Gummiball-Drama im Urlaub: Bub (7) erstickt vor den Augen seiner Eltern 

Innsbruck - Tragisches Ende eines Familienurlaubs: Ein siebenjähriges Kind aus Niedersachsen hat im Pitztal (Österreich) einen Gummiball verschluckt und ist daran erstickt.

Das deutsche Ehepaar aus Gifhorn (Niedersachsen) war nach Angaben von derstandart.at mit seinen sieben Kindern im Alter von zehn Monaten bis elf Jahren in Österreich unterwegs. Wie orf.at meldet, machte die Großfamilie in Arzl Rast; die Eltern kauften den Sprößlingen an einem Automaten einige Gummibälle.

Ein verhängnisvolles Geschenk.

Als die Kinder gegen 14 Uhr wieder ins Auto stiegen, verschluckte der Siebenjährige eine dieser Kugeln mit einem Durchmesser von vier bis fünf Zentimetern.

Zuerst versuchte der Vater, den Gummiball mit den Fingern aus der Kehle des Buben zu entfernen. Das berichtet news.at.  Das gelang ihm nicht. Er lief zu einem nahe gelegenen Haus und ersuchte die Hausbewohner um Verständigung der Rettungskräfte. In der Zwischenzeit versuchte die Mutter des Buben den Gummiball zu entfernen. Auch sie schaffte dies nicht.

Den Rettungskräften gelang es nach Angaben von kleinezeitung.at schließlich, einen Teil des Gummiballs zu entfernen. Die Hilfe kam jedoch zu spät. Um 15.30 Uhr wurde der Bub mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Zams gebracht.

Dort erfuhren die Eltern die schreckliche Wahrheit: Ihr Junge ist tot.

mm/ap/dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Auch schon entdeckt? Nutzer entdeckt kleines Detail an iPhone, das für Riesen-Diskussionen sorgt - Sämtliche Modelle betroffen
Auch schon entdeckt? Nutzer entdeckt kleines Detail an iPhone, das für Riesen-Diskussionen sorgt - Sämtliche Modelle betroffen
Änderungen und gestrichener Support: WhatsApp verändert sich im Jahr 2020 drastisch
Änderungen und gestrichener Support: WhatsApp verändert sich im Jahr 2020 drastisch
So kommt aus alten Autoradios wieder ein frischer Sound
So kommt aus alten Autoradios wieder ein frischer Sound
Messenger-Funktionen zwischen Spielereien und Datenschutz
Messenger-Funktionen zwischen Spielereien und Datenschutz

Kommentare