Neues Update

Neue WhatsApp-Funktion sorgt für verärgerte Nutzer: Eine Lösung gibt es, doch sie hat einen Haken

WhatsApp
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Viele Leute fühlen sich durch die neue WhatsApp Funktion unwohl (Symbolbild).

WhatsApp verärgert seine Nutzer schon wieder mit einem neuen Update. Mit einem Trick lässt sich die neue Funktion aber umgehen.

  • WhatsApp vertreibt aktuell viele Nutzer.
  • Auch dem neuen Update auf WhatsApp-Web sind einige negativ gegenüber eingestellt.
  • Eine Lösung gibt es - diese hat aber seinen Preis.

Dublin - Mit über 58 Millionen täglichen Nutzern ist WhatsApp trotz der geplanten gravierenden Datenschutzänderungen der beliebteste Nachrichtendienst Deutschlands. Folglich verwenden viele den Messenger-Dienst nicht nur per App auf dem Smartphone, sondern auch auf ihren Laptops oder Computern, was durch die Web-Version von WhatsApp möglich ist.

Neue WhatsApp-Funktion soll eigentlich für mehr Sicherheit sorgen

Benutzt man WhatsApp-Web regelmäßig sollte man sich nun aber über eine entscheidende neue Funktion beziehungsweise Änderung bewusst werden. Im neuen Update wurde nämlich ein neuer Sicherheitsmechanismus hinzugefügt. Dies soll WhatsApp nach eigenen Aussagen sicherer machen, verkompliziert die Nutzung der Web-Version aber. Mit einem Trick lässt sich die Neuerung auf dem Smartphone sogar umgehen.

Von nun an muss man sich selbst durch den neuen Sicherheitsmechanismus auf WhatsApp-Web per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck auf dem Handy identifizieren, um mit den eigenen WhatsApp Kontakten und Freunden zu chatten. Zuvor konnten die User die Web-Version einfach mit ein paar Klicks vom Smartphone auf den PC bringen. Seit der neuen Sicherheitsmaßnahme ist das Ganze komplizierter.

Dublin: WhatsApp beunruhigt Nutzer mit neuer Funktion

Viele Nutzer sind von dem Update alles andere als begeistert. Einige haben seit den neuen Geschäftsbedingungen, denen man zustimmen musste, um die App weiter nutzen zu können schließlich einfach das Vertrauen in den Nachrichtendienst verloren. So merkte ein User unter einem Twitter-Beitrag von WhatsApp, der die neue Funktion bekannt gab, an: „Vertrauen Sie echt darauf, WhatsApp Ihre Daten zu geben, nur damit sich die Bedingungen in ein paar Jahren wieder ändern? Diesmal werden die Daten vielleicht an Regierungen, Werbetreibende usw. weitergegeben.“

Doch laut WhatsApp selbst und dem Blog Wabetinfo.com, der Neuigkeiten über WhatsApp, deren Updates und neue Funktionen bekannt gibt, ist dies ausgeschlossen. Der Nachrichtendienst soll weder Gesichter, noch Fingerabdrücke sehen oder gar speichern können. Demnach finde die Identifikation nur auf und durch das Smartphone statt. Wie Wabetaifo.com erklärt sei das Speichern von Nutzerdaten nicht einmal möglich, da WhatsApp System-APIs verwendet und man dadurch keine biometrischen Daten erhalten kann.

WhatsApp: Mögliche Lösung bekannt, um die neue Funktion zu umgehen

Sträubt man sich gegen das Update, möchte in Zukunft aber trotzdem nicht auf die Web-Version von WhatsApp verzichten, so gibt es eine Lösung, die aber einen hohen Preis erfordert, da man dafür grundlegende Sicherheitseinstellungen an dem Betriebssystem seines Smartphones ändern muss.

Man muss seine biometrische Identifikation für das ganze Smartphone deaktivieren. Dies bedeutet konkret, dass man Schutzfunktionen, die das Handy besitzt, wie Gesichts-Scans und Fingerabdrücke, ausschaltet. Problem dabei: Unbefugten wird es dadurch eindeutig leichter gemacht auf das Handy zuzugreifen.

Man sollte sich also lieber genau überlegen, was einem wichtiger ist. Auch wenn WhatsApp aktuell nicht gerade mit seinem Datenschutz punktet, gibt es einige Änderungen, die man selber vornehmen kann, um die App sicherer zu gestalten. (lp)

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