Außen klein, innen groß

Das neue Mini-iPhone SE im tz-Test

Der erste Gedanke beim Auspacken des neuen iPhone SE, das seit Donnerstag im Laden steht: „Hui, ist das klein!“ Was einem noch durch den Kopf geht beim Testen, lesen Sie hier: 

Mit 4 Zoll kehrt Apple zu der kompakten Größe zurück, die es 2012 mit dem iPhone 5 eingeführt hatte. Für viele Nutzer ist dieser Rückschritt gegenüber dem aktuellen iPhone 6S mit seinen 4,7 Zoll ein Fortschritt. Denn das SE lässt sich (endlich) wieder mit einer Hand bedienen. Der Daumen reicht im tz-Test problemlos in alle Ecken.

Handlich und leistungsstark: Das iPhone SE im Praxistest

Mit dem iPhone SE (l) bringt Apple wieder ein Smartphone mit kleinerem vier Zoll großen Bildschirm auf den Markt. Das größere iPhone 6 (r) kommt auf 4,7 Zoll Bildschirmdiagonale. Foto: Andrea Warnecke
Mit dem iPhone SE (l) bringt Apple wieder ein Smartphone mit kleinerem vier Zoll großen Bildschirm auf den Markt. Das größere iPhone 6 (r) kommt auf 4,7 Zoll Bildschirmdiagonale. © Andrea Warnecke
Besonders Nutzer mit kleinen Händen können das im Vergleich zum iPhone 6s und 6s Plus kompaktere Smartphone besser mit einer Hand bedienen. Foto: Andrea Warnecke
Besonders Nutzer mit kleinen Händen können das im Vergleich zum iPhone 6s und 6s Plus kompaktere Smartphone besser mit einer Hand bedienen. © Andrea Warnecke
Das neue iPhone SE (r) ähnelt dem Vorgänger 5s (l) zum Verwechseln. Foto: Andrea Warnecke
Das neue iPhone SE (r) ähnelt dem Vorgänger 5s (l) zum Verwechseln. © Andrea Warnecke
Im Inneren des iPhone SE steckt weitgehend die gleiche Technik wie im aktuellen 6s. Auch die Kamera wurde übernommen. Foto: Andrea Warnecke
Im Inneren des iPhone SE steckt weitgehend die gleiche Technik wie im aktuellen 6s. Auch die Kamera wurde übernommen. © Andrea Warnecke
Design von 2013 in der Farbe von 2016: Einziger sichtbarer Unterschied zum Vorgänger iPhone 5s ist das auf Wunsch erhältliche rosafarbene Gehäuse. Bei Apple heißt es "Roségold". Foto: Andrea Warnecke
Design von 2013 in der Farbe von 2016: Einziger sichtbarer Unterschied zum Vorgänger iPhone 5s ist das auf Wunsch erhältliche rosafarbene Gehäuse. Bei Apple heißt es "Roségold". © Andrea Warnecke

Das Design ist identisch mit dem iPhone 5S von 2013. Doch im Inneren hat Apple die aktuelle Technik aus dem 6S verbaut. Das zeigt sich auch beim ersten Test: Safari-Browser und Apps laufen genauso schnell. Damit haben Käufer des SE die Sicherheit, dass sie für die nächsten vier, fünf Jahre von Apple mit der jeweils aktuellsten iOS-Software versorgt werden. Gegenüber dem 6S sind nur wenige Abstriche nötig. Während die exzellente Rückkamera identisch ist, bietet die Frontkamera nur 1,2 statt 5 Megapixel – doch nennenswerte Unterschiede bei Selfies sind nicht zu erkennen. Der druckempfindliche 3D-Touch-Bildschirm fehlt beim SE. Doch wichtiger ist der Akku-Vorteil des Mini-iPhone: Es hält rund zwei Stunden länger durch als das 6S.

Leider verkauft Apple erneut eine 16-GB-Version, die für 489 Euro zu wenig Speicherplatz bietet. Empfehlenswert ist die 64-GB-Variante des SE für 589 Euro – das sind satte 266 Euro weniger als das 6S. Der erste Test zeigt: Damit hat das kleine iPhone das Zeug zum großen Hit.

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