So machen Sie die App sicherer

WhatsApp: Vier wichtige Tipps, die jeder beherzigen sollte

Immer mehr Nutzer wenden sich von dem Nachrichtendienst WhatsApp ab. Mit ein paar Tricks, die WhatsApp selbst gibt, lässt sich die App aber sicherer machen.

Dublin - Dass WhatsApp nicht der sicherste Nachrichtendienst ist, ist vielen bewusst. Gerade durch die neuen Datenschutzrichtlinien, die mit gravierenden Änderungen einhergehen, griffen viele WhatsApp Nutzer auf alternative Apps zurück. Schließlich möchte niemand, dass wichtige Daten oder auch persönliche Nachrichten wie Geheimnisse, die man mit Freunden über die App teilt an Unbefugte weiter gelangen.

Genau aus diesem Grund gab WhatsApp höchstpersönlich ein paar Ratschläge, wie sich das „Durchsickern“ von persönlichen Daten vermeiden lässt. Auf dem Microblogging-Dienst Twitter stellte der beliebteste Nachrichtendienst in Deutschland insgesamt vier praktische Tipps für seine User zusammen.

Höhere Sicherheit auf WhatsApp: Erstellung einer PIN

Der WhatsApp Account lässt sich anhand einer zweistufigen Verifizierung eindeutig besser schützen. Dies erfolgt ganz einfach über die Erstellung einer PIN. Um eine PIN, die man dann vor dem Öffnen von WhatsApp jedes Mal eingeben muss, überhaupt einrichten zu können, muss man die WhatsApp-Einstellungen öffnen und dort auf „Account“ tippen. Danach wählt man „Sicherheit“ aus und sieht im Anschluss direkt „Verifizierung in zwei Schritten“. Mit einem Klick darauf lässt sich die PIN erstellen.

Mehr Sicherheit, wenn man nicht Mitglied jeder WhatsApp Gruppe ist

Ein weiterer Tipp des Nachrichtendiensts für mehr Sicherheit ist, dass man selbst die Kontrolle darüber hat, wer einen zu einer Gruppe hinzufügen kann. Man kann also entweder „alle“ auswählen, oder eben nur seine eigenen Kontakte. Eine andere Möglichkeit ist, die eigenen Kontakte auch nochmal einzuschränken - also nur bestimmte Personen auszuwählen. Die Funktion lässt sich ebenfalls unter „Account“ in den WhatsApp-Einstellungen finden. Dort muss man dann auf „Datenschutz“ tippen und zuletzt auf „Gruppen“.

WhatsApp: Verdächtige Spam-Nachrichten einfach melden

Der nächste Tipp vom Messenger-Dienst wendet sich an suspekte und unerwünschte Nachrichten, wie zum Beispiel Spam. Kommt einem eine Nachricht also sehr verdächtig vor, kann man die Nummer bei WhatsApp schnell und einfach melden. Dazu tippt man auf die drei Punkte im Chat, danach auf „Mehr“ und dann kann man „melden“ auswählen.

Persönliche Informationen auf WhatsApp einschränken

Nicht jeder muss private Informationen, wie wann genau man auf WhatsApp zuletzt online war oder das Profilbild, sehen können. So gibt WhatsApp einen einfachen Lösungsvorschlag: Man kann einstellen, dass das Profilfoto und „zuletzt online“ nur die eigenen Kontakte sehen können. Doch damit die Nutzer auch beruhigt sind, erinnert WhatsApp am Ende noch einmal daran, dass niemand die persönlichen Nachrichten lesen kann - nicht einmal WhatsApp selbst. (lp)

Rubriklistenbild: © Catherine Waibel/dpa

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