WhatsApp läuft bald auf diesen Smartphones nicht mehr

In wenigen Wochen wird der Messenger auf bestimmten Smartphones nicht mehr laufen. Eine Liste der Geräte, um die es geht, macht bereits die Runde.
WhatsApp läuft bald auf diesen Smartphones nicht mehr
WhatsApp will uralte Messenger-Funktion einführen - andere Dienste bieten sie schon längst
WhatsApp will uralte Messenger-Funktion einführen - andere Dienste bieten sie schon längst
WhatsApp will uralte Messenger-Funktion einführen - andere Dienste bieten sie schon längst
WhatsApp weitet Test aus – neue Funktion könnte bald bittere Fehler ausmerzen
WhatsApp weitet Test aus – neue Funktion könnte bald bittere Fehler ausmerzen
WhatsApp weitet Test aus – neue Funktion könnte bald bittere Fehler ausmerzen

WhatsApp

WhatsApp ist ein Instant-Messaging-Dienst, der mit dem Smartphone verwendet werden kann. Der Dienst wurde 2009 gegründet, seit 2014 gehört er zu Facebook. Nach seiner Gründung war der WhatsApp sieben Jahre lang kostenpflichtig, inzwischen ist er kostenfrei. Die App dient hauptsächlich zum Versenden von Textnachrichten – mittlerweile können aber auch Bilder, Videos, Tondateien, Dokumente, Kontaktdaten und Standortinformationen verschickt werden. WhatsApp greift automatisch auf alle im Smartphone des Users gespeicherten Kontakte zu und ermöglicht eine Kommunikation mit allen jenen Kontakten, die die App ebenfalls installiert haben. WhatsApp ermöglicht es seinen Benutzern, Gruppen zu bilden, ein persönliches Profilbild und einen Status einzustellen sowie diverse Konfigurationen an den Privatsphäre-Einstellungen vorzunehmen.

WhatsApp-Sprachnachrichten in Text umwandeln: So funktioniert die neue App

WhatsApp-Sprachnachrichten in Text umwandeln: So funktioniert die neue App

WhatsApp löscht mehr als 2 Millionen Konten wegen neuer Regel: Bestimmte „Verhaltenssignale“ entscheiden

WhatsApp löscht mehr als 2 Millionen Konten wegen neuer Regel: Bestimmte „Verhaltenssignale“ entscheiden

WhatsApp: Lang ersehnte Funktion kommt - doch Smartphone-User werden enttäuscht sein

WhatsApp: Lang ersehnte Funktion kommt - doch Smartphone-User werden enttäuscht sein

„Hallo Mama“ - fiese WhatsApp-Nachricht kostet Frau tausende Euro

„Hallo Mama“ - fiese WhatsApp-Nachricht kostet Frau tausende Euro
WhatsApp-Updates: Drei Neuerungen sollen kommen - mit einer ist andere Messaging-App bereits erfolgreich
WhatsApp-Updates: Drei Neuerungen sollen kommen - mit einer ist andere Messaging-App bereits erfolgreich
WhatsApp: Insider versprechen mysteriöse Enthüllung
WhatsApp: Insider versprechen mysteriöse Enthüllung

Neue AGBs

WhatsApp: Wirbel um neue Datenschutzbestimmungen - Messenger mit nächster Kehrtwende nach Kritik

WhatsApp: Wirbel um neue Datenschutzbestimmungen - Messenger mit nächster Kehrtwende nach Kritik

Vatertag 2021: Mit diesen WhatsApp-Sprüchen machen Sie Papa eine Freude

Vatertag 2021: Mit diesen WhatsApp-Sprüchen machen Sie Papa eine Freude

Die schönsten und lustigsten WhatsApp-Sprüche zum Verschicken

Die schönsten und lustigsten WhatsApp-Sprüche zum Verschicken
Vorsicht, WhatsApp-Virus! Schadhafte Software klaut Daten
Vorsicht, WhatsApp-Virus! Schadhafte Software klaut Daten
WhatsApp: Informationen zu neuer Funktion „selbstlöschende Nachrichten“ geleaked
WhatsApp: Informationen zu neuer Funktion „selbstlöschende Nachrichten“ geleaked
Diese WhatsApp-Benachrichtigung nicht ignorieren! Sie kann ein schwerwiegendes Problem anzeigen
Diese WhatsApp-Benachrichtigung nicht ignorieren! Sie kann ein schwerwiegendes Problem anzeigen

