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Unsere Tipps zu den neuen Smartphones

iPhone 5C: Das "C" steht nicht für "cheap"!

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Apple-Marketing-Chef Phil Schiller bei der Präsentation der neuen Geräte.

München - Gut – und teuer! Das sind die neuen iPhones, die Apple jetzt präsentierte. Wir geben Ihnen hier einige Tipps, die Sie beim Kauf eines neuen Smartphones beachten sollten.

Gut – und teuer! Das sind die neuen iPhones, die Apple jetzt präsentierte. Das vorab als Günstig-Modell erwartete kunterbunte iPhone 5C ist allerdings alles andere als günstig: Die Preise beginnen bei 599 Euro. Und das neue Top-Modell 5S (ab 699 Euro) bietet einige interessante Technik-Tricks, unterscheidet sich aber nur im Innenleben vom Vorgänger iPhone 5. Die tz stellt die neuen Apple-Handys vor, die am 20. September erscheinen, und gibt Kauftipps.

iPhone 5C: Das „C“ im Namen steht eindeutig nicht für „cheap“ (billig), sondern für „Color“ (Farbe). Mit dem 5C liefert Apple erstmals ein cooles, buntes Modell in Gelb, Blau, Grün, Pink oder Weiß mit recht wertigem Kunststoffgehäuse, das trotzdem auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Denn das Innenleben entspricht dem bisherigen iPhone 5. Mit 16 GB Speicher kostet das 5C 599 Euro, mit 32 GB 699 Euro. Klare Botschaft von Apple: Billig-Handys sollen andere bauen!

Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C

Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
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Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP
Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C. Apple stellte das neue Top-Produkt am Dienstag vor. Zusammen mit einem weiteren Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5, kündigte Konzernchef Tim Cook an. © AFP

iPhone 5S: Wichtigste Neuheit ist der Fingerabdrucksensor im Home-Knopf. Mit ihm identifizieren Sie sich, müssen keine PIN mehr zum Schutz Ihres Handys eingeben. Auch Einkäufe im App Store funktionieren per Fingerabdruck – Passwort ade! Die Kamera wurde ebenfalls kräftig gepimpt, unter anderem mit einem neuen Serienbild-Modus. Damit nehmen Sie 10 Bilder pro Sekunde auf, suchen das beste Foto aus und löschen den Rest mit einem Klick. Praktisch! Im Inneren werkelt der neue A7-Prozessor, angeblich doppelt so schnell wie bisher. Spiele sehen damit überragend aus, im Alltag werden Sie kaum einen Unterschied merken. Das 5S kostet 699 Euro (16 GB), 799 Euro (32 GB) oder 899 Euro (64 GB) – alles 20 Euro teurer als bisher. Für Fans gibt es erstmals eine goldfarbene Version.

Unsere Kaufberatung: Das bunte 5C kostet nur 100 Euro weniger als das Topmodell 5S – beim ohnehin sündteuren iPhone kein großes Kaufargument. Wenn Sie so viel Geld ausgeben wollen, greifen Sie lieber gleich zum besser ausgestatteten und wertbeständigeren 5S. Und wenn Sie’s bunt mögen, kaufen Sie eine Schutzhülle dazu. Mit 16 GB Speicher wird es schnell eng, 64 GB braucht kaum jemand – 32 GB sind die beste Wahl. Generell gilt: Wenn Sie bereits ein iPhone 5 haben, lohnt sich der Umstieg kaum. Vom iPhone 4 oder 4S ist es durch den größeren 4-Zoll-Schirm dagegen ein echter Schritt nach vorne. Technisch bietet ein iPhone gegenüber der Android-Konkurrenz kaum Vorteile (oft im Gegenteil). Design, Materialien und Bedienung sind dagegen immer noch überragend – vor allem mit der neuen Software iOS 7, die Sie ab 18. September kostenlos für alle Modelle ab dem iPhone 4 laden können.

Eine Erfolgsgeschichte: Die bisherigen iPhone-Modelle

iPhone: Die erste Generation des Apple-Handys wurde im Januar 2007 angekündigt. Sie kam im Sommer in den USA auf den Markt und erreichte im Herbst Europa. Das erste iPhone fiel auf mit dem großen berührungsempfindlichen Bildschirm statt der damals üblichen Tastatur und einem Aluminium-Gehäuse. Zur Überraschung vieler unterstützte es noch nicht den schnellen UMTS-Datenfunk. Es dauerte gut zwei Monate, bis eine Million Geräte verkauft wurde. © dpa
iPhone 3G: Die im Juni 2008 vorgestellte zweite Generation war fit für die UMTS-Netze. Außerdem führte Apple mit ihm auch die zweite Version des iPhone-Betriebssystems ein, mit dem der App Store für Programme startete. Das Aluminium-Gehäuse wurde durch Plastik ersetzt, weil es einfacher für die Arbeit der Antennen ist. © dpa
iPhone 3GS: Das „S“ im Namen des im Juni 2009 vorgestellten dritten Modells stand für „Speed“, Tempo. Das 3GS unterstützte auch die UMTS-Erweiterung HSPA und bekam zudem einen schnelleren Chip. Äußerlich unterschied es sich nicht von der Vorgängerversion. Das 3GS wurde inzwischen zum „Brot und Butter“-Einstiegsmodell in die Apple-Welt und wird zum Teil immer noch angeboten. © dpa
iPhone 4: Mit dem im Juni 2010 präsentierten iPhone Nummer vier kam die bisher größte Design-Veränderung. Das iPhone wurde eckiger, auf der Rückseite ersetzte eine Glasplatte das gebogene Plastik, zudem wagte Apple die ungewöhnliche technische Lösung, die Antennen in den Metallring an der Außenkante einzubauen. Das wurde vor allem in den USA als ein Grund für Empfangsprobleme kritisiert, Apple bot Nutzern schließlich Schutzhüllen an. © dpa
iPhone 4S: Diesmal dauerte es länger als bisher bis zu einem neuen iPhone-Modell und zudem enttäuschte Apple die Erwartungen mancher Fans. Denn statt eines runderneuerten iPhone 5 gab es im Oktober 2011 nur ein aufgefrischtes iPhone 4S, äußerlich fast nicht zu unterscheiden. Neben üblichen Verbesserungen wie einem schnelleren Prozessor und einer besseren Kamera führte Apple auch den sprechenden Assistenten Siri ein. Für die Kunden waren die Neuerungen gut genug: Das iPhone 4S brachte Apple im Weihnachtsgeschäft ein Rekordquartal mit rund 37 Millionen verkauften Geräten. © dpa
iPhone 5: Mit dem Sprung auf die 5. iPhone Generation hat Apple wieder das Gehäuse des Smartphones geändert. Das iPhone 5 und das Display sind länger und schlanker. Erstmals bietet Apple seinen Kunden LTE für schnelleres Surfen im mobilen Internet. Neu ist auch der Lightning-Connector. Dieser ersetzte den 30-Pin-Dock-Connector. Somit passt das bisher vorhandene Zubehör nicht mehr zum iPhone 5. Umstritten war der Rauswurf von Google Maps aus den Standart-Apps. Apple führte als Ersatz einen eigenen Kartendienst ein. © AP

Wenn Sie beim iPhone-Kauf sparen wollen, greifen Sie zum alten 4S, das es jetzt für 399 Euro gibt–­­oder, noch besser, zu einem gebrauchten iPhone 5 (ab etwa 450 Euro).

Apple: Netzprobleme erwartet

Die Internetwirtschaft rechnet bei der Veröffentlichung des neuen Apple-Betriebssystems iOS für mobile Geräte des US-Herstellers kommende Woche mit massiven Problemen in den Handynetzen weltweit. Die Umstellung auf die neue Software werde „die Infrastruktur des mobilen Internets an ihre Kapazitätsgrenzen bringen“, erklärte der Internet-Wirtschaftsverband Eco.

Jörg Heinrich

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