl treffen sich die Fans des FC Bayern gern auf dem Oktoberfest.

Hier tummeln sich Jugend und Fußball-Anhänger, Feinschmecker und Nockherberg-Fans. Damit ergibt sich eine der vielseitigsten Publikums-Zusammensetzungen auf der Wiesn. Die Festwirte Peter und Arabella Pongratz haben ihr "Fähndl" ganz detailversessen dekoriert. Insgesamt ein äußerst sympathisches und erfolgreiches Festzelt.

Informationen zum Festzelt Winzerer Fähndl:

Festwirte: Peter und Arabella Pongratz

Reservierungsbüro:

Tel. 089 / 62 17 19 10

Festzelt Tel.: 089 / 50 22 22 00

Festzelt Fax: 089 / 50 22 22 02

Reservierungen werden über das Online-Formular erbeten.

Internet: www.winzerer-faehndl.com

Sitzplätze gesamt: Im Winzerer Fähndl haben im Innenbereich 6388 Leute einen Platz, während im Biergarten 2010 Plätze zur Verfügung stehen.

Brauerei: Paulaner

Preise 2016: Wiesn-Mass: 10,60 Euro, Mittagstisch von Montag bis Donnerstag von 11 bis 15 Uhr (z.B. Krustenschwammerl mit Bierkraut und Holledauer Kartoffelknödel für 13,50 Euro, kälberne Fleischpflanzerl mit Radieserljus und Kartoffelgurkensalat 11,90 Euro, ein viertel Bauern-Ente mit Apfelblaukraut und Kartoffelknödl 15,50 Euro)

Atmosphäre: Münchnerisch. Nicht zuletzt wegen seiner aufwändigen und liebevollen Innenausstattung ist das Paulaner-Wiesnzelt Winzerer Fähndl ein beliebter Treffpunkt für einheimische Stammgäste. Und in der Tat ist das zünftig dekorierte Paulaner-Zelt ein Genuss - auch fürs Auge des Wiesn-Liebhabers.

Regelungen für Raucher: Die Gäste dürfen nur draußen rauchen – lustige Sticker und Hinweisschilder erinnern an das Rauchverbot.

Musik: Wiesnkapelle "Die Nockherberger" mit Konrad Aigner spielt Montag bis Freitag von 12 bis 22.30 Uhr, Samstag, Sonntag und am Feiertag von 11 bis 22.30 Uhr, die Band "Take5live" von 19 bis 21 Uhr.

Besonderheiten: Auf ihre Kosten kommen in diesem Zelt mit etwas Glück auch jene, die die Stars des FC Bayern aus der Nähe sehen wollen. Das Winzerer Fähndl gilt nämlich als die Heim-Adresse des FCB auf der Wiesn.

Hier können übrige Wiesn- Marken eingelöst werden: Bis 31. Oktober 2016 im Paulaner am Nockherberg (Hochstr. 77) oder in der Grünwalder Einkehr (Nördliche Münchner Str. 2, Grünwald).

Wahrzeichen der Festhalle ist der Turm mit dem sich drehenden Paulaner Masskrug direkt unterhalb der Bavaria.

Oktoberfest: Der große Zelt-Vergleich

Die einen wollen es wild und laut, die anderen lieber traditionell und gemütlich. Welches Festzelt für Ihren Oktoberfest-Besuch das passende ist, erfahren Sie in unserem großen Vergleich. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Das Armbrustschützenzelt stand schon im Jahr 1895 auf dem Oktoberfest, die Boxen und Balkone sind nach heimischen Tieren benannt: Von A wie Adler bis W wie Wildsau. Hier wird die Schützen- Tradition hochgehalten. In einem Zeltanbau gibt es eine 30 Meter lange Schießbahn, auf der seit 1935 während der Wiesn die Deutschen Armbrust-Meisterschaften stattfinden. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Im Zelt der ältesten Münchner Brauerei feiern vor allem Münchner sich selbst und die bayerische Gemütlichkeit. Nur hier wird das Bier noch aus traditionellen Holzfässern gezapft, den Hirschen. Doch auch im Augustiner tanzt man auf den Bierbänken, die rund 6000 Besuchern Platz bieten. © dpa
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Das Pschorr-Traditionszelt Bräurosl ist nach der Tochter des früheren Brauereibesitzers Pschorr benannt. Auch dort geht es weitgehend urig und gemütlich zu - mit Ausnahme des ersten Wiesn- Sonntags. Dann feiern hier tausende Homosexuelle den „GaySunday“. © dpa
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Bei der Fischer Vroni feiern gerne ältere Gäste, aber auch Touristen. In diesem vergleichsweise kleinen Zelt gibt es eine bayerische Spezialität, die sich kein Wiesn-Besucher entgehen lassen sollte: leckeren Steckerlfisch, Fisch am Stock. © dpa
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Ziemlich jugendlich ist das Publikum im Hacker-Festzelt „Himmel der Bayern“. Mit seiner weiß-blauen Decke und kleinen Wölkchen gilt es als eines der schönsten Zelte auf der Wiesn. © dpa
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Es ist eins der größten und sicherlich das lauteste Zelt: Im Hofbräu-Festzelt treffen sich vor allem Touristen aus aller Welt, die das Bier schon im Hofbräuhaus kennen und lieben gelernt haben. Hier wird getrunken, getanzt und gesungen. Aus dem Zelt dröhnt schon am frühen Morgen, bevor die Musik anfängt, Grölen über den Festplatz. © dpa
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Nirgendwo geht es exklusiver zu als in Käfer's Wiesnschänke. Fußballstars vom FC Bayern, Verona Pooth und Ralph Siegel - die Promi-Dichte ist hoch. Im Käfer-Zelt gibt es neben Bier auch Wein und Champagner. © dpa
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Ein großer Löwe über dem Eingang brüllt „Löööööwenbrääääu“ und zieht damit Einheimische und „Zuagroaste“ gleichermaßen an. Mit mehr als 8000 Plätzen gehört die Festhalle zu den größeren Zelten. Hier heißt es: Gaudi für jeden, egal woher, egal wie alt. © dpa
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Wo jahrzehntelang Promis im Hippodrom feierten, steht nun der Marstall. Vieles ähnelt im Marstall allerdings dem Vorgänger: Champagnerbar, Tischdecken und erlesene Speisekarte - vom Tartar vom Wagyu-Ochsen über Hendl und Backerl vom Milchkalb bis zum veganen Holzfäller-Tofu-Pflanzerl. Ob sich davon auch wieder Promis von Beckenbauer bis Heino anziehen lassen, muss sich erst noch zeigen. © dpa
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In der Ochsenbraterei geht es zünftig zu. Seinen Namen hat das Zelt von dem großen Ochsen am Spieß, der nicht nur Dekoration über dem Eingang, sondern auch die wichtigste Attraktion im Innern dieses Festzelts ist. Seit fast 130 Jahren werden hier jedes Jahr ganze Ochsen am Stück gebraten. Auf einer großen Tafel lesen die Gäste den Namen des Ochsen, der sich gerade am Spieß dreht. © dpa
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Zur Jubiläums-Wiesn 2010 leistete sich die Paulaner-Brauerei einen kompletten Neubau. Als erstes Festzelt bekommt das Winzerer Fähndl eine zentrale Bierversorgung: Eine Ringleitung im Boden garantiert, dass der Bierfluss nicht ins Stocken gerät. © dpa
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Im Schottenhamel wird das größte Volksfest der Welt traditionell eröffnet. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) stach dort alle Jahre wieder vor den Augen der bayerischen Politprominenz das erste Fass an, in diesem Jahr ist zum ersten Mal sein OB-Nachfolger Dieter Reiter (SPD) dran. In den Tagen nach dem Anstich strömen überwiegend junge, feierfreudige Menschen aus München und Umgebung in das Zelt. © dpa
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Auch im Schützenzelt werden urbayerische Gemütlichkeit und Feierfreude in Ehren gehalten. Zum Löwenbräu-Bier wird die Spezialität des Hauses serviert: in Malzbier gebratenes Spanferkel. © dpa
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Im Weinzelt liegt der Fokus - wie der Name schon sagt - nicht auf dem Bier. Dort gibt es kein Helles in Maßkrügen, sondern nur Weißbier, Wein und Champagner. Gesungen und gefeiert wird hier trotzdem. „Fesche Madln haben ihren Spaß an den vielen Bars und fesche Burschen an den Madln“, wirbt die Homepage. © dpa
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Zünftige Blasmusik und Alt-Münchner Schmankerl: Hier kommen traditionsbewusste Gäste auf ihre Kosten, denen Landhaus-Mode und Mini-Dirndl ein Gräuel sind. Trachtler, Schuhplattler und Goaßlschnalzer sorgen für „griabige“ (gemütlich-kernige) Stimmung. © dpa
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Zum 200-jährigen Jubiläum des Oktoberfestes 2010 wurde das Herzkasperl-Festzelt in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat ins Leben gerufen. Hier gibt es eine Mischung aus Bayerischer Lebensart, Musik, Kabarett, Theater und Literatur. © Westermann

Quelle: Oktoberfest live

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