WhatsApp-Sticker: Neue Funktion erleichtert die Suche in der App deutlich - andere Anbieter haben sie längst

WhatsApp-Sticker: Neue Funktion erleichtert die Suche in der App deutlich - andere Anbieter haben sie längst

Wird neue WhatsApp-AGB gestoppt? Verfahren gegen Mutterkonzern eröffnet - es geht um Datenmissbrauch

Wird neue WhatsApp-AGB gestoppt? Verfahren gegen Mutterkonzern eröffnet - es geht um Datenmissbrauch

Sie können ab sofort heruntergeladen werden: WhatsApp stellt neue Sticker vor

Sie können ab sofort heruntergeladen werden: WhatsApp stellt neue Sticker vor

„Früher hieß das Waldmeister ...“: Bezeichnung der Eissorte entsetzt Netzgemeinde

„Früher hieß das Waldmeister ...“: Bezeichnung der Eissorte entsetzt Netzgemeinde

„Frohe Ostern“ per WhatsApp: Die besten Sprüche zum Verschicken - Einer passt 2021 besonders gut

„Frohe Ostern“ per WhatsApp: Die besten Sprüche zum Verschicken - Einer passt 2021 besonders gut

App für Nachrichten und Videoanrufe

WhatsApp: Funktionen und Entwicklung des Messengers

WhatsApp für Web, Android und iOS – alles rund um den Messenger, seine Funktionen und Updates.

WhatsApp ist sowohl für Android- als auch iOS-Smartphones im Google Play Store bzw. im App Store von Apple als kostenlose App erhältlich
  • WhatsApp ist als App für Smartphones sowie als Web- und Desktop-Version für den Computer erhältlich.
  • Der Messenger dient hauptsächlich für den Austausch von Textnachrichten, Fotos, Videos und Sprachaufzeichnungen.
  • Eine beliebte Funktion ist der sogenannte Status, der aktuelle Meldungen mit ausgewählten Nutzern teilt.

Menlo Park, Kalifornien (USA) – Am 24. Februar 2009 startete der populäre Instant-Messaging-Dienst WhatsApp – damals noch eine simple App für Status-Meldungen. Die Idee für einen Messenger kam von Jan Koum und Brian Acton, die einst beim Internetunternehmen Yahoo! angestellt waren und heute Milliardäre sind. Im Februar 2014 kaufte Facebook die Kurznachrichten-App für eine Rekordsumme von etwa 19 Milliarden US-Dollar. Mitbegründer Koum blieb seiner einstigen Firma WhatsApp Inc. trotz Übernahme bis 2018 treu und arbeitete im Facebook-Verwaltungsrat. Sowohl er als auch Acton hatten die werbliche Nutzung des Messengers stets ausgeschlossen. Facebook hat in diesem Punkt jedoch eine Kehrwende eingelegt und die Einführung neuer Datenschutzregeln für 2021 angekündigt.

WhatsApp: Der Messenger als App fürs Smartphone

WhatsApp ist sowohl für Android- als auch iOS-Smartphones im Google Play Store bzw. im App Store von Apple als kostenlose App erhältlich. Um den Messenger nutzen zu können, bedarf es einer Registrierung mit der eigenen Mobilfunknummer. Nach der Anmeldung erhält der Nutzer einen Freischaltcode, der zur Verifizierung dient. Es ist zudem möglich, bei einem Wechsel der Rufnummer diese in der App zu aktualisieren.

Da es sich bei WhatsApp um ein Instant-Messaging-Programm handelt, ist eine Internetverbindung nötig. Die Datenübertragung erfolgt nicht regulär wie beispielsweise bei einer SMS über den Dienst des Mobilfunkanbieters. Zu den wichtigsten Funktionen der App gehören:

  • das Senden von Text- und Sprachnachrichten
  • der Austausch von Fotos, Videos und Audiodateien sowie von Kontaktinformationen
  • das Teilen des aktuellen Standorts
  • die Erstellung von Status-Meldungen

WhatsApp Messenger für den Computer: Desktop- und Web-Version

Lange Zeit war der WhatsApp Messenger nur als App für Mobilgeräte verfügbar. Mit WhatsApp Web sollte sich das im Januar 2015 ändern: Die browsergestützte Version bringt den Messaging-Dienst auf den Computer. Dafür scannt der Anwender zunächst mit der App auf seinem Smartphone einen QR-Code, um eine Verbindung via WebSocket herzustellen. Der PC bzw. das Notebook benötigt ebenso wie das Smartphone einen Zugang zum Internet.

Im Mai 2016 kam dann die Desktop-App für Computer mit Windows 8+ und OS X Mavericks hinzu. Diese Version funktioniert ähnlich wie WhatsApp Web und erweitert den Messenger auf den großen Bildschirm. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, dass der Nutzer erst eine Software herunterladen und installieren muss. Praktische Features wie Desktopbenachrichtigungen geben der Anwendung neue Funktionen.

Eine weitere Variante ist WhatsApp Business, die es seit Anfang 2018 gibt. Diese App richtet sich an gewerbliche Anwender. Im gleichen Jahr hat das Unternehmen seinen Messenger um einen weiteren Dienst erweitert: WhatsApp Payments ist als Bezahlsystem allerdings bisher nur in Indien verfügbar.

WhatsApp Messenger: Chat und Videotelefonie mit Gruppen

Der WhatsApp Messenger ermöglicht nicht nur den Austausch von Nachrichten zwischen zwei Nutzern. Darüber hinaus besteht die Option, eine Gruppe mit mehreren Personen anzulegen. Innerhalb der Gruppe sind alle gewohnten Funktionen nutzbar – wie etwa das Senden und Empfangen von Nachrichten. Ein besonderes Feature stellt die Videotelefonie dar: Dank Gruppen-Videoanruf können bis zu acht Teilnehmer gleichzeitig miteinander telefonieren. Wie das funktioniert, erklärt die Anleitung im Folgenden:

  • Gruppenchat öffnen
  • Gruppenanruf (bei mehr als acht Teilnehmern) bzw. Videoanruf auswählen
  • weitere Kontakte nach Wunsch dem Anruf hinzufügen und auf Videoanruf klicken

Wichtig ist dabei, dass alle Nutzer über eine gute Internetverbindung verfügen. Es gibt die Möglichkeit, während des Anrufs die Videofunktion zu deaktivieren, um so die Datenmenge zu reduzieren.

WhatsApp Messenger: Wie kann ich mein Profilbild ändern?

Der WhatsApp Messenger bietet Nutzern die Funktion, ein Profilbild zu hinterlegen. Wer keine persönlichen Fotos hochladen möchte, verzichtet einfach auf dieses Feature. Auf die Option greift der Anwender über das App-Menü zu und öffnet dort die Einstellungen. Im nächsten Schritt besteht die Möglichkeit, das Profilbild zu bearbeiten. Neben dem Foto lassen sich außerdem der Name und die Info aktualisieren. Um ein Profilbild zu ändern, gibt es drei verschiedene Wege:

  • Foto löschen
  • Foto aufnehmen
  • Foto auswählen (vorhandenes Bild aus der Galerie)

Über den Menüpunkt Privatsphäre kann der Nutzer darüber hinaus einstellen, wer das Foto sehen darf: jeder, niemand oder nur Kontakte. Damit bietet WhatsApp die Funktion, private Daten besser vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

WhatsApp Messenger: Wie funktioniert der Status?

Der Status ist ein populäres Feature, der das Teilen von Fotos und Videos mit Kontakten ermöglicht. Es funktioniert im Prinzip wie Facebook Stories und Instagram Stories: Der Status bleibt nur für die begrenzte Zeitdauer von 24 Stunden sichtbar und ist wahlweise für alle Kontakte oder nur ausgewählte Teilnehmer sichtbar. Eine frühzeitige Löschung ist jederzeit möglich. In der Status-Meldung veröffentlicht der Nutzer zum Beispiel einen Schnappschuss von seinem Urlaub und fügt einen kurzen Text hinzu. Mit Emojis und GIFS lassen sich die Meldungen dann noch individualisieren. Dank der Status-Funktion ist es einfacher, besondere Momente im Leben mit allen Freunden zu teilen – statt jedem Einzelnen eine Nachricht zu schicken.

Der WhatsApp Messenger zeigt dem Nutzer an, wer die Status-Meldung bereits angeschaut hat. Dazu reicht ein einfacher Klick auf das Augen-Symbol. Die aktuellen Status-Meldungen anderer Kontakte sind über die Schaltfläche „Status“ unten im Menü aufrufbar.

WhatsApp Messenger: Backup erstellen

Mancher Nutzer findet es nützlich, seine Chatverläufe zu speichern. Dafür bietet der WhatsApp Messenger das Feature „Backup“ an. Die Speicherfunktion sorgt dafür, dass wichtige Informationen und Erinnerungen nicht verloren gehen. Das Backup funktioniert folgendermaßen:

  • Menü aufrufen (obere rechte Ecke der App)
  • Untermenü „Chats“ öffnen
  • Einstellungen im Unterpunkt „Chat-Backup“ vornehmen
  • Speicherintervall nach Wunsch auswählen und „sichern“ oder „Backup jetzt erstellen“

Android-Geräte speichern den Chatverlauf in Google Drive. Dafür ist ein Account bei Google erforderlich – den Besitzer von Smartphones mit dem Betriebssystem in der Regel bereits besitzen. Eine weitere Voraussetzung ist ausreichender Speicherplatz im Google-Drive-Account. iPhones von Apple legen das Backup entweder auf dem Gerät selbst oder in der iCloud ab. Aufgrund der mitunter großen Menge an Datenvolumen ist es sinnvoll, nicht benötigte Kontakte mit ihren Chatverläufen zu löschen.

WhatsApp Messenger: Angekündigte Änderungen

Bis zur Übernahme durch Facebook sprach sich das Unternehmen WhatsApp Inc. stets dagegen aus, die Nutzerdaten zu Werbezwecken zu nutzen. Mittlerweile ist es jedoch Teil der Facebook Inc. mit Sitz im kalifornischen Menlo Park. Facebook plant, den Messenger zu monetarisieren. In diesem Zusammenhang kündigte Facebook an, die Nutzungsbedingungen Anfang 2021 zu ändern. Alle Infos dazu und weitere Meldungen erhalten Nutzer unter anderem über das Instagram-Profil von WhatsApp.

Nutzer müssen demzufolge der Weitergabe ihrer persönlichen Daten an andere Facebook-Unternehmen zustimmen, andernfalls erhalten sie keinen Zugriff mehr auf WhatsApp. Zunächst sollten Nutzer den neuen AGB bis zum 8. Februar 2021 zustimmen, wenn sie ihren Account behalten wollten. Nachdem es aber zu starker Kritik kam, verlängerte das Unternehmen die Frist bis zum 15. Mai 2021. Die Ankündigung der geänderten Datenschutzrichtlinien bescherte WhatsApp umgehend einiges an Ärger: Viele WhatsApp-Nutzer wechselten umgehend zu alternativen Messenger-Apps wie Signal und Telegram oder drohten zumindest damit. Ob sich diese Dienste gegen den Tech-Giganten aus Kalifornien langfristig durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. Facebook beschwichtigt derweil und erklärt, dass für europäische Anwender mit den neuen Datenschutzregeln kaum Änderungen kämen. Vielmehr gehe es darum, die Speicherung und Verarbeitung von Daten klarer darzustellen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa | Ritchie B. Tongo