Mobile World Congress in Barcelona

Samsung und HTC: Die neuen Smartphones

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Welches Samsung darf’s sein? S6 Edge (l.) und S6.

Barcelona - Samsung versus Apple – der Kampf der Systeme, der Wettstreit der Welten geht auf dem Mobile World Congress in Barcelona in die nächste Runde.

Hier bringen sich die Koreaner mit gleich zwei Oberklasse-Modellen gegen die US-iPhone-Konkurrenz in Stellung: S6 und S6 Edge sind mit nahezu identischer Hardware ausgestattet, etwa ein Achtkernprozessor, 3 GB Arbeitsspeicher, 16-Megapixel-Haupt- und 5-Megapixel-Frontkamera, dazu LTE, Fingerabdruck- und Pulssensor.

Der Unterschied liegt in der äußeren Erscheinung. Während das S6 ein klassisches Smartphone mit 5,1 Zoll großem Bildschirm und umlaufendem Aluminiumrahmen ist, verfügt das S6 Edge über ein Display mit an beiden Seiten gebogenen Kanten – die sogenannten Edges. Preislich beginnt das Galaxy S6 mit 32 GB bei rund 700 Euro, die Spitzenvariante kostet 900 Euro. Für die Edge-Version werden jeweils rund 150 Euro mehr fällig; für das 126-GB-Modell müssen Kunden ohne Vertrag also rund 1050 Euro zahlen.

Modellpflege auch bei HTC: Der taiwanesische Hersteller hat sein überarbeitetes Flaggschiff One präsentiert. Das LTE-Smartphone mit der Unterbezeichnung M9 behält das bekannte Aluminiumgehäuse aus einem Guss mit gebürsteter Oberfläche, kommt aber in den neuen Farben Grau, Gold-Silber und Gold daher. Während das fünf Zoll große Full-HD-Display unangetastet bleibt, stockt HTC den Arbeitsspeicher von 2 auf 3 GB und den Hauptspeicher von 16 auf 32 GB auf. Als Betriebssystem ist Android 5.0 (Lollipop) mit der herstellereigenen Sense-Oberfläche aufgespielt. Den Kaufpreis des One M9 gibt HTC mit 749 Euro an, den Marktstart für Ende März.

Topthema ist zudem die Smartwatch: Noch vor Apple wagt sich LG mit Neuem auf den Markt. Das Modell Urbane LTE betrete Neuland, denn die Uhr sei die erste Smartwatch, die LTE unterstütze.

Außerdem spannend: Samsung hat eine neue Version seiner Virtual-Reality-Brille Samsung Gear VR vorgestellt. Sie ist auf die aktuellen Top-Modelle Galaxy S6 und S6 Edge angepasst – bislang funktionierte die Brille nur mit dem etwas größeren Galaxy Note 4. Die neue Gear VR ist rund 15 Prozent kompakter als das bisherige Modell. Pro Auge erhält der Nutzer 1280 zu 1440 Bildpunkte angezeigt, die Stromversorgung kommt direkt per USB.

Michael Brommer

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