Zwei Games im Test

PlayStation und Xbox: Das sind die besten Sport-Spiele 2020

Sport-Spiele für die Konsole sind sehr beliebt. Zwei Games stechen bereits seit Jahren heraus und wissen auch in diesem Jahr wieder zu überzeugen.

  • FIFA 20 von EA Sports: Darum gibt es auch dieses Jahr für Fußball-Fans kein Weg dran vorbei.
  • Ein weiteres Game sticht unter den Sport-Spielen für die Konsole heraus: NBA 2K20.
  • Wir haben beide Spiele ausführlich getestet.

PlayStation und Xbox: Das sind die besten Sport-Spiele 2020

Meldung vom 30. Oktober 2019:

München - Sie sind auf der Suche nach den besten Sport-Spielen für Ihre Konsole? Dann bekommen Sie hier die Empfehlungen unserer Redaktion. Zwei Games haben wir uns genauer angeschaut.

FIFA 20: Neuer Modus bringt „FIFA Street“ zurück

Ob im Karrieremodus, beim FIFA Ultimate Team oder im neuen Modus Volta: Das neue FIFA 20 bietet Gamern wieder das volle Fußball-Erlebnis. 

Grundsätzlich ist das Gameplay im Vergleich zum Vorgänger FIFA 19 wieder deutlich geordneter. Verteidiger laufen die entsprechenden Räume zu, Mitspieler bieten sich wieder besser an und verschwinden nicht irgendwo im Nirgendwo. Wer zudem das Dribbling gut beherrscht, kann auch darüber zum Torerfolg kommen.

Dagegen macht es FIFA 20 deutlich schwerer, in gute Schusspositionen zu kommen, Stichwort Stellungsspiel der Verteidiger. So behauptet EA, dass Abschlüsse realistischer als je zuvor sein sollen. Und EA hat recht.

FIFA 20 im Test: Ultimate Team mit besonderer Neuerung

Stattdessen fallen die meisten Tore über die Außen. Flügellauf, Vordringen in den gegnerischen Sechzehner, Pass in den Rückraum, Abschluss, Tor - so in etwa sehen die meisten Tore in FIFA 20 aus. Deutlich schwieriger verhält es sich mit Flanken. Kopfballtore waren wohl selten so schwer zu erzielen. Stumpf in den Sechzehner flanken und darauf hoffen, dass der Stürmer die Kugel schon irgendwie über die Linie drückt, ist nicht mehr. Es ist reichlich Präzision erforderlich und selbst bei guten Flanken, ist die Chance auf ein Tor sehr gering. 

So wird oftmals sogar der Kopfball wenige Meter vor dem Tor zur Herausforderung - und auch bei Ecken müssen die Zocker kreativ werden, denn die einfache hohe Hereingabe scheint nur selten den gewünschten Ertrag zu bringen. Mehr denn je legt EA Wert darauf, aus einem geordneten Aufbauspiel einen gefährlichen Angriff einzuleiten. Dagegen nach wie vor eine gefährliche Waffe: der simple Doppelpass

Auch bei FIFA 20 mangelt es nicht an verschiedenen Modi. Ganz vorne natürlich wieder mit dabei: FIFA Ultimate Team. Hier baut man sich ein Team nach den eigenen Vorstellungen zusammen, spielt online gegen Freunde oder andere Spieler. Neu ist, dass es nun Saisons gibt, die mehrere Wochen laufen. Hier kann man Erfahrungspunkte („XP“) sammeln, die wiederum Boni wie Jubel, Kartenpackungen oder neue Spieler  freischalten. Allerdings hat EA sämtliche Boni zu Beginn und auch zahlreiche Münzen-Boosts gestrichen. Das erschwert es enorm, an die absoluten Star-Spieler zu kommen.

FIFA 20 im Test: Volta-Modus lässt Straßenfußball aufleben

Der beliebte Karrieremodus in FIFA 20 wartet mit gewohnt vielen Möglichkeiten auf. Hier startet man eine Laufbahn als Spieler oder Trainer, kann Trainings planen, Kader zusammenstellen und die richtigen Antworten in Interviews geben.

