Großer tz-Vergleich

Handy-Discounter: So sparen Sie 1000 Euro!

München - Die Mobilfunkpreise der Discounter kennen derzeit nur eine Richtung – abwärts! Die tz verrät Ihnen, welche Tarife derzeit die günstigsten sind, und worauf Sie bei der Auswahl achten müssen.

Welche Billig-Flatrates fürs Handy sind derzeit die besten?

Die aktuellen Top-Pakete umfassen drei Flatrates in einem, quasi als Rundum-Sorglos-Angebote: Telefon-Flatrate in alle Festnetz- und Mobilfunknetze, SMS-Flatrate sowie Daten-Flatrate fürs mobile Surfen. Mit diesen Allnet-Flats können Sie so viel Telefonieren und Simsen, wie Sie wollen. Beim Surfen ist der Preis zwar auch gedeckelt – aber ab einer bestimmten monatlichen Datenmenge, die Sie verbraucht haben, wird die Geschwindigkeit auf absolutes Schneckentempo gedrosselt. Damit können Sie das Internet kaum mehr nutzen. Aktuell lohnendstes Angebot ist laut Fachmagazin Chip die Flat M von deutschlandsim.de mit Telefon-Flat, SMS-Flat und satten 1 Gigabyte (GB) Datenvolumen im schnellen O2-Netz für 24,95 Euro im Monat. Sie ist zudem monatlich kündbar. Das praktisch identische Angebot finden Sie bei hellomobil.de, maxxim.de und simply.de jeweils als Tarif Flat XM.

Welche Alternativen gibt es?

Wenn Sie nicht ganz so fleißig surfen, sind Sie bei fonic.de richtig. Dort kosten Telefon und SMS-Flat sowie 500 Megabyte (MB) im O2-Netz derzeit sogar nur 19,95 Euro (monatlich kündbar). Sie müssen sich aber beeilen: Das Angebot gilt nur bis 14. Juli, danach steigt der Preis ebenfalls auf 24,95 Euro. Wenn Sie nicht unbegrenzt telefonieren und surfen wollen, ist der Smart-Tarif von Lidl Mobile ein echter Preisbrecher – 400 Einheiten für Telefon und SMS (also z.B. 200 Minuten und 200 SMS) sowie 300 MB Daten für 9,95 Euro. Bei diesen Preisen lohnt sich ein subventioniertes Handy heute nicht mehr. Kaufen Sie Ihr Smartphone lieber ohne Zuschuss und buchen einen günstigen Tarif dazu. Warentest hat ausgerechnet: Beim Kauf eines iPhone 5 oder eines Samsung Galaxy können Sie in zwei Jahren Nutzung gegenüber einem Vertrag bei einem großen Provider knapp 1000 Euro sparen.

Auf was muss ich bei der Tarifauswahl achten?

Wichtig ist die Kündigungsdauer – idealerweise können Sie monatlich aussteigen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Ein weiteres Kriterium ist das Netz, in dem der Provider funkt. Die billigsten Anbieter nutzen oft E-Plus – in vielen Regionen das langsamste Netz zum Surfen. Suchen Sie auf der Internetseite des Discounters (oft im Kleingedruckten) nach dem Netz, das verwendet wird. Wenn Sie viel im Internet unterwegs sind, lohnt es sich, ein paar Euro mehr für Telekom, Vodafone oder O2 auszugeben. Achten Sie darauf, dass der Provider mindestens einen UMTS-Zugang mit 7 200 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) anbietet. Ebenfalls wichtig, falls Sie öfter reisen: Wie sind die Tarife beim Telefonieren und Surfen im Ausland? Hier versuchen viele Billiganbieter, ihre günstigen Basispreise auszugleichen und kräftig zuzulangen. Und vielleicht das wichtigste Qualitätsmerkmal: Wie viel Internetnutzung ist im Preis inbegriffen, bis die berüchtigte Tempodrossel greift?

Wie hoch sollte meine Daten-Flatrate liegen?

300 MB im Monat sind für die meisten Nutzer zu wenig – vor allem, wenn Sie viel unterwegs sind und nicht den ganzen Tag im WLAN zu Hause oder im Büro surfen können. Internet per WLAN belastet die Datenflatrate nämlich nicht. 500 MB sollten es für sorgenfreies Surfen schon sein, 1 GB reichen den allermeisten Nutzern. Wenn Sie schon vor dem Monatsende auf Schneckentempo gebremst werden, können Sie meist weiteres Volumen dazubuchen – also beispielsweise nochmals 500 MB. Das Dazubuchen sollte einmalig maximal 5 Euro kosten. Auch dieser Zusatzpreis ist ein wichtiges Kriterium für Ihre Tarifauswahl.

44 Gründe, warum das Handy beim Feiern daheim bleiben sollte

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