Traumhafte Fotos

Tipps: Die besten Bearbeitungs-Apps und Programme für Ihre Urlaubsbilder

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Damit ihre Urlaubsfotos so traumhaft aussehen, wie der Urlaub war, sollten Sie diese Bildbearbeitungsprogramme ausprobieren.

Sommerzeit ist Fotozeit. Aber wie bearbeitet man die Fotos aus dem Urlaub richtig? Welche Programme und Apps gibt es? Und was leisten sie? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub stellt sich meist die Frage, wie sich die Fotos nachträglich optimal bearbeiten lassen. Profis greifen dabei zu Photoshop. Das Bildbearbeitungs-Programm, das es bereits seit 1990 gibt, hat es längst in die Alltagssprache geschafft. Ein stark verändertes Bild gilt mittlerweile als „gephotoshopt“. Die Software des US-Herstellers Adobe ist die erfolgreichste Bildbearbeitung der Welt – aber leider auch teuer. Wir verraten, wie man auch günstiger zu schönen Fotos kommt.

Welche Alternativen zu Photoshop gibt es?

Früher kostete Photoshop – damals noch zum Kauf – oft mehrere tausend Euro. Heute sind Abo-Modelle üblich. Für ein Jahr Nutzung auf PC oder Mac verlangt Adobe in der günstigsten Lösung rund 140 Euro. Doch die meisten Nutzer brauchen die vielen Profi-Funktionen gar nicht. Das abgespeckte Photoshop Elements 15 (PC und Mac, einmalig 70 Euro) ist in Deutschland das meistverkaufte Programm, um Fotos aufzuhübschen oder Grafiken zu gestalten. Es bietet sogar das Arbeiten mit einzelnen Bildebenen, eine der großen Stärken von Photoshop. Mit 32 Euro noch günstiger ist der Klassiker ACDSee 20, quasi ein kleines Photoshop, das vor allem auf dem PC sehr populär ist. Es geht aber auch kostenlos: Paint.net ist ein Windows-Programm der Uni Washington, das beinahe schon Profi-Effekte ermöglicht. Und direkt im Browser, ohne Download, läuft das erstklassige Pixlr.

Was läuft auf Smartphone und Tablet?

Für die meisten Nutzer genügt hier das kostenlose Photoshop Express mit vielen Korrekturfunktionen und Filtern. Noch mehr Möglichkeiten bieten Aviary, Snapseed (beide ebenfalls gratis) und vor allem das kürzlich erschienene Affinity Photo, das viele Designer schon als „das neue Photoshop“ feiern. Es kostet als iPad-App derzeit 22 Euro, für 55 Euro ist es auch für PC und Mac zu haben.

Wer lediglich seine Selfies mit Filtern, Masken und Effekten ein wenig aufpeppen will, wird staunen, welche Möglichkeiten Facetune 2 (gratis), Afterlight (1,09 Euro) und das noch leistungsfähigere Enlight (4,49 Euro) bieten. Alle genannten Apps (außer den Apple-exklusiven Affinity und Enlight) gibt es sowohl für iOS als auch für Android.

Und was ist mit dem Mac?

Auf den Apple-Rechnern läuft eine der besten Photoshop-Alternativen. Pixelmator kostet im Mac App Store 32,99 Euro – und bietet fast alles, was auch das große Vorbild kann, allerdings für einen Bruchteil des Preises. Die beiden Programme sind sogar kompatibel. Im Pixelmator lässt sich eine Photoshop-Datei mit ihren Ebenen öffnen und weiterbearbeiten.

Weiterer Vorteil: Es gibt ohne Mehrkosten auch eine iOS-App des Pixelmator. Wer am iPhone oder am iPad ein Bild bearbeitet, sieht die Änderungen über die iCloud automatisch auch auf seinem Mac. Gratis-Alternative auf jedem aktuellen Mac mit dem Betriebssystem OS X 10.12 Sierra ist Apples hauseigenes Foto-Programm. Es bietet deutlich mehr Bearbeitungsfunktionen und Filter als der Vorgänger iPhoto.

Worauf kommt es beim Bearbeiten an?

Auf dem kleinen Display einer Digitalkamera sehen die meisten Fotos gut aus. Erst auf dem großen Bildschirm des PCs oder gar des Fernsehers schlägt die Stunde der Wahrheit. Und plötzlich entpuppen sich die Schnappschüsse als überbelichtet, unscharf oder farbarm.

Es lohnt sich, die Fotos nicht einfach in diesem Zustand auf Nimmerwiedersehen abzuspeichern. Denn schon mit wenigen Klicks sehen sie deutlich besser aus. Die Menüpunkte der Fotoprogramme unterscheiden sich zwar – doch die Basisfunktionen sind ganz ähnlich. Mit der vollautomatischen Bildkorrektur genügt meist schon ein Klick, um ein Foto deutlich aufzuhübschen.

Weiter ins Detail gehen diese Funktionen: Belichtung nachträglich heller oder dunkler, schiefes Bild gerade rücken, Bildfarben sättigen, mehr Kontrast durch die Tonwertkorrektur, Farbstich entfernen und Schärfe mit „Unscharf maskieren“ verbessern. Wichtiger Trick am Ende der Bildbearbeitung: Fotos mit 10 Megapixeln oder mehr sind dermaßen groß, dass man ohne Weiteres auch nur einen interessanten Ausschnitt abspeichern kann. Es lohnt sich oft, überflüssige Teile des Bildes mit dem „digitalen Messerchen“ abzuschneiden.

Letzter Tipp für Fotos aus klassischen Kameras ohne GPS-Funktion: Das gratis erhältliche Programm Geotag weist Fotos Ortsdaten zu. So weiß man auch noch nach Jahren, in welchem Städtchen auf der Reise man ein Bild einst aufgenommen hat.

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