Wem das alles noch nicht reicht, kann sich auch im neuen Modus austoben: Volta. Dieser Modus ersetzt die Story-Erfahrung „The Journey“ und bringt die Spieler auf kleine Felder in Hallen, Städten und Parks. Hier heißt es tricksen und zaubern. Während im Hintergrund immer Musik läuft, kann man sich durch die Bolzplätze der Stadt spielen. Insbesondere für diejenigen, denen der Glamour der großen Fußballstadien zu viel geworden ist, bietet der Modus Volta bei FIFA 20 eine willkommene Abwechslung.

Weitere News zu FIFA 20 gibt es auf ingame.de*.

NBA 2K20: Viele Verbesserungen im Karrieremodus

Mit NBA 2K20 kommen Basketball-Fans auch in diesem Jahr wieder voll auf ihre Kosten. Vor allem der Karrieremodus „MyCareer“ macht richtig Laune. Neu ist, dass man erstmals die verschiedenen Attribute (Ballhandling, Perimeter-Defense, Korbleger, Dunks, Freiwürfe, u.v.m.) seines erstellten Spielers selbst verteilen kann. Legt man mehr Wert auf einen guten Wurf, auf starke Defense, Playmaking oder Athletik.

Bevor man die Karriere startet, kann man den kreierten Charakter ausgiebig testen und anpassen. Die Story von MyCareer in NBA 2K20 beginnt mit einigen College-Spielen, in denen man sich beweisen muss. Anschließend nimmt man am NBA Draft Combine teil, wo man verschiedene Übungen meistern muss (Sprint, Bankdrücken, etc.).

Der Weg des jungen Basketball-Talents führt über Workouts für drei NBA-Teams schließlich zum Draft. Leider wurden diese Film-Sequenzen für viele Fans der 2K-Spiele deutlich zu kurz gehalten. Auf einer Pressekonferenz wird lediglich verkündet, für welche Franchise man künftig auflaufen wird.

Doch damit endet die Story noch lange nicht: Vor dem ersten NBA-Spiel folgt noch die Summer League in Las Vegas - ein Turnier, bei dem die meisten Rookies ihr Debüt für ihr neues Teams geben.

NBA 2K20 kann in diesem Jahr im Karrieremodus mit den vielen Zwischensequenzen punkten, die auch mit Beginn der regulären Saison hin und wieder vorkommen. Diese machen das NBA-Erlebnis deutlich lebhafter und unterhaltsamer. Auch das Gameplay sticht positiv hervor. Die Dribbling-Moves der Spieler wirken realistisch und dynamisch, das Erzielen von Punkten ist durch die erweiterte Wurfsteuerung zugänglicher*.

NBA 2K20 im Test: MyLeague der bessere Managermodus

Wem Manager-Aufgaben mehr zusagen, ist bei NBA 2K20 wohl bei MyLeague besser aufgehoben, als bei MyGM. Letzterer war in den vergangenen Ausgaben immer eine Bank, doch diesmal stehen einem pro Tag nur wenige sogenannte Aktionspunkte zur Verfügung, die man - das muss dazu gesagt werden - aber auch erhöhen kann.

Zudem ist man ständig damit beschäftigt, Gespräche mit Mitarbeitern, Trainern und Spielern zu führen, um deren Moral, Stimmung und Vertrauen auf einem hohen Level zu halten. Nur so kann man bestimmte Aktionen durchführen, beispielsweise das Training anpassen, im Spiel Auswechslungen vornehmen oder Plays ansagen.

NBA: Die wertvollsten Teams der Basketball-Profiliga

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1.
Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1. © AFP
Platz 30: Memphis Grizzlies - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 30: Memphis Grizzlies - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Christian Petersen
Platz 29: New Orleans Pelicans - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 29: New Orleans Pelicans - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Chris Graythen
Platz 28: Minnesota Timberwolves - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 28: Minnesota Timberwolves - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Jordan Johnson
Platz 27: Orlando Magic - 1,43 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 27: Orlando Magic - 1,43 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Fernando Medina
Platz 26: Detroit Pistons - 1,45 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 26: Detroit Pistons - 1,45 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Gregory Shamus
Platz 25: Charlotte Hornets - 1,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 25: Charlotte Hornets - 1,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Streeter Lecka
Platz 24: Cleveland Cavaliers - 1,51 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 24: Cleveland Cavaliers - 1,51 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Ned Dishman
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,52 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,52 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Kevin C. Cox
Platz 22: Indiana Pacers - 1,525 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 22: Indiana Pacers - 1,525 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Ron Hoskins
Platz 21: Utah Jazz - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 21: Utah Jazz - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Garrett Ellwood
Platz 20: Oklahoma City Thunder - 1,575 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 20: Oklahoma City Thunder - 1,575 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Zach Beeker
Platz 19: Milwaukee Bucks - 1,58 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 19: Milwaukee Bucks - 1,58 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Anne-Christine Poujoulat
Platz 18: Denver Nuggets - 1,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 18: Denver Nuggets - 1,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Garrett Ellwood
Platz 17: Phoenix Suns - 1,625 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 17: Phoenix Suns - 1,625 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Christian Petersen
Platz 16: Washington Wizards - 1,75 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 16: Washington Wizards - 1,75 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Kevin C. Cox
Platz 15: Sacramento Kings - 1,775 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 15: Sacramento Kings - 1,775 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Christian Pet ersen
Platz 14: San Antonio Spurs - 1,8 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 14: San Antonio Spurs - 1,8 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Logan Riely
Platz 13: Portland Trail Blazers - 1,85 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 13: Portland Trail Blazers - 1,85 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Matthew Stockman
Platz 12: Miami Heat - 1,95 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 12: Miami Heat - 1,95 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Issac Baldizon
Platz 11: Philadelphia 76ers - 2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 11: Philadelphia 76ers - 2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Mitchell Leff
Platz 10: Toronto Raptors - 2,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 10: Toronto Raptors - 2,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Ron Turenne
Platz 9: Dallas Mavericks - 2,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 9: Dallas Mavericks - 2,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Glenn James
Platz 8: Houston Rockets - 2,475 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 8: Houston Rockets - 2,475 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Bill Baptist
Platz 7: Brooklyn Nets - 2,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 7: Brooklyn Nets - 2,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Nathaniel S. Butler
Platz 6: Los Angeles Clippers - 2,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 6: Los Angeles Clippers - 2,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Andrew D. Bernstein
Platz 5: Boston Celtics - 3,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 5: Boston Celtics - 3,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Brian Babineau
Platz 4: Chicago Bulls - 3,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 4: Chicago Bulls - 3,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Scott Cunningham
Platz 3: Golden State Warriors - 4,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 3: Golden State Warriors - 4,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Noah Graham
Platz 2: Los Angeles Lakers - 4,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 2: Los Angeles Lakers - 4,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Andrew D. Bernstein
Platz 1: New York Knicks - 4,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020)
Platz 1: New York Knicks - 4,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2020) © AFP / Jesse D. Garrabrant

Bei MyLeague hingegen lässt sich alles individuell anpassen. Das Verhältnis zu den „Angestellten“ spielt keine zentrale Rolle mehr, Aktionspunkte gibt auch nicht. In diesem Modus können sich Gamer also komplett austoben, allerdings könnte einigen die Story fehlen.

Alles in allem lässt NBA 2K20 das Herz eines jeden Basketball-Fans höher schlagen. Sich einmal so fühlen, wie ein echter NBA-Star, die Playoffs schon einmal ausspielen und den nächsten Champion ermitteln, eine Franchise zu Ruhm und Erfolg führen. All das bietet das Game von 2K Sports.

FIFA 20 und NBA 2K20: Fazit

Unsere Redaktion gibt eine klare Kaufempfehlung für FIFA 20 und NBA 2K20. Das Spiel von EA Sports erscheint in Deutschland am 27. September 2019. Die Standard Edition kostet 69,99 Euro (PlayStation 4 und Xbox One). Für den PC ist diese rund zehn Euro billiger.

Die Standard Edition von NBA 2K20 ist für 69,95 Euro (PlayStation 4 und Xbox One) ab dem 6. September 2019 erhältlich. Die Legend Edition kostet hingegen 99,95 Euro.

*ingame.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

kus/sk/nc

Rubriklistenbild: © Screenshot Electronic Arts/Screenshot 2K

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