"Boykott"-Video aufgelöst: Jan Hofer geht wählen

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Jan Hofer

Berlin - Das Wahlboykott-Video von Prominenten war ironisch gemeint. “Wir wollten provozieren“, erklärte Stefan Gehrke von politik-digital.de, Initiator und Produzent des Videos. am Dienstag .

Dies werde in einem zweiten Video, das nun ins Internet gestellt wurde, deutlich. In dem ersten Clip hatten Prominente erzählt, warum sie angeblich nicht zur Wahl gehen. Mit den kurzen Filmen wollen die Informationsplattform politik-digital.de und die TV-Produktionsfirma Probono auf Wahlmüdigkeit in Deutschland aufmerksam machen. “Geh hin“ lautet deswegen das Motto im Hinblick auf die Bundestagswahl am 27. September.

Auch “Tagesschau“-Sprecher Jan Hofer erklärte in dem Clip: “Ich gehe nicht wählen“. Im zweiten Teil löst Hofer erwartungsgemäß auf, dass er sehr wohl zu Wahl gehe. Der erste, rund eine Minute lange Film ist auf der Online-Video-Plattform YouTube bislang bereits über 100 000 Mal angeklickt worden. Hofer hofft, dass auch der neue Clip diese Aufmerksamkeit erhält und verteidigte die Kampagne.

Dass das erste Video ernst genommen wurde, habe ihn sehr überrascht. Er müsse “extrem geltungssüchtig oder extrem bescheuert sein“, wenn er tatsächlich zum Nicht-Wählen aufrufen würde, sagte Hofer.

dpa

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