Rent a Kleid

Klamotten zum Ausleihen: Der neue Internet-Trend

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München - Fast alles kann man heutzutage ausleihen: Bücher, Fahrräder, Autos – und Klamotten! Die Kleider-Leihe, sogar als Flatrate, ist einer der angesagtesten neuen Internet-Trends.

Fast alles kann man heutzutage ausleihen: Bücher, Fahrräder, Autos – und Klamotten! Die Kleider-Leihe, sogar als Flatrate, ist einer der angesagtesten neuen Internet-Trends. Frauen, die ein tolles Outfit suchen für Cocktailparty, Abiball oder Geburtstagsfeier, müssen heute nicht mehr shoppen gehen. „Rent a Kleid“ ist das Gegenmodell zum Kaufwahn, zu ständig neuer Billig-Ware. Die tz verrät, wie’s funktioniert.

Welche Klamotten gibt es?

Vor allem hochwertige Designerstücke, die ansonsten sündhaft teuer wären. Die meisten Anbieter haben Outfits von Wunderkind über Moschino und Versace bis hin zu Just Cavalli im Angebot. Eine Ausnahme ist die alternativ angehauchte Kleiderei aus Hamburg, die Pioniere des „unendlichen Kleiderschranks“. Sie bieten auch liebevoll ausgesuchte Vintage-Teile oder Einzelstücke von jungen Designern.

Wo kann ich mieten?

Wichtigste Anbieter sind die Kleiderei (kleiderei.com), Prêt-à-Louer (pretalouer.de), Laremia (laremia.com) und die Münchner Firma Dresscoded (dresscoded.com). Die Kleiderei setzt auf ein Flatrate-Modell. Bei der Konkurrenz dagegen leihen Sie ganz nach Bedarf Einzelstücke aus. Teilweise können Sie auch passenden Schmuck und Taschen mieten.

Was kostet die Kleider-Leihe?

Bei der Kleiderei zahlen Sie 34 Euro monatlich für die Mode-Flatrate – und können sich dann jeden Monat ein Paket aus vier Stücken Ihrer Wahl zusammenstellen. Die anderen Firmen verlangen meist 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises als Miete. Sie liegt dann – je nach Outfit – zwischen gut 30 und 300 Euro. Typisches Beispiel von Laremia: Ein bildschönes hellblaues Minikleid von Diane von Furstenberg, das neu 500 Euro kostet, mieten Sie für 75 Euro. Der Versand ist überall im Preis inbegriffen. Bei akuter Klamotten-Not bekommen Sie Ihre Outfits per Express innerhalb eines Tages.

Wie ist die Qualität?

Bestens! Die Kleider werden meist nur zehn bis 15 Mal verliehen und dann aus dem Verkehr gezogen. Zudem sorgen die Anbieter nach der Rückgabe für Reinigung und, falls nötig, für Aufbesserung.

Wie lange kann ich leihen?

Bei der Kleiderei unbegrenzt – Sie bekommen aber erst dann ein neues Paket, wenn Sie das alte zurückgeschickt haben. Die anderen Firmen verleihen für vier oder acht Tage, bei Bedarf manchmal auch länger.

Welche Größen gibt es?

Meist die Standardgrößen 36 bis 42, einige Modelle aber auch kleiner oder größer. Teilweise können Sie auch ohne Aufpreis zwei Größen eines Modells bestellen.

Was passiert bei Flecken oder Beschädigungen?

Normale Gebrauchsspuren wie ein kleiner Fleck oder eine gerissene Naht sind im Preis inbegriffen. Für größere Schäden müssen Sie zahlen. Bei Prêt-à-Louer gibt es für fünf Euro eine Versicherung, sozusagen eine Klamotten-Vollkasko.

Das Fazit: Tolle neue Idee aus dem Internet! Sie können viel Geld sparen, wenn Sie bedenken, dass Sie ein teures Kleid nach dem Kauf vielleicht nur einmal anziehen und es dann Ihren Schrank verstopft.

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