Neue Bezahlmethode

Paydirekt statt Kreditkarte

München - In den nächsten Monaten dürfte eine neue Bezahlmethode häufiger im Internet zu finden sein: Paydirekt ist eine Konkurrenz zu Kreditkarte oder PayPal, die derzeit von den deutschen Banken eingeführt wird.

Wenn Sie Online-Banking nutzen, können Sie sich ab sofort auf der Website Ihrer Bank kostenlos für Paydirekt anmelden und mit dem neuen Dienst dann Ihren Interneteinkauf bezahlen.

Nach Angaben der Anbieter ist Paydirekt besonders sicher, weil der Händler Ihre Kontodaten nicht erfährt – die Transaktion erfolgt direkt zwischen Käufer und Bank. Zudem sind Ihre Einkäufe abgesichert. Wenn es Probleme gibt, wenn Ware nicht ankommt, müssen Sie sich nicht mit dem Händler auseinandersetzen. Denn Ihr Ansprechpartner ist die Bank, die dann auch das Geld zurückzahlt.

Der neue Service hat aber noch einen großen Haken: Bisher können Sie erst auf recht wenigen Websites (zum Beispiel bei Haribo oder Mars) mit Paydirekt zahlen. Das soll sich in den nächsten Wochen und Monaten aber ändern. Und noch ein weiteres Argument spricht für einen Aufschwung von Paydirekt: Am 1. Mai schließt die Telekom ihren Bezahldienst ClickandBuy, der in vielen Onlineshops (zum Beispiel bei Apple) bisher die einzige Alternative zum Bezahlen mit Kreditkarte war. Die Händler brauchen also einen Nachfolger.

Jörg Heinrich

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