Das kann die Version

Neues WhatsApp-Update ist da - das sind die Verbesserungen

Der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp wird regelmäßig aktualisiert und verbessert. Ein neues Update hat nun Verbesserungen zu bieten.

München - WhatsApp hat die zwischenmenschliche Kommunikation geprägt und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das persönliche Gespräch mit einem realen Gegenüber hat in der heutigen schnelllebigen Zeit an Beliebtheit verloren. Warum zum Telefonhörer greifen, wenn doch in der selben Zeit eine Text- oder Sprachnachricht abgeschickt werden kann?

In regelmäßigen Abständen gibt es neue WhatsApp-Updates, die für Verbesserungen und hilfreiche Funktionen sorgen. Nun schreibt unter anderem it-blogger.net von einem neuen WhatsApp-Update für Android-Systeme mit der Versions-Nummer 2.21.3.19. Diese Version ist seit dem 19. Februar 2021 für Android-Betriebssysteme erhältlich und kann im Google Play Store heruntergeladen werden.

Die neue WhatsApp-Version für Android: Selbstlöschende Nachrichten und verfeinerte Bildbearbeitung

WhatsApp ist als App kostenlos sowohl für Android als auch iOS-Smartphones verfügbar und kann neben dem Handy auch auf dem Computer genutzt werden. Das neue Update bringt neben den üblichen Leistungsverbesserungen und Fehlerbehebungen einige Features mit.

Dazu gehören eine genauere Bildbearbeitung. Wer möchte, kann in einem Bild besondere Inhalte hervorheben und farblich markieren. Diese Markierungen können mit der neuen Version glatter gezeichnet und Bilder damit verziert werden. Außerdem enthält die neue Version eine Ausrichtungsmarkierung. Ist ein Bild nicht gerade aufgenommen, kann es dank der Markierung mittig platziert und gerade ausgerichtet werden.

Bereits seit mehreren Monaten gibt es das Feature der selbstlöschenden Nachrichten. Die User:innen können in den jeweiligen Chats festlegen, ob Nachrichten nach sieben Tagen gelöscht werden.

Auch für Apple iOs gibt es einen neuen Download. Die Version 2.21.31 schließt ebenfalls die selbstlöschenden Nachrichten ein. „Du kannst nun in Chats festlegen, dass Nachrichten nach 7 Tagen wieder verschwinden.“

Zudem preist WhatsApp im App-Store von Apple neue Hintergründe an und schreibt: „Finde deine Sticker mithilfe von Text und Emojis oder durchsuche die Sticker-Kategorien.“ Die Funktion, Fotos und Videos zu verzieren, wird hingegen nicht aufgeführt.

Regelmäßige WhatsApp-Updates erleichtern den Umgang mit dem Messengerdienst

Mit den WhatsApp-Updates werden Fehler behoben und die Leistung des Messenger-Dienstes kontinuierlich verbessert. Das bezieht sich auch auf das Schließen von möglichen Sicherheitslücken. Auf der Website von WhatsApp selbst heißt es dazu: „Die aktuellsten Versionen verfügen immer über die neuesten Funktionen und Fehlerbehebungen.“ Das regelmäßige Updaten der App erleichtert nicht nur deren Bedienung, sondern soll Fehler vermeiden.

Eine negative Konsequenz der regelmäßigen Updates ist, dass die neuen Betriebssysteme nicht für alle Handys verfügbar sind. Je älter ein Mobiltelefon, desto höher also die Chance, dass ein Update nicht zur Verfügung steht. Die Version 2.213.19 benötigt ein Smartphone mit Android 4.1. und ist somit für ältere Android-Systeme nicht verfügbar.

Tipps und Tricks für eine erleichterte Bedienung des WhatsApp-Messengers

WhatsApp hat viele wertvolle Bedienungen und hilfreiche Tricks zu bieten, die manchmal erst auf den zweiten Blick zu finden sind. Neben der Broadcast-Liste und der Gruppencall-Funktion haben wir hier viele Funktionen für Sie zusammengefasst.

Zwangsupdates der Nutzungsbedingungen sorgt für Unsicherheit und Abwanderung

Nicht immer sorgen regelmäßige Updates und neue Richtlinien von WhatsApp für Begeisterung auf Seiten der User:innen. Die letzte Datenschutzrichtlinie ist mit einem Zwangsupdate verbunden. Wer diesem Update nicht bis Mitte Mai zustimmt, kann WhatsApp danach nicht mehr nutzen. Diese aufgezwungene Richtlinie sorgt nicht nur für Unzufriedenheit auf Seiten der User:innen, sondern auch dazu, dass zahlreiche Personen auf Alternativen ausweichen.

Messengerdienste wie Signal und Telegram gewinnen zahlreiche Neuzugänge

Kritik hatte es vor allem dafür gegeben, dass die auf WhatsApp verschickten Nutzerdaten an Facebook weitervermittelt und unter anderem für Werbezwecke genutzt werden sollen. Diese Kritik weist WhatsApp zwar zurück, die Unsicherheit auf User-Seite bleibt und die Konkurrenz profitiert. So konnten Messenger-Dienste wie Telegram oder Signal zahlreiche Neuzugänge verzeichnen.

WhatsApp hat nun die Datenschutz-Änderungen von Anfang Februar 2021 auf Mitte Mai verschoben und möchte mit falschen Informationen rund um die Datenschutz-Neuerungen aufräumen. Ob das Vertrauen der User:innen auf diesem Wege zurückgewonnen werden kann bleibt abzuwarten.

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