Schrecklicher Unfall auf B13: Zwei junge Leute sterben bei Frontalcrash mit LKW - drei weitere Verletzte

Schrecklicher Unfall auf B13: Zwei junge Leute sterben bei Frontalcrash mit LKW - drei weitere Verletzte

„Was steht über mich im Netz?“

+
Facebook, Xing, Lokalisten, überall hinterlassen wir unsere Daten. Bilder in Feierlaune, Fakes bei einer Bewerbung kann es sehr negativ sein zuviel im Netzt zu erzählen.

Frankfurt/Main - Egal was jemand über sich ins Netzt stellt, alles kann sich Negativ auswirken. Gerade bei Bewerbungen greifen viele Chefs auf die Personensuchmaschinen zurück.

An Privatpersonen wie an Unternehmen richtet sich ein neuer kostenpflichtiger Dienst, der das Internet kontinuierlich auf Veröffentlichungen über eigene Projekte untersucht. Der “Ruflotse“ bietet sich damit als weiterer Service für das “Reputationsmanagement“ an, also für den Versuch, die eigene Darstellung im Netz zu erfassen und zu beeinflussen. Auf den ersten Blick tut der “Ruflotse“ nicht viel mehr als der kostenlose Dienst “Google Alerts“: Wenn etwa für den eigenen Namen eine neue Veröffentlichung im Netz gefunden wird, kann man sich in einer E-Mail davon informieren lassen. Der Geschäftsführer des “Ruflotsen“-Betriebers myON-ID, Mario Grobholz, sagt jedoch, dass der “Ruflotse“ bei der Suche anders vorgeht als Google. So würden etwa Twitter-Mitteilungen höher gewichtet als beim Suchmaschinen-Marktführer. Zudem werden die Ergebnisse grafisch aufbereitet und können vom Nutzer mit Labels sortiert werden. “Wir wollen das Thema Reputationsmanagement in den breiten Markt bringen“, sagt Grobholz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP.

Was steht wo über mich?

Dafür bietet der “Ruflotse“auch eine ebenfalls kostenpflichtige Funktion an mit der Bezeichnung “Aus Web entfernen“. Damit erhalten die Mitarbeiter des Dienstes den Auftrag, “Kontakt mit dem Betreiber der Website aufzunehmen und zu versuchen, diesen zum Löschen zu bewegen“, wie Grobholz erklärt. Der Nutzer müsse seinen Wunsch nach Entfernung von Inhalten begründen. Dann versuche der “Ruflotse“ mit Argumenten, diesen Wunsch zu erfüllen. Rechtliche Schritte sind nicht vorgesehen. Die Preise für den “Ruflotsen“ beginnen bei 2,90 Euro für einen Einjahresvertrag mit der Überwachung eines Suchbegriffs und wöchentlicher Benachrichtigung. Bei dreimonatiger Laufzeit kostet der Dienst 4,90 Euro im Monat. Für 19,90 Euro im Monat können bís zu fünf Suchbegriffe überwacht werden, wobei die Benachrichtigung per E-Mail, RSS-Feed oder PDF-Zusendung täglich erfolgt. MyON-ID hat den “Ruflotsen“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom eingerichtet.

AP

Auch interessant

Meistgelesen

Bei Handyverträgen steckt der Teufel im Detail
Bei Handyverträgen steckt der Teufel im Detail
Schwarzes Loch in Erdnähe entdeckt: „Spitze eines aufregenden Eisbergs“
Schwarzes Loch in Erdnähe entdeckt: „Spitze eines aufregenden Eisbergs“
BGH: Zustimmung zu Cookies darf nicht voreingestellt sein
BGH: Zustimmung zu Cookies darf nicht voreingestellt sein
Samsung verkauft wieder Notebooks
Samsung verkauft wieder Notebooks

Kommentare