Zahl der Online-Angriffe nimmt zu

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Schädliche Software, wie zum Beispiel der Wurm w32.blaster, ist weiter auf dem Vormarsch.

Das Internet wird immer gefährlicher: Die Zahl der Online-Angriffe sei 2008 „drastisch“ gestiegen, so die IT-Sicherheitsfirma Symantec. Auch Microsoft hat in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres einen neuen Rekord beim Schließen von Sicherheitslücken aufgestellt.

Besonders auf persönliche und vertrauliche Daten haben es im vergangenen Jahr die Internetverbrecher abgesehen, teilt Symantec in seinem „Internet Security Threat Report Volume XIV“ (Homepage, englisch) mit. Nach eigenen Angaben hat die Softwarefirma 2008 rund 1,6 Millionen neue Signaturen hergestellt – das seien etwa 60 Prozent der Code-Signaturen, die das Unternehmen jemals kreiert habe. Im Jahr 2008 hat Symantec nach eigenen Angaben über 1,6 Millionen neue Signaturen von schädlichem Code aufgespürt. Dies entspricht etwa 60 Prozent der jemals von dem Unternehmen kreierten Code-Signaturen und liegt 265 Prozent über dem Wert von 2007.

Auch für den Softwarekonzern Microsoft war es kein ruhiges Jahr: Während Microsoft 2008 (Homepage, englisch) in den ersten sechs Monaten 58 Bedrohungen für seine Betriebssysteme mit 36 Updates beheben musste, waren es in der zweiten Jahreshälfte 42 Sicherheits-Updates für 97 Schwachstellen. Wie Microsoft erklärt, variiert die Zahl der „Security-Fixes“ unter den verschiedenen Betriebssystemen: So seien bei Windows Vista weniger Schwachstellen behoben worden als bei Windows XP.

Viele Infos zum Thema Internetsicherheit bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf seiner Homepage an. Dort gibt es auch Programme und Tools - kostenlose als auch kommerzielle Produkte - zum Herunterladen.

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