Alternative zum PC

Mehr Speicher: Apple motzt das iPad auf

+
Wird aufgemotzt: Apple will die Konkurrenz mit einem neuen iPad mit mehr Speicher in Schach halten.

Cupertino - Kostspieliger, aber mit doppelt so viel Platz: Apple erweitert unter wachsendem Wettbewerbsdruck seine iPad-Modellpalette um ein teureres Gerät mit mehr Speicher.

Damit positioniert Apple seine Tablet-Computer noch stärker als Alternative zum klassischen PC. Das iPad mit einer Speicherkapazität von 128 Gigabyte soll am 5. Februar in den Handel kommen, kündigte der Konzern am Dienstag an. Der Preis liegt bei 799 Euro für die WLAN-Variante und bei 929 Euro für die Mobilfunk-Version. Sie sind damit jeweils 100 Euro teurer als das bisherige Top-Modell mit 64 Gigabyte Speicherplatz.

Apple hatte zuletzt im Herbst das iPad-Angebot um das günstigere iPad mini mit kleinerem Bildschirm erweitert. Das Unternehmen nannte bisher keine Absatzzahlen zu den einzelnen iPad-Versionen. Über alle Modelle hinweg verkaufte Apple im vergangenen Quartal 22,9 Millionen der Tablet-Computer. Konzernchef Tim Cook räumte allerdings ein, dass das iPad mini deutlich weniger profitabel sei als andere Apple-Geräte. Das teurere iPad-Modell könnte die Einbußen wieder etwas ausgleichen.

dpa

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Auch interessant

Meistgelesen

Was bedeutet eigentlich ein Haken bei WhatsApp?
Was bedeutet eigentlich ein Haken bei WhatsApp?
Sofort Anschauen! Diese Filme und Serien verlassen Netflix noch im September
Sofort Anschauen! Diese Filme und Serien verlassen Netflix noch im September
"Breaking Bad"-Film "El Camino" bekommt neuen Trailer - aber eines fehlt
"Breaking Bad"-Film "El Camino" bekommt neuen Trailer - aber eines fehlt
Geldverdienen per Handy ist oft Datensammelei
Geldverdienen per Handy ist oft Datensammelei

Kommentare