Jedis bei der Polizei: Die Macht ist mit den Schotten

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Achtung vor der Staatsgewalt: In Schottland gibt es bei der Polizei Jedi-Ritter.

Aus Geldmangel wollte der Vater seine Tochter Rubina Ali verkaufen, die im oscarprämierten Film "Slumdog Millionär" mitspielte. Außerdem: Jedis in Schottland und namenlose Chinesen.

Die Macht ist mit den Schotten: Acht Polizisten und zwei Beamte der Polizei in Strathclyde geben Jedi als ihre Religion an. Diese Information gab die Wache auf Anfrage eines Redakteurs heraus, schrieb die britische BBC.

In Schottland gehörten bei einer Erhebung 2001 insgesamt 14.000 Menschen demselben Glauben an wie die Star-Wars-Helden Luke Skywalker, Obi-Wan Kenobi und Yoda. In ganz England und Wales gibt es etwa 390.000 Jedis. Immer wieder geben Engländer bei Volkszählungen aus Protest oder Überzeugung Jediismus als ihre Religion an.

Vater wollte "Slumdog"-Mädchen verkaufen

Weil er sich in Schulden verstrickt hatte, wollte der Vater von Bollywood-Star Rubina Ali, Rafiq Qureshi, seine Tochter verkaufen. Für die Neunjährige verlangte er laut News of the World mehrere Millionen Rupien im Wert von 220.000 Euro.

Angeblich hatte der Schauspieljob seiner neunjährigen Tochter nicht genug Geld abgeworfen - obwohl der Film mit mehreren Oscars ausgezeichnet wurde. Rubina Ali hatte die jüngste Latika gespielt. Rubinas Mutter hieß die Pläne des Väters nicht gut und zeigte den 36-Jährigen an. Er wurde zur Befragung mit aufs Revier genommen, schreibt die Schweizer Zeitung Blick. Nun will sich der Produzent von "Slumdog Millionär" mit der Familie zusammensetzen und nachforschen, was da passiert ist.

Neue Namen für 60 Millionen Chinesen

Ein Gewaltakt der Bürokratie: China will für seine knapp 1,3 Milliarden Einwohner moderne Ausweise einführen. Die alten, handschriftlich ausgefüllten Papierkarten stellen ein Sicherheitsrisiko dar und sind unpraktisch. Jetzt streikt die Technik, denn die Computer des Innenministeriums können nur knapp 32.000 der 55.000 chinesischen Schriftzeichen lesen, berichtet die New York Times. Alle Chinesen, die außergewöhnliche Schriftzeichen in ihrem Namen tragen, sollen den nun in einen Müller-Meier-Schulze-Namen umändern. Das betrifft knapp 60 Millionen Menschen.

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