Zu viel versprochen

VPN-Dienste bieten keine Garantie für Anonymität im Netz

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VPN-Dienste versprechen Anonymität im Netz. Doch um an das Benutzerprofil zu gelangen, werten etwa Werbenetzwerke Daten des Browsers aus. Foto: Arno Burgi

Wer im Internet seine Identität nicht zu erkennen geben möchte, nutzt oft einen VPN-Dienst. Doch können solche Anonymisierungsdienste die Benutzerprofile wirklich verbergen?

München (dpa/tmn) - VPN-Dienste bieten in offenen WLAN-Netzen Schutz vor Datenspionage. Wirklich anonym sind Nutzer damit aber längst nicht mehr unterwegs, berichtet das "PC Magazin" (Ausgabe 7/2018).

Werbenetzwerke und andere Akteure verfügen demnach über viele andere Wege, einzelne Nutzer zu identifizieren. Sie legen Benutzerprofile auf Basis von Browser-Typ, -Version und -Einstellungen an, zählen im Browser hinterlegte Cookies und schauen nach Werten wie Bildschirmauflösung, installierten Schriftarten und anderen auf jedem Computer verschiedenen Einstellungen. Versprechen von totaler Anonymität einzelner Anbieter sollten Nutzer daher nicht sonderlich ernst nehmen - und sich schon gar nicht darauf verlassen.

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