Das Internet ist voller Schnäppchen

Black Friday: Gigantische Rabatte bei Online-Händlern

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Ja, is denn am Freitag scho Weihnachten? Die Online-Händler reduzieren ihre Preise.

München - Auf die Plätze, fertig, shoppen! Diesen Freitag wird das Internet zur gigantischen Rabattzone. Denn am sogenannten Black Friday reduzieren die Online-Händler von A(pple) bis Z(alando) ihre Preise. Die tz verrät Ihnen alles über den Schnäppchen-Freitag.

Auf die Plätze, fertig, shoppen! Diesen Freitag wird das Internet zur gigantischen Rabattzone. Denn am sogenannten Black Friday reduzieren die Online-Händler von A(pple) bis Z(alando) ihre Preise. Und Sie können so günstig einkaufen wie an keinem anderen Tag vor Heiligabend. Rabatte von 20 oder 30 Prozent sind allemal drin, mit etwas Glück sparen Sie auch mal 90 Prozent. Die tz verrät Ihnen alles über den Schnäppchen-Freitag, zu dem die deutschen Internet-Shops mehrere Millionen Kunden erwarten.

Woher stammt der Black Friday? Natürlich aus den USA, wo der Freitag nach Erntedank traditionell der umsatzstärkste Shopping-Tag des Jahres ist. Warum es „Schwarzer Freitag“ heißt, ist unklar. Es könnte daran liegen, dass die Geschäfte an diesem Tag schwarz vor Menschen sind, und dass die Händler dadurch in die schwarzen Zahlen kommen können. Apple hat den Black Friday 2006 nach Deutschland gebracht. Bei uns findet er vor allem im Internet statt, mit jährlichen Zuwachsraten von mehreren hundert Prozent.

Wer macht mit? Praktisch alle großen Shops – Adidas, Weltbild, Telekom, Media Markt, Saturn, Kaufhof, Douglas, Sport Scheck, Jochen Schweizer und viele andere mehr. Sogar der FC Bayern veranstaltet in seinem Online-Shop einen Red Friday mit vielen Angeboten (shop.fcbayern.de). 

Wichtig: Bei zahlreichen Shops startet der Verkauf schon am Donnerstagabend oder läuft bereits die ganze Woche. Und auch am kommenden Wochenende und am Montag, den viele Läden als Cyber Monday feiern, gibt es noch Nachlässe.

Was bietet Apple? Der Black-Friday-Pionier lässt sich vorab wie immer nicht in die Karten schauen. Aber auch hier können Sie mit Schnäppchen rechnen – entweder mit Rabatten oder mit Gutscheinen für spätere Einkäufe. In der Regel schaltet Apple die Angebote in der Nacht auf Freitag scharf. Letztes Jahr gab es beispielsweise Mac-Computer um rund 100 Euro billiger, iPads wurden um 35 Euro reduziert. Auch Zubehör wie iPad-Hüllen oder Kopfhörer gibt’s günstiger. Nur beim iPhone sollten Sie eher nicht auf Schnäppchen hoffen – es verkauft sich auch zum Normalpreis wie warme Semmeln.

Worauf muss ich noch achten? Lassen Sie sich nicht verrückt machen! Viele Rabatte, die spektakulär klingen, beziehen sich auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers – die auch an normalen Tagen oft deutlich unterboten wird. Prüfen Sie auf Seiten wie guenstiger.de oder idealo.de, ob das Schnäppchen sein Geld wert ist. Achten Sie auf Versandkosten und auf die rechtzeitige Lieferung bis Heiligabend. Und passen Sie auf, dass beim Bestellen alles mit rechten Dingen zugeht. Viele Online-Händler lockern am schwarzen Freitag ihre Sicherheitsmaßnahmen, um möglichst viele Kunden durchschleusen zu können. Wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt, zum Beispiel ein fehlendes Browser-Schloss beim Bezahlen, verzichten Sie lieber auf das Schnäppchen. Und fallen Sie nicht auf ominöse Werbemails zum Black Friday rein, die Wunder-Rabatte versprechen.

Jörg Heinrich

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