Die keimreichsten Touristen-Attraktionen

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Der Legende nach wird jedem, der einen Stein nahe des historische Blarney Castle küsst, die Gabe überzeugender Redekunst verliehen.

Haben Sie schon Urlaub gebucht? Geht es vielleicht nach Irland, Seattle oder Paris. Dann sollten Sie die folgenden Orte vielleicht besser nur mit Mundschutz aufsuchen: das Reiseportal TripAdvisor.de hat eine Liste mit den „keimreichsten Touristen-Attraktionen“ zusammengestellt - küssen und berühren also besser vermeiden.

Auf Platz eins der Liste von TripAdvisor.de steht das historische Blarney Castle, rund sechs Meilen von Cork in Irland entfernt. Dort steht ein weltberühmter Stein. Der Legende nach wird jedem, der ihn küsst, die Gabe überzeugender Redekunst verliehen – bei rund 400.000 Besucher pro Jahr, die zu dem Stein pilgern, dürfte sich einiges an Speichelflüssigkeit fremder Menschen dort ansameln.

Am Pike Place Market in Seattle (US-Bundesstaat Washington) gibt es nicht nur frische Lebensmittel sondern auch gebrauchte Kaugummis, die Touristen aus aller Welt an die „Wall of Gum“ (Mauer der Kaugummis) kleben. Wer sich an dieser Mauer auch verewigen möchte, sollte sich danach zumindest die Hände waschen.

Platz 3: Cimetiere du Pere Lachaise

Bei vielen Verehrern des Schriftstellers Oscar Wilde geht die Verehrung sogar soweit, dass sie seinen Grabstein küssen. Dieser ist mittlerweile über und über mit Lippenstift-Abdrücken übersäht. Oscar Wilde ist – neben zahlreichen weiteren Berühmtheiten wie Jim Morrison oder Yves Montand – auf dem Cimetiere du Pere Lachaise, dem größten Friedhof von Paris begraben. In Anbetracht der Allzeit drohenden Tröpfchen-Infektion sollten Fans von Oscar Wilde vielleicht einfach nur Blumen am Grabstein niederlegen.

Platz 4: Markusplatz

Sie werden auch gerne die „Ratten der Lüfte“ genannt: Tauben. An keinem Touristen-Ort dürfte die Tauben-Dichte so hoch sein, wie am Markusplatz in Venedig. Diese Tiere können Krankheiten wie Tuberkulose oder Salmonellen.

Platz 5: Grauman's Chinese Theatre

Vor dem Grauman's Chinese Theater in Hollywood haben seit 1927 rund 200 Stars der Film- und Musikszene ihre Hand- und Schuhabdrücke im feuchten Zement hinterlassen. Seitdem eifern Millionen Touristen ihren Stars nach und legen ihre Hände in die Abdrücke – und küssen auch gerne mal den Boden, auf dem einst ihre Stars wandelten.

len

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