Das neue AldiTab im Test

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Das Medion Lifetab.

München - Ab Donnerstag verkauft der Discounter wieder einen Tablet-PC, das Medion Lifetab P9516 für 399 Euro. Lohnt sich der Kauf? Die tz hat das Gerät genau unter die Lupe genommen.

Technisch entspricht das Medion, ein umetikettiertes Olivetti Olipad 110, weitgehend dem Vorgänger, den Aldi letzte Weihnachten im Angebot hatte. Nur der Akku ist jetzt stärker, läuft zehn statt acht Stunden.

Es bietet solide Hardware mit Zehn-Zoll-Bildschirm (25,4 Zentimeter), USB-Anschluss (der dem iPad fehlt), UMTS-Funk sowie einem Platz zur Speichererweiterung von 32 auf maximal 64 GB. Leider ist nur das alte Android 3.2 installiert - Medion verspricht ein Update auf 4.0 in den nächsten Monaten.

Und wie sieht’s im Vergleich zum iPad aus? Für 399 Euro bekommen Sie auch das alte iPad 2, allerdings nur mit 16 GB und ohne UMTS. Fürs neue iPad mit 32 GB und Mobilfunk, wie beim Medion, zahlen Sie 699 Euro, also satte 300 Euro mehr als bei Aldi. Dafür bekommen Sie bei Apple einen drastisch schärferen Bildschirm, eine viel größere App-Auswahl und eine spürbar einfachere Bedienung.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Für echtes Tablet-Vergnügen lohnt sich das neue iPad also - wenn Sie ein Schnäppchen suchen, ist das Medion aber ein gutes Angebot. Jörg Heinrich

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