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Dutzende Tote bei Erdbeben in Italien

Warten, dass etwas passiert: Viele Menschen überraschte das Beben im Schlaf.
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Warten, dass etwas passiert: Viele Menschen überraschte das Beben im Schlaf.

Die Region um die Stadt L'Aquila wurde in der Nacht von einem Erdbeben heimgesucht. Dutzende Menschen werden noch vermisst. Das schreiben die italienischen Zeitungen.

Nach Angaben der italienischen Tageszeitung La Repubblica sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder. Weitere 30 Menschen werden noch vermisst.

Von der "schlimmsten Tragödie seit Beginn des Jahrtausends" spricht der für Zivilschutz zuständige Untersekretär Guido Bertolaso. Das Beben überraschte die Menschen im Schlaf. Um etwa 3.30 Uhr fing es an, schreibt Bild.de in einem aktuellen Ticker. Das Beben war bis in die Hauptstadt Rom zu spüren. Zahlreiche Häuser stürzten ein, darunter ein Studentenwohnheim und ein Regierungspalast. Das Ausmaß der Zerstörung fasst Spiegel Online zusammen.

In der gesamten Abbruzzen-Region sollen etwa 10.000 Gebäude beschädigt sein, schreibt Welt Online. Über die Stärke des Bebens gibt es laut Welt unterschiedliche Angaben: Der italienische Zivilschutz spricht von einer 5,8 auf der Richterskala, das US-Institut für Geophysik von einer 6,3.

Der Nachrichtensender TG 24 Sky bietet ein Video der Verletzten an, die vor einem Krankenhaus der Region auf Behandlung warten. Viele von ihnen tragen lediglich Schlafanzüge, weil sie mitten in der Nacht ihre Häuser verlassen mussten. La Repubblica zeigt unkommentiert die zerstörten Städte und Dörfer. Dort gibt es auch eine umfassende Bildergalerie. Auch der Corriere della Sera war mit der Kamera vor Ort. Für das ZDF-Morgenmagazin beschrieb die Italienkorrespondentin die verzweifelte Suche Überlebender nach ihren Angehörigen. Der Notstand für die Region wurde ausgerufen.

Wie ein Erdbeben entsteht erklärt der britische Nachrichtensender BBC in einer interaktiven Grafik. Der britische Nachrichtensender bietet auch eine Zeitleiste mit den schlimmsten Erdbeben der vergangenen Jahre an. Der Stern erklärt, wie man die Stärke des Bebens messen kann.

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