Süle-Schock in Augsburg: Diagnose ist da 

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So bleibt bei der Hitze Ihr Telefon cool

Was tun, wenn's dem Handy zu heiß wird?

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Sommer, Sonne, Smartphone – doch am Strand gibt das empfindliche Gerät schnell den Geist auf.

Jeder zweite Deutsche nimmt sein Smartphone oder sein Tablet mit in den Urlaub. Doch Sommer, Sonne, Strand bedeuten Megastress für die Geräte. Die tz verrät, wie Sie Handy & Co. in den Ferien am besten schützen.

Wie hält mein Handy bloß die Hitze aus?

20 Grad ist die ideale Betriebstemperatur – bereits bei zehn Grad mehr altert der Akku doppelt so schnell. Aber auch Bildschirme und das technische Innenleben leiden, vor allem am Strand. Meerwasser und Salz in der Luft lassen die empfindliche Technik korrodieren – genau wie Streusalz im Winter Ihr Auto. Sand und Sonnencreme schaden den Oberflächen und kriechen in jede Ritze. Deshalb sollten Sie Ihre Hände vor der Benutzung immer gut abwischen. Gerätetipps für den Sommer: Am See oder am Strand lesen Sie mit einem E-Book-Reader wie dem Amazon Kindle Paperwhite (120 Euro) oder dem wasserdichten Tolino Vision 2 (130 Euro) wesentlich besser als mit einem Tablet wie dem iPad. Die Lesegeräte sind unempfindlicher gegen Hitze, und die papierartigen Bildschirme lassen sich auch im grellen Sonnenlicht so gut ablesen wie eine echte Buchseite. Und mit staub- und wasserfesten Smartphones wie dem Sony Xperia M4 Aqua (ab 240 Euro) sind Sie für den Urlaub wesentlich besser gerüstet.

Wie kann ich meine Geräte schützen?

Wichtigste Regel: Smartphone, Tablet & Co. gehören immer in den Schatten. Im Sommer ist außerdem wichtig, was die Geräte leisten müssen. Wenn Sie Spiele-Apps zocken, die iPhone oder iPad schon bei kühlem Wetter heißlaufen lassen, droht am Strand oder am See endgültig der Hitzekollaps. Beschränken Sie sich auf einfache Aufgaben wie Surfen oder Simsen. Meist schalten sich Handys und Tablets bei extremer Hitzebelastung von selbst ab. Legen Sie das Gerät dann in den Schatten – aber nicht in die eiskalte Kühltruhe oder in den Kühlschrank! Denn dort kann sich Kondenswasser bilden und zu einem Kurzschluss führen. Wird Ihr Handy nass und funktioniert nicht mehr, hilft oft dieser Notfall-Plan: Akku, SIM- und Speicherkarte entfernen und am besten mit einem kalten (!) Föhn trockenpusten. Geheimtipp: Legen Sie das Telefon zwei, drei Tage in eine Schale Reis, der die Feuchtigkeit entzieht. Größte Hitzefalle im Sommer ist Ihr Auto, in dem oft 70 Grad und mehr herrschen. In diesem Glutofen können sich die Kristalle eines Bildschirms regelrecht verflüssigen, Gehäuse verziehen sich, oder das DVD-Laufwerk eines Notebooks lässt sich nicht mehr öffnen. Wenn Handy & Co. im Auto bleiben müssen, legen Sie die Geräte gut eingepackt in den nicht ganz so heißen Kofferraum.

Welches Zubehör hilft?

Bei heißem Wetter sind Handy und Tablet in einer festen und geschlossenen Tasche am besten aufgehoben. Das schützt auch vor Kondenswasser, das sich gerade in feuchtwarmen Ländern im Inneren der Geräte bilden kann. Ideal sind hitzeabweisende und wasserdichte Hüllen wie das Bingsale Beachbag, das Sie für 12 Euro bei Amazon bekommen. Damit können Sie Ihr Handy sogar mit ins Wasser nehmen und müssen keine Angst haben, dass es am Strand geklaut wird. Aber Achtung: Tiefer als drei Meter sollten Sie nicht tauchen, sonst wird der Druck auf das Gerät zu groß und der Bildschirm kann platzen. Wenn Sie keine solche Hülle zur Hand haben: Schon ein Gefrierbeutel mit Zip-Verschluss kann Ihr Smartphone vor Schäden am Strand schützen.

Jörg Heinrich

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