Webseite des Tages: Reicher Onkel in den USA?

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Einwanderer warteten auf Ellis Island darauf, in die USA reisen zu dürfen. Dieses Bild einer Mutter mit ihren Kindern entstand um 1900.

60 Jahre lang sind Auswanderer über Ellis Island in die USA gereist. Die Einwandererbehörde hat ihre Daten veröffentlicht und erleichtert der Welt die Ahnensuche.

Mittlerweile ist Ellis Island eine Gedenkstätte. Doch zwischen 1892 und 1954 wurden auf der Insel vor dem New Yorker Hafen 12 Millionen Einwanderer abgefertigt. Ellis Island gilt als der Anlaufpunkt für Immigranten der USA. 40 Prozent der Amerikaner haben heute Vorfahren, die über Ellis Island ins Land kamen, schreibt Planet Wissen.

Doch haben auch Sie Vorfahren, die über die Insel in die USA reisten? Eine reiche Erbtante, einen vermissten Urgroßvater? Für Hobbyhistoriker, Stammbaumzeichner und alle jene, die eine Anlaufstelle für den nächsten USA-Urlaub suchen, hat Ellis Island seine Register veröffentlicht.

Kostenlos und ohne Registrierung kann man in die Suchmaske den Familiennamen eingeben und gucken, ob eine Person des gleichen Namens mit der Einreisewelle in die USA gezogen ist. Sehr viel einfacher als die Recherchemöglichkeiten in der Deutschen Auswanderer-Datenbank.

Hat man einen Allerweltsnamen, kann man die Suche auch über das Geburtsjahr steuern. Die Ergebnisse grenzt man mit dem Geschlecht des Passagiers ein. Selbst wenn man keine Verwandten findet, lohnt sich das Stöbern durch die alten Einwandererdaten. Die kurze Zeitreise ist es wert. (via Anke Gröner)

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