Sofa statt Kinosessel

Warum jetzt TV-Schnäppchen drin sind

OLED-Fernseher
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Wegen ihres oft spiegelnden Displays und einer vergleichsweise geringen Helligkeit sind OLED-TVs (Bild) eher für dunklere Räume geeignet - und beeindrucken dort mit ihrem Schwarzwert und brillanten Farben. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

So traurig es ist: Das Wohnzimmer muss in der Corona-Pandemie den Kinosaal ersetzen. Wem nun aufgefallen ist, dass sein TV zu klein oder nicht smart genug ist, der hat die Qual der Wahl.

Hannover (dpa/tmn) - Es ist ein günstiger Zeitpunkt, einen neuen Fernseher zu kaufen. Und das nicht nur, weil Weihnachten vor der Tür steht.

Der Grund: Die Hersteller hatten in Erwartung der Sportgroßereignisse Olympia und Fußball-EM kräftig vorproduziert. Doch nachdem die ausgefallen sind, dürften die Lager gut gefüllt und zum Jahresende einige Preiskracher drin sein, berichtet das Fachmagazin «c't» (Ausgabe 25/20).

Sorgfältig planen heißt die Devise für alle, die die Gelegenheit nutzen wollen und kurz vor dem Kauf eines neuen Fernsehers stehen. Denn die Auswahl ist erdrückend. Wer weiß, was sie oder er braucht, um sein neues Heimkino einzurichten, kommt schneller ans Ziel.

LCD für helle Räume

Zunächst einmal gilt: Für sehr helle Räume empfehlen sich LCD-TVs, weil sie dank ihrer höheren maximalen Leuchtdichte ausreichend kontraststarke Bilder liefern.

Noch kontraststärker, mit einem ausgezeichneten Schwarzwert und guten Farben kommen in der Regel OLED-TVs daher. Allerdings ist ihre maximale Helligkeit geringer - und ihre oft stark spiegelnden Displayoberflächen neigen zu Reflexionen. Zwei Eigenschaften, die in heller Umgebung problematisch sein können.

Per Formel zur Diagonale

Und was ist mit der leidigen Frage nach der Größe? Für die Berechung der optimalen Bildschirmdiagonale haben die Experten eine Faustformel parat: Der Sitzabstand sollte etwa das zweieinhalbfache der Bildschirmdiagonale betragen. Ein Beispiel: Bei drei Metern wäre also eine 50-Zoll-Diagonale (1,27 Meter) angebracht.

Zu einem Top-Fernseher mit 8K-Auflösung (33 Millionen Pixel) muss man noch nicht zwingend greifen: Zwar werden die Streamingdienste irgendwann diese Auflösung liefern, doch bis es so weit ist, habe man wenig bis keine Vorteile - eher Nachteile wie den höheren Kaufpreis und Energieverbrauch. Die große Mehrheit der Geräte im Handel bietet 4K-Auflösung.

Twin, Triple, was?

In Sachen Empfangsarten sollten Interessenten zwei Bezeichnungen zu unterscheiden wissen: Einmal den Triple-Tuner. Steckt er im Fernseher, kann dieser sowohl TV-Sender vom Satelliten (DVB-S) und aus dem Kabel (DVB-C) als auch über Antenne (DVB-T) empfangen.

Die andere Bezeichnung, die sich oft in den Beschreibungen findet ist der sogenannte Twin-Tuner. Das bedeudet, dass die oben genannten Empfangsmodule jeweils doppelt ausgelegt sind. Dadurch kann man dann etwa einen Sender anschauen, während das Programm eines anderen Senders auf einem angeschlossenen Datenträger aufgezeichnet wird.

© dpa-infocom, dpa:201120-99-405899/2

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