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Den Durchschnittskunden gibt es nicht mehr

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Gemacht für den Durchschnittskäufer: Konsumtempel wie Karstadt, Hertie und Woolworth.

Das schreiben die Anderen: Gute Konjunkturprognosen, Deutsche Post macht Milliarden-Gewinn und Obama will amerikanisch-iranischer Journalistin helfen.

Konjunktur erholt sich

Die wirtschaftliche Situation hat sich verbessert. Das erste Mal in zwei Jahren erreichte das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim ermittelte Konjunkturbarometer wieder den positiven Bereich, schreibt das Handelsblatt. Grund dafür ist der gestiegene Optimismus, das ein Ende der Talfahrt in Aussicht ist - dafür haben laut Handelsblatt auch die Konjunkturpakete gesorgt.

Unterdessen müssen sich die klassischen Kaufhäuser eine neue Strategie überlegen. Ketten wie Karstadt, Woolworth und Hertie wurden gegründet und gebaut für den Durchschnittskunden, schreibt die Financial Times Deutschland. Den gebe es heute aber kaum mehr, und Durchschnittsware will niemand mehr kaufen. Flagship-Stores und Internet-Versandhäuser machen den klassischen Durchschnittskaufhäusern Konkurrenz, schreibt die FTD und zeigt die Zukunft auf. Anlass ist die bekannt gewordene Krise der Karstadt-Mutter Arcandor.

Deutsche Post macht Geld

Die Deutsche Post hat seit Jahresanfang überraschend Gewinn gemacht. Eine Milliarde Euro hat der Konzern eingenommen, schreibt Spiegel Online. Bis auf das US-Expressgeschaft haben alle Bereiche von Januar bis März schwarze Zahlen geschrieben, stand laut Spiegel in einer Erklärung des Logistikkonzerns.

Amerikanisch-Iranische Journalistin in Haft

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschreibt das Schicksal der inhaftierten Roxana Saberi, einer jungen Journalistin aus Amerika, die zwischen die Räder der iranischen Politik gekommen ist. Der 31-Jährigen wird vorgeworfen, dem amerikanischen Geheimdienst sensible Informationen übermittelt zu haben, schreibt die FAZ. Wahrscheinlich wurde der Prozess dadurch ins Rollen gebracht, weil die Journalistin auf dem Schwarzmarkt eine Flasche Rotwein gekauft haben soll. Nun soll ihr von höchster Stelle geholfen werden.

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