UNO fordert Waffenruhe, doch Israel schießt weiter

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Solidarität im Westjordanland: Eine Palästinenserin tritt bei einer Demonstration israelischen Soldaten entgegen.

Der Weltsicherheitsrat hat zu einer Waffenruhe im Gaza-Streifen aufgerufen. Israelis und Palästinenser zeigen sich unbeeindruckt.

14 Mitgliedsländer des höchsten UN-Gremiums stimmten für die Forderung einer Waffenruhe im Gaza-Streifen. Die USA stellte sich zwar hinter die Entscheidung, enthielt sich aber ihrer Stimme, was für heftige Kritik sorgte.

Doch trotz der Forderung geht das Schießen im Nahen Osten unbeeindruckt weiter - zeigt diese Bildergalerie. Der Konflikt drohe sogar, sich auszuweiten, heißt es bei Zeit Online. Einen Tag bevor die UNO die Waffenruhe forderte, stellte die Hilfsorganisation Lieferungen in den Gaza-Streifen ein.

Doch nicht nur zwischen Israelis und Hamas bestehen scheinbar unüberwindbare Differenzen. Die Hamas selbst ist gespalten, schreibt Spiegel Online. Innerhalb der Organisation prallen Extreme und Gemäßigte mit ihren Meinungen aufeinander.

Erbärmlich - so nennt eine Kommentatorin der Süddeutschen Zeitung das Bestreben der EU, für Frieden im Gaza-Streifen zu sorgen. Grundlage ihrer Argumentation ist der Boykott, den die Europäische Union 2006 nach dem Wahlsieg der Hamas startete. "Wer sich wegduckt, der kann nicht Friedensstifter spielen", heißt es in der Süddeutschen. Eine Bildergalerie stellt die Akteure in dem Streit vor: "Diplomaten, Wahlkämpfer und Hardliner".

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