Strafen beim Download heißer Streifen

New York - Illegale Downloader  pikanter Streifens bekommen jetzt Probleme - und ihre Freundin vielleicht bald Post. Die Namen sind inzwischen bekannt.

Die renommierte US-Porno-Produktionsfirma Digital Sin macht mobil: Laut Courthouse News Service hat sie Experten der Copyright Enforcement Group auf eine Jagd ins Internet geschickt. Die Ausbeute: 176 IP-Adressen. Die Nutzer, die dahinterstecken, sollen sich den Film "My Little Panties #2" illegal über den Filesharing-Dienst BitTorrent heruntergeladen haben.

Es handelt sich laut Beschreibung um einen Film, der Unterwäsche in den Vordergrund stellt - und auch das Ausziehen der selbigen sowie alles, was danach passiert.

Die Namen und Adressen jener 176 Downloader können der Porno-Firma einem Urteil zufolge übergeben werden - allerdings erst nach einer Einspruchsfrist von 60 Tagen. Digital Sin dürfte dann unerfreuliche Post an die Downloader verschicken.

Alison Nathan, Richterin am US District Court, äußert große Vorbehalte. Geschätzte 30 Prozent der Namen seien nicht die wahren Downloader, sondern ein Angehöriger. Heißt: Der wahre Täter sei dem Bericht zufolge "oft der Teenie-Sohn ... oder der Freund, wenn es sich um eine Frau handelt."

So mancher Porno-Fan dürfte bei dieser Nachricht zittrige Hände kriegen: Bekommt die Freundin bald Post und wird über die Vorliebe für bewegungsreiche Anatomie-Filme informiert? Deutsche können aber aufatmen: Die 176 Adressen sollen alle aus dem Raum New York stammen.

lsl.

Auch interessant

Kommentare