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Chrysler zählt die Stunden

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Die Insolvenz scheint für Chrysler unabwendbar.

Das schreiben die Anderen: Chryslers Insolvenz steht kurz bevor, Obama ist zuversichtlich und EU rechnet mit Toten durch die Schweinegrippe.

Chrysler kurz vor der Insolvenz

Ein Insolvenzantrag am heutigen Donnerstag scheint für den angeschlagenen US-Autobauer Chrysler so gut wie sicher. Das berichtet das Handelsblatt und bezieht sich auf einen Artikel des Wall Street Journals. Ein Ultimatum ist an diesem Tag abgelaufen. Nun hofft die Regierung, Chrysler schnell durch die Krise zu bringen und dann vom italienischen Autobauer Fiat übernehmen zu lassen.

Auswirkungen auf Obamas 101. Tag

Auf der Pressekonferenz zum 100, Tag Barack Obamas Präsidentschaft zeigte er sich optimistisch und selbstbewusst. Doch die Chrysler-Insolvenz könnte den 101. Tag seiner Amtszeit überschatten, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Er sei sich auch sicher gewesen, dass Chrysler überleben werde, ohne einen Insolvenzantrag stellen zu müssen. Kurz darauf erschien der Artikel des Wall Street Journals, das die Insolvenz unmittelbar zuvorsah.

Schweinegrippe: EU rechnet mit Toten

Die EU-Kommission rechnet damit, dass auch in Europa Menschen durch die Schweinegrippe sterben werden, schreibt Spiegel Online. Zugleich beruhigten die EU-Kommissare und versicherte, dass der Kontinent gut vorbereitet sei. In 100 Tagen könne in Europa ein Impfstoff zur Verfügung stehen.

Auf einem Krisentreffen der EU-Gesundheitsminister in Luxemburg forderte Frankreich ein striktes Reiseverbot von und nach Mexiko, berichtet Welt Online. Barack Obama verurteilte das - dafür sei es nun, nachdem die Krankheit bereits in den USA angekommen ist, zu spät. Mexiko legt derweil das öffentliche Leben lahm. Die öffentliche Verwaltung auf Bundesebene wird über die Maifeiertage geschlossen. Außerdem ordnete die Regierung die Schließung aller Unternehmen an, deren Waren und Dienstleistungen für die Versorgung der Allgemeinheit entbehrlich sind, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Weltgesundheitsorganisation hat wegen der rasanten Verbreitung der Krankheit die zweithöchste Grippe-Alarmstufe ausgerufen.

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