Das Geld wäre futsch

Polizei warnt vor eBay-Kleinanzeigen-Betrugsmasche: Sie kann alle treffen!

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Beim Kleinanzeigen-Dienst von eBay kann es zu Betrügereien kommen (Symbolfoto). 

Bei den eBay-Kleinanzeigen und auf anderen Seiten gibt es immer wieder Betrüger. Die Polizei warnt vor einem Trick, der Käufer unerwartet trifft.

München - Die Polizei Sachsen warnte schon vor geraumer Zeit via Facebook vor einer neuen Betrugs-Masche auf „Flohmarkt-Seiten“ wie zum Beispiel eBay-Kleinanzeigen, der schon viele Nutzer zum Opfer gefallen sind - und die den Geschädigten ordentlich Geld kosten kann. Die Betrüger verkaufen Waren, die gar nicht existieren, und die Käufer bleiben nach ihrer Zahlung mit leeren Händen zurück.

Dabei verhindert eine Funktion des Zahlungsdienstes PayPal zusätzlich, dass die Opfer ihr Geld zurückerhalten können. 

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eBay-Kleinanzeigen und Co.: So gehen die Kriminellen vor

Doch wie funktioniert die Masche? PayPal bietet zwei verschiedene Varianten an, um Geld zu versenden. Die Option „Freunde und Familie“ und die Option „Waren und Dienstleistungen“. Die erste Möglichkeit ist - wie der Name schon sagt - dafür da, Geld an Freunde und Bekannte zu senden. PayPal berechnet in diesem Fall keine Gebühr für das Versenden der Beträge, und die Transaktionen werden quasi sofort ausgeführt. Der Haken dabei? Bei der Option „Freunde und Familie“ bietet der Zahlungsdienstleister keinen Käuferschutz an.

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Diesen und die damit verbundene Sicherheit bei Zahlungen im Internet gibt es nur bei der Option „Waren und Dienstleistungen“. Dafür erhält der Verkäufer zwar nicht den vollen Betrag (Gebühren: 1,9% + 0,35 Euro), der Käufer bleibt aber auf der sicheren Seite. 

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Auf eBay-Kleinanzeigen oder ähnlichen Plattformen sind nun Betrüger unterwegs, welche diese Funktion von PayPal ausnutzen. Sie fordern die Käufer dazu auf, über die unsichere „Freunde und Familie“-Option zu zahlen, liefern dann nicht die gekaufte Ware und behalten die Zahlung. 

Oft macht ein Käufer so etwas mit, weil ja der Anbieter so nett und seriös wirkt und man ihm die Gebühren ersparen möchte. Aus so einem Grund haben viele Nutzer schon die „Freunde und Familie“-Option genutzt - und auf den Betrüger-Trick könnte potenziell jeder reinfallen.

In einem von der Polizei aufgeführten Fall kaufte ein Nutzer im Internet ein Smartphone für 40 Euro und sendete das Geld über eben jene unsichere Option via PayPal. Der Verkäufer ließ ihm keine Ware zukommen und war auch nicht mehr zu erreichen. Das Geld war somit verloren. 

Diesen Betrug bei eBay-Kleinanzeigen können Sie verhindern

Um also bei Einkäufen im Internet auf Nummer sicher zu gehen, sollte bei Käufen über eBay-Kleinanzeigen und Co. via PayPal immer die Option „Waren und Dienstleistungen“ benutzt werden, um zusätzliche Sicherheit zu erhalten. Versendet der Verkäufer die Ware anschließend nicht, greift der Käuferschutz von PayPal, und der Kunde erhält sein Geld zurück. 

Sollte ein Verkäufer auf die Zahlung via „Freunde und Familie“ bestehen, so ist davon auszugehen, dass es sich nicht um ein seriöses Angebot hält und Vorsicht geboten. Die Polizei rät darüber hinaus: „Vertraut Eurem Instinkt“.

fd

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Kommentare

David Arnold
(2)(1)

Also mal ernsthaft. Wer bei sowas, wo man die Person nicht kennt, dann mit der Option Freunde und Familie zahlt, ist doch selbst dran schuld. Und ja mir ist es nicht passiert, wird es auch nicht. Weil da setzt nun mal der normale Menschenverstand ein. Egal ob der Verkäufer drauf pocht oder nicht. Suche ich halt bei wem anders.

PolentoniAntwort
(0)(0)

Genau sowas ist mir passiert. Käufer wollte günstigsten Versand und einen Monat später behauptete er das Päckchen ist nicht angekommen. (Haferlschuh vor der Wiesn gekauft, nach der Wiesn gemeldet). Danach war ich schlauer, wem paypal eigentlich was bringt.
Der Verkäufer zahlt Gebühren und hat das Risiko, dass der Käufer meckert. Der Käufer zahlt nix und hat alle Rechte...

Hakiki
(0)(0)

Sollte man aber als Verkäufer die "Waren und Dienstleistungen"-Option wählen, sollte man in jedem Fall auch auf versicherten Versand bestehen. Denn sonst kann auch der Käufer hier betrügen, indem er den Verkäuferschutz missbraucht (ist auch schon oft passiert). Am sichersten ist immer noch Abholung, von beiden Seiten